Lyrik, Poesie, Zitate, Kurzgeschichten

Gedichte und Gedanken

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Die Blume des Lebens


Motivbild Die Blume des Lebens
sie wächst und welkt
in unseren Herzen,
was es erfährt,

so tragen sie auf dem Garten
der inneren Gefühlsbahnen
die schönste Blüte
die es ohne Blume gibt,

will man ja die besondere Blume
die des Lebens nur empfinden kann,
doch wenn sie gut wächst,
sind gute Wurzeln dran.

Die 4 Jahreszeiten: Der Frühling

Autor: unbekannt Gedicht teilen:

Es braucht die Seele den Raum,


Es braucht die Seele den Raum,
auch die Tiere brauchen ihn,
ohne sie kann keiner sein,
in der Enge gehts dann ein,

der Fortschritt nimmt uns alle mit,
oft bleiben Tiere darin zurück,
sie können sich dem Sein der Zeit
nicht so anpassen wie es sein

müsst, um zu bestehen,
auf dem Fortschritt der Zeit zu gehen
und dem raum zu bewahren,
oft lauern auf sie viele Gefahren.

Relaxing Piano Music I - Chopin, Schubert, Handel, Brahms & Others
Motivbild

Autor: unbekannt Gedicht teilen:

Zuversicht


Motivbild

Nicht jeder ist ein Glückspilz,
das würde gar nicht gehen.
Es gibt auch leider Menschen,
die oft im Regen stehen.

Doch Freunde, glaubt mir eines:
Verzweifelt bitte nicht!
Ein noch so langer Tunnel,
der zeigt am Ende Licht.

© Norbert van Tiggelen 10/2013

Beautiful Coral Reef Tank

Autor: Norbert Van Tiggelen Gedicht teilen:

Abendsonne




Betrachtet, wie in Abendsonne-Glut
Die grünumgebenen Hütten schimmern!
Sie rückt und weicht, der Tag ist überlebt,
Dort eilt sie hin und fördert neues Leben.
O ! dass kein Flügel mich vom Boden hebt,
Ihr nach und immer nach zu streben!
Ich säh’ im ew’gen Abendstrahl
Die stille Welt zu meinen Füßen,
Entzündet alle Höhn, beruhigt jedes Tal,
Den Silberbach in goldene Ströme fließen.
Nicht hemmte dann den göttergleichen Lauf
Der wilde Berg mit allen seinen Schluchten;
Schon tut das Meer sich mit erwärmten Buchten
Vor den erstaunten Augen auf.
Doch scheint die Göttin endlich wegzusinken;
Allein der neue Trieb erwacht,
Ich eile fort, ihr ew’ges Licht zu trinken,
Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht,
Den Himmel über mir und unter mir die Wellen.
Ein schöner Traum, indessen sie entweicht!
Ach, zu des Geistes Flügeln wird so leicht
Kein körperlicher Flügel sich gesellen.
Doch ist es jedem eingeboren,
Dass sein Gefühl hinauf und vorwärts dringt,
Wenn über uns, im blauen Raum verloren,
Ihr schmetternd Lied die Lerche singt,
Wenn über schroffen Fichtenhöhen
Der Adler ausgebreitet schwebt
Und über Flächen, über Seen
Der Kranich nach der Heimat strebt.
Motivbild

Autor: (Faust) Gedicht teilen:

(Abschiedsgedichte)


Motivbild Abschied



Zu lieblich ist's, ein Wort zu brechen,
Zu schwer die wohlerkannte Pflicht,
Und leider kann man nichts versprechen,
Was unserm Herzen widerspricht.



Du übst die alten Zauberlieder,
Du lockst ihn, der kaum ruhig war,
Zum Schaukelkahn der süßen Torheit wieder,
Erneust, verdoppelst die Gefahr.



Was suchst du mir dich zu verstecken!
Sei offen, flieh nicht meinem Blick!
Früh oder spät musst' ich's entdecken,
Und hier hast du dein Wort zurück.



Was ich gesollt, hab' ich vollendet;
Durch mich sei dir von nun an nichts verwehrt;
Allein, verzeih dem Freund, der sich nun von dir wendet
Und still in sich zurücke kehrt.


Hansi Hinterseer - Man sagt nicht Goodbye 2013

Hansi Hinterseer - Engel der Liebe 2007

Autor: Johann Wolfgang von Goethe Gedicht teilen:

Auf eigene Faust




Ich mache stets mein eignes Ding,
auch wenn es droht, zu scheitern.
Brauch dazu nicht die Mitarbeit
von einer Schar Begleitern.

Und sollte es mal schiefgeh’n,
wird meist nicht lang geflucht;
denn ich kann würdig sagen:
Ich habe es versucht.

© Norbert van Tiggelen 10/2013

Motivation(Deutsch)


Motivbild

Autor: Norbert Van Tiggelen Gedicht teilen:

Friedrich Rückert


Motivbild Engel umschweben uns


Engel umschweben uns,
Wo wir auch gehn,
Engel umgeben uns,
Wie wir uns drehn.

Doch wir erkennen sie
Nicht in dem Licht,
Und zu benennen sie
Wissen wir nicht.

Selber zu blenden uns
Scheinet der Glanz,
Wir von ihm wenden uns
Halb oder ganz.

Aber nun haben wir
Engel ein Paar,
Denen ja gaben wir
Namen fürwahr.

Und nicht vergaßen wir:
Wirklich einmal
Selber besaßen wir
Leiblich den Strahl.

Sollten wir wenden uns
Ab von dem Glanz?
Sollten verblenden uns
Halb oder ganz?

Nein! wir erkennen euch
Freudig im Licht,
Und zu benennen euch
Zweifeln wir nicht.

Lächelnd ihr gebet uns
Wohl zu verstehn,
Dass ihr umschwebet uns,
Wo wir auch gehn.


Autor: (Engel Gedichte) Gedicht teilen:

(Glück Gedichte)




Hoffnung

Es reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen,
Nach einem glücklichen goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
Den Jüngling locket ihr Zauberschein,
Sie wird mit dem Greis nicht begraben,
Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
Noch am Grabe pflanzt er - die Hoffnung auf.

Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,
Erzeugt im Gehirne des Toren,
Im Herzen kündet es laut sich an:
Zu was Besserm sind wir geboren!
Und was die innere Stimme spricht,
Das täuscht die hoffende Seele nicht.

Motivbild

Autor: Friedrich von Schiller Gedicht teilen:

(Mut machen Gedichte)


Motivbild Adler



Steig nur, Sonne,
Auf die Höhn!
Schauer wehn,
Und die Erde bebt vor Wonne.



Kühn nach oben
Greift aus Nacht
Waldespracht,
Noch von Träumen kühl durchwoben.



Und vom hohen
Felsaltar
Stürzt der Aar
Und versinkt in Morgenlohen.



Frischer Morgen!
Frisches Herz,
Himmelwärts!
Lass den Schlaf nun, lass die Sorgen!


Autor: Joseph von Eichendorff Gedicht teilen:

Liebe verschenkt sich grenzenlos,


Liebe verschenkt sich grenzenlos,
doch sie vergeht auch im Sein
der Lieblosigkeit der Dinge,
weil sie darin gebunden ist,
brennt wie eine Kerze,
Viele Augenblicke verliert
die Kraft die sie trägt,
wenn der innere
Boden fällt für das Sein
was sie selbst braucht
um darin zu gedeihen,
sich verschenken zu können
ist wohl das schönste
was es gibt, weil,
wer es kann, wirklich auch liebt.

Diese Visos Kosten nichts

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Motivbild

Autor: unbekannt Gedicht teilen:

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