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Gedichte und Gedanken

Gedichte und Gedanken

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wie geht's weiter?


Motivbild Es sind nun wieder diese Fragen,
die mich die ganze Nacht lang plagen.
Die Frage, woll'n wir uns, oder will ich dich?
Die Frage, liebst du mich, oder nicht?
Mit den Fragen, nein, mit den' ist jetzt Schicht!
Ich möchte es dir sagen, zu Angesicht.
Doch so, nein, so schaff' ich's nicht.
Drum frag' ich dich mit diesem Schreiben,
hab' ich Chancen, oder soll's so bleiben?

Autor: unbekannt Gedicht teilen:

Kein Schnee


Wo ist er denn dieses Jahr geblieben,
der Schnee, den wir Kinder so lieben.
Wohin man blickt, wohin man schaut,
den haben wohl dreiste Diebe geklaut.

Ach, es ist nun mal zum Haare raufen,
denn ich wollt' den Schnee mir kaufen,
doch niemand machte mir ein Angebot,
alle, die dies könnten, stellten sich tot.

Was will ich machen als kleiner Wicht,
weit und breit ist kein Schnee in Sicht.
Weißer Schnee, ganz frisch von oben,
oh, wie würde ich den Himmel loben.

Ich bin stinke sauer, es ist zum Weinen,
auch einen Schneemann gibt es keinen.
Von wegen Rodeln oder Schlittenfahren,
wie soll ich da noch die Ruhe bewahren.

Keinen Schnee bekomme ich geschenkt,
den man wohl künftig nach Afrika lenkt.
Ich werde dem Wetteramt nun schreiben,
so ein Winter kann mir gestohlen bleiben.
Motivbild

Autor: Bernhard Hermann Efinger Gedicht teilen:

Der Samurai des Mondes


Motivbild Der Samurai des Mondes
Ein Gedicht von Nic Asmalsky
~
Sanft geleiten sich die Blätter durch des Gonbibaumes blüten .
Einem niemand sollte es vergüten ein solch farbenfrohes Schaukelspiel zu erblicken.
Außer des Kaisers Waju-Augen Brücken.
~
Am Mondesschein des Mun erblickte man ihn dann.
Der nächtlich Schatten ,düster drein. Er war es Rabo-Senbai der letzte Samurai.
~
Man sieht wie er des Kaisers Brücken blüten brach um sich der Selbigen zu vergüten um ein letztes mal zu Schauen auf dies herlich Blüten.
Und Er erkennt mit schaudernem Blick welch Ungetüm gar vor ihm ist.
~
Andere Menschen würdens betrachen ,selbst feirn ja.
Doch nicht Rabo-Senbai der immernoch schaudern stand da.
Es ist vergangen.
Er sah es selbst,es war da, das Ende vom letzten Samurai Okinawa.
~
Nicht bedacht doch schon längst getan.
Es war zu End.
Sein letzter Schrei halte durchs Land ,als wären es Worte Kamis mit ihrem goldenen Gewand.
Seppuku!........
~
Stille herschte.
Die Nacht verging.
Alles was blieb.
War das Blut des Kaisers Ribo-Senbais schlecht hin..........

Erklärung:
~1.Strophe~
Der Kaiser sitzt in seinem Privaten Garten
(Waju-Augen Brücken = Die Seele des Kaisers)

~2.Strophe~
Der Kaiser sieht sich selbst im Wasser seines Gartens und hinter seinem Spiegelbild den Mun (Den roten Mond ,welcher für Krieg steht).Dieser Mond lässt den Kaiser an alte schreckliche Tage erinnern und es ruft in Ihm sein altes Ich hervor ,welches ein alter Samurai ist und vielen Schlachten geschlagen hat.

~3.Strophe~
Sein altes Ich übernimmt die Überhand und der Kaiser reißt sich ein letztes Mal mit seinem Willen zum Verstand und schaut in das Wasser wo er nun wieder seit jetziges Ich(herrlich Blüten) sieht. Doch nur einen Augenblick später ist Ribo-Senbai wieder ander spitze seines Verstandes.

~4.Strophe~
Da Er ja ein gachteter Mann als Kaiser ist würde sein Volk ihm zu jubeln, jedoch sieht Er in sich selbst nur noch sein altes Ich, welches so viele Menschen tötete. Er sah sich als Monster. In denn letzten zwei Versen wird umschrieben wie Er langsam in seinen Gedanken mit Selbstmord spielt, damit ihn diese schlimmen Bilder verlassen.Okinawa ist hierbei eine Anspielung das er Selbstmord begeht, da sein eigener Nachname ja Okinawa ist.

~5.Strophe~
Im gleichen Moment wo Er darüber nachdenkt ersticht Er sich selbst. Und mit letzter Kraft schrie Er die Japanischen Worte des Ehrenselbstmords um sich seines zweiten Ichs(Ribo-Senbai Okinawa/Der letzte Samurai)
zu entledigen.Er schrie die Worte Seppuku(Japanischer Ehrenselbstmord) mit einer Lautstärke als wären es die Worte der japanischen Göttin Kami.

~6.Strophe~
Mit diesem letzten Wort der 5.Strophe herschte Stille und nur noch der "erlöste"
Kaiser liegt tod am Boden und Ich lüfte mit dem letztem Vers das Geheimnis, dass der letzte Samurai Ribo-Senbai der Kaiser selbst ist und mit seiner vergessenen Vergangheit nicht weiter leben konnte.

Vielen Dank für das Lesen meines Gedichtes. Ich hoffe wirklich das es Ihnen gefallen hat. Freundliche Grüße

~ Nic Asmalsky ~


Autor: Nic Asmalsky Gedicht teilen:

Der Vogel


Wir hatten eine schöne Zeit zusammen
Mai 2013 hat es angefangen
Eine peinliche Geschichte war’s
Was ich für unseren ersten Kuss tat
Ein Augenblick, den ich nie vergaß

Mit dem Kuss hat es dann angefangen
Es begann unschuldig
Doch bald waren wir gefangen
Gefangen in einer blühenden Liebe
Die mich blind machte

Ich war ein Vogel in einem goldenen Käfig
Wir liebten uns sehr und sahen uns häufig
Manchmal hat der Vogel auch nicht gesungen
Die Stille ist zu uns durchgedrungen
Manchmal hatten wir uns nichts zu sagen

Die Stille war besser zu ertragen
Als das Echo meiner Schreie
Der Vogel hatte nichts zu sagen
Konnte sich lange nicht befreien
Bis zu diesem einen Tag

Im Käfig war der Vogel zufrieden
Nicht glücklich jedoch niemals allein
Immer noch hasst es dieser Vogel einsam zu sein
Eines Tages brach ich aus, es war schwer
Ich liebte dich doch so sehr

Jedoch du warst nicht gut für mich
Hast mir die Freiheit genommen
Ich war nicht glücklich
Jetzt kann der Vogel seine Flügel entfalten
Die Erinnerungen wird er behalten

Etwas Anderes stand für den Vogel bereit
Ich hatte nicht damit gerechnet doch sie war da
Auf einmal kam die Einsamkeit
Und der Vogel sang doch keiner hörte zu
Niemand hörte zu

Ich begann dich zu vermissen
Nur einen Augenblick wünschte ich
Wir wären in unserer Welt geblieben
Und ich könnte deine Taten vergessen
Der Vogel wird doch die Freiheit lieben.
Motivbild

Autor: b2309 Gedicht teilen:

Er ist's


Motivbild ∼ Er ist's ∼

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike (1804 – 1875)

Autor: Eduard Mörike Gedicht teilen:

Wenn ich nur ein Vogel wär'


Wenn ich nur ein Vogel wär,
dann hätte ich es nie so schwer.
Die Flügel ausbreiten das wär' schön,
und endlich mal alles von oben sehen.
Die luft in den Federn spürn',
und sanft die Wolken berührn.
Auf dem Baume sitzen und auch singen,
und den Klang durch die Welt erklingen.
Ja das wär ein schöner Traum,
das der Wunsch in Erfüllung geht das glaub ich kaum!
Doch wer weiß vielleicht nach meinem Leben,
werd ich die Welt als Vogel erstreben...


Ein Gedicht von Alicia Becker selbst gedichtet
Motivbild

Autor: Alicia becker Gedicht teilen:

Freut Euch


Motivbild Freud Euch!

Die Menschen schauen so finster drein,
was ist denn los auf dieser Welt?
Kann denn das die Wahrheit sein,
dass Stress das Herz gefangen hält?

Liebe Leute seid doch heiter
und schenkt ein Lächeln mir, an jedem Tag.
Ich freue mich und geb es weiter
an jeden, der es gerne mag.

Und sind die Sorgen noch so groß,
der Mensch braucht Freude für sein Herz.
Drum lasst doch einfach mal `ne Stunde los
und vergesst den ganzen Schmerz.

Freud euch an den kleinen Dingen,
die überall zu finden sind.
Hört wie schön die Vöglein singen,
in den Bäumen rauscht der Wind.

Gebt die Freude einfach weiter,
denn sie kehrt verstärkt zurück.
Dann ist das Leben wieder heiter
und die Plag bald nicht mehr drückt.

Und wer täglich etwas Freude schenkt,
der wird auch viele Freunde haben,
von denen er dann das empfängt,
woran sein Herz sich kann erlaben.

Autor: Bernd Schmidt Gedicht teilen:

gedicht


Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.
Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.

Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt.
Im stillen Haine geh' ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.

Ich bin bei dir; du seist auch noch so ferne,
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O, wärst du da!
Motivbild

Autor: Katja Steffens- Heller Gedicht teilen:

Sage, was du denkst!


Motivbild Kennst du das?
Alles soll laufen, wie du es willst.
Doch was du willst, erfüllt sich nicht.
Kennst du das?
Du brutzelst innerlich und grillst,
doch… wohin bringt es dich?

Was du sagst, hat Hand und Fuß.
Dennoch findest du kein Gehör.
Bist sauer, fluchst,
fühlst dich wie ein dummes Gör.

Hast nichts zu sagen,
darfst nur kuschen.
Darfst keine eigene Meinung haben,
darfst nicht kritisieren, diese Luschen!

Halte den Mund, wenn es richtig ist.
Mache ihn auf,
wenn die Qualen dich plagen
und es dich innerlich zerfrisst.

Deine Meinung zählt!
Egal, was sie sagen!
Sage, was dich quält!
Es ist an der Zeit etwas zu wagen!

Wohin es dich bringt?
Ich kann es dir nichts versprechen.
Ob es dir gelingt,
deinen Willen zu bekommen,
weiß ich nicht.
Doch höre auf die Stimme,
die in deinem Inneren spricht.

Autor: unbekannt Gedicht teilen:

Zum 75 sten Geburtstag


Schon ein ganzes Dreivierteljahrhundert
hat mich fast die ganze Welt bewundert.
Doch jetzt muss ich für Recht erkennen,
dass die Zeit mir droht davon zu rennen.
Was bleibt mir nun als guter Ehrenmann?
Am besten ist, ich denke gar nicht daran
und erfreue mich so noch der Jahre alle,
bis ich ganz unverhofft vom Hocker falle.
Motivbild

Autor: Bernhard Efinger Gedicht teilen:

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von Micha, 05.06.2012 10:19 Uhr · Teilen · Kommentieren · Gefällt mir · 7 anderen gefällt das

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