Lyrik, Poesie, Zitate, Kurzgeschichten

Gedichte und Gedanken

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Expressionistisches Gedicht


Motivbild Ich rinnt durch dunkle Adern
Pulsierend durch den Untergang
Der Krieg lässt einen viel salbadern
Zurück mit jahrelangem Blutvorhang

Das Schöne glänzt verhangen
von Balken des Ruins herab
Im Innern Tief ist das Verlangen
Fortan zur Seele her hinab

Durchdinsen, Dort schlappen im Kreis herum
Die Stadt rutscht steinig weiter
Der Mensch, ein Geist, sei kalt und dumm

Prägt Erz hart gefrorne Männer
So taut und laut die Frau
Zeit bekriegt vom Wege des eisigen Patau

Autor: Viktor Lucian Gedicht teilen:

Seele-Band-Kätzelein


O-oh, Kätzelein -
O-oh, Kätzelein, ein Schatten ist zu sehen -
Auf einem Baum.

Kätzelein, Kätzelein -
Wo bist du?

Schatten hier, Schatten dort -
Wo ist die Katz'?

Spuren da, Spuren dort -
Doch wessen Spur?
Die, nicht der Katz'?

Schatten hier, Schatten da -
Bäume groß, Bäume klein -
Trübsal geht fort.

Kätzelein hier, Kätzelein -
gib die Pfot'.
Motivbild

Autor: Yatumin Osazone Gedicht teilen:

Was bleibt übrig?


Motivbild Was bleibt übrig, wenn nichts mehr übrig ist.
Was bleibt bestehen, wenn Werte nichtig werden.
Was bleibt bewertet, wenn Bewertungen sich verlieren.
Was hält einen fest, wenn alle Fesseln fallen.
Musik.
Denn,
Musik hat eine Bewertung.
Musik hat einen Wert.
Musik hält einen fest.
Musik bleibt übrig.
Sie kann nicht.
Sie muss nicht.
Sie soll nicht.
Sie darf.
Wie der große Musiker und Hobbyphilosoph Björn Ulvaeus einmal sagte:
“Your intellect may try to interfere but music is unstoppable. It goes straight to the heart.”
Der Traum ist ausgeträumt.
Der letzte Gedanke ist gedacht.
Das letzte Gefühl gefühlt.
Es ist vollbracht.
Aber Musik wird nie enden.
Musik bleibt bestehen.
Musik kommt aus dem Herzen und geht ins Herz.
Musik erfüllt einen mit der Fülle des Seins.
Music is unstoppable.
Music is.

Autor: Peter Julian Bachmayer Gedicht teilen:

Sei du selbst


... Warum akzeptieren viele das Leben wie Magneten, von Gefühlen hin und her gerissen und von vielen dadurch getreten. Zieht ein Schlussstrich von unermesslichen Maße, lasst keinen an euch ran, verzichtet auf ne einzuschleimende Gage. Redet nur wenn ihr es wollt, seid eins mit euch wie ein zusammenhaltendes Volk. Schließt die Augen und denkt euch euren Teil, schlagt zu mit euren Worten wann ihr es wollt, wie ein Beil. Denkt immer zu erst an euch und dann an die anderen, Sie machen es wahrscheinlich auch so, nur seid ihr die wankenden... Motivbild

Autor: Kürt Duckless Gedicht teilen:

Schätze es ...


Motivbild ... Die Sterne die man sieht, sind schon längst ausgeblichen. Das Leben das man sieht, ist schon längst verstrichen. Das Schicksal beider Dinge schon längst besiegelt, doch leuchten sie, als wären sie frisch geziegelt. Schätze das leuchten sowie das Leben, es gibt keine Wiederholung, kein nochmaliges erleben ...

Autor: Kürt Duckless Gedicht teilen:

Das Fass in der Wanne


... Ich lief auf das meer zu, machte während dessen die Augen mehr zu. Ließ mich treiben von den gezeiten. Sah zum himmel hinauf und nahm das leben in kauf. Es trieb an ein fass an mir vorbei, entschuldigte sich und ich verzeih. Dachte später erst nach, warum träume ich von dieser Schmach. Wachte darauf auf, ein fass lag auf mir drauf. Wasser umringte mich, ich lag in der wanne mit nen fass man hab ich ein Stich ... Motivbild

Autor: Kürt Duckless Gedicht teilen:

Nix Verschwenden / Versprochen


Motivbild ... Bekomm dein Leben in griff, helf erstmal dir vor anderen, sonst bist du ein sinkendes Schiff ...

... Lass deine Lebensenergie nicht so sehr an anderen aus, sondern füge Sie dir selbst zum vorantreiben dazu, sonst heißt es bald aus die Maus ...

... Und solltest du mal in der Ecke hocken, komme ich mit verletzungen angekrochen, um dir zu sagen: ich bin für dich da, versprochen! ...

Autor: Kürt Duckless Gedicht teilen:

Starker Bund


... Ich sagte dir lass los jetzt schau dich an, was machst du blos keiner kommt an dich ran. Ich hatte meist immer Recht, ja gut meine arrogante Art war auch manchmal schlecht. Doch schau was aus uns geworden ist, liegen beide hier und Fragen uns gegenseitig was aus dir geworden ist. Habe ich meine Zeit vergeudet für dich? Da brauch ich nicht lang nachzudenken, nein hab ich nicht. Wie lang wollen wir noch so sein? Wir helfen uns gegenseitig auf, schauen in den Himmel und schrein. Wir haben es immer gewusst, es kann uns nix. All die Kritik gegen uns ist so vergänglich wie ein Blitz ... Motivbild

Autor: Kürt Duckless Gedicht teilen:

Weg des Wiedersehens


Motivbild ... An einer Biegung im Wald steht Sie da, kann Sie sich nicht entscheiden welchen Pfad Sie nimmt die Dunkelheit ist nah.

Links sind reife Bäume, fröhliches Leben, das Tau der Morgendämmerung gleitet von den Blättern hinab, Rechts hingegen die Bäume wirken tot, das Leben ausgelöscht, schwarze Nebelschwarden fallen von Ästen herab.

Kurzer Hand nimmt Sie den Rechten, sie will nicht mehr so tun als ob es ihr gut geht und nimmt den schlechten.

Nach langen laufens in der Dunkelheit und des Grauens, sieht sie ein Licht so warm und es baut sich das Gefühl auf des Vertrauens.

Das Sie einst früher kannte, von denen die sie so nahmen, bevor sie erkrankte.

Sie sah alle am Licht stehen und weinten, beeil dich, komm her, geh nicht wieder weg, Sie wusste nicht was sie meinten.

Ich bin doch da, schrie sie vergebens, doch hörte man ihre Worte nicht während ihres ablebens.

Also nahm sie ihre Beine in die Hand, rannte so schnell Sie kann, denn nichts ist stärker als das Vertrauensband, dann war Sie befreit von den Bann.

Sie wachte auf und wie im Traum standen Sie da, mit tränen des Wiedersehens dem Lichte nah!

Autor: Kürt Duckless Gedicht teilen:

Vergange Zeiten


Wie meinst du das, was hab Ich falsch gemacht ?/
Du sagst, du sahst mich gestern Mitternacht /
Das kann nicht sein, ich war beim Kumpel daheim /
Haben gezockt: Return to Castle of Wolfenstein /
Die Nacht durch gemacht ohne ein Auge zu zudrücken /
Wir haben viel getrunken, setzten uns vom letzten Sommer auf die Perücken / schwellten in der Vergangenheit wie es mal war /
Hörten zusammen Rotterdam Terror Corps und kamen zusammen als paar /
Die Zeit die ich alleine verbrachte ? /
Na mit zocken bis der Kopf von alleine auf den Tisch krachte /
Durch das Trinken schon einiges an Zeit verloren / doch dies war Verschwendung, ich bin für die Zeit jetzt auserkoren /
Sitze grad hier mit Stift und Papier /
Erinnere mich an mein Lieblingstier /
Die Erinnerungen von früher sind leider verwelkt /
Es lief alles an mir vorbei als wenn man bei der Kuh die Milch melkt
Motivbild

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