Lyrik, Poesie, Zitate, Kurzgeschichten

Gedicht: Was habt ihr gesehen?

Irrgarten der Träume


Motivbild Gefangen im Garten der Träume irre ich umher...
meine Seele ist verletzt...
sie erinnert mich daran wie alles war.
Ein Stern sich zu mir setzt...
er leuchtet sanft und klar.
Jedoch schließe ich meine Augen... dann bist nur du da...
ich fühle dich... denn du bist mir dann so nah!

Im Garten der Träume fühl ich mich so frei und schwerelos...
es sind meine Träume die mich allein verstehen...
Bin gefangen im Irrgarten der Träume... warum läßt du mich nicht los???
Wirst du denn immer in meinen Träumen mit mir gehen?
Warum kann meine Tränen nicht trocknen die Zeit??
Ich hab um dich schon viel zu viel geweint...
sehe immer wieder dein Gesicht...
als wir noch waren glücklich vereint...
Nein... gefangen im Irrgarten der Träume ... bin ich dann nicht!

Deine Liebe und Wärme befreite mich...
schau ich gen Himmel... seh ich die dunklen Wolken nicht.
Ich bin dann eine durstige Blume... suche nur dich...
jedoch ich sehe nur ein strahlendes Licht...
und spüre... wie du mich so zärtlich küßt...

Ich danke dir... daß du mein Traum aus der Ferne bist !!!

Autor: E.R.O. Gedicht teilen:

Engel sterben nie


Vor kuzer Zeit sah ich das Licht,
dass seit dem Du fort im dunkel irrt.
Der Schmerz der hilt mich lange wach,
bis in die Tiefste dunkle Nacht.

Du bist ein Engel
und Engel sterben nie
Du bis ein Engel,
Dein Leben ging zu früh.
Du bist ein Engel in Einsamkeit
Du bist ein Engel und
Engel sterben nie...

Jede Nacht, hör ich Dein schrein,
jede Nacht, bleib ich allein.
Verfluch die Welt in der ich geborn´,
hab ewig treue Dir geschworn´.

Schon lange bist Du nicht mehr hier,
noch immer stirbt ein Teil in mir.
Ich weiß es ist schon lange her,
doch Tränen trocknen niemals mehr.
Deinen Blick seh ich vor mir,
erinnerung erwacht von Dir,
ich seh die Zeit wie sie verrind und alles nochmal vor beginnt.

Du bist ein Engel
und Engel sterben nie
Du bis ein Engel,
Dein Leben ging zu früh.
Du bist ein Engel in Einsamkeit
Du bist ein Engel und
Engel sterben nie...

Jede Nacht hör ich Dein schrein,
jede Nacht bleib ich allein.
Verfluch die Welt, in der ich geborn´,
hab ewig treue Dir geschworn´.
Motivbild

Autor: unbekannt Gedicht teilen:

Geschichte aus einer der alten indischen Samhita


Motivbild „Wie lange dauert der Traum des materiellen Lebens an? Wann können wir Befreiung erlangen?“ fragt der weise König Janaka seinen ungewöhnlichen Gast, den in bescheidenen Bettelgewändern gekleideten Ashtavakra.

Der schaut ihn mit seinen dunklen Augen an – Augen, in denen sich der König zu verlieren scheint. Dann steht der Heilige auf, geht ruhig zu einer mit Juwelen geschmückten Säule... und umarmt sie plötzlich krampfhaft. Mit stöhnender Stimme schreit er: „Lass mich los... lass mich endlich los! Wie lange willst du mich noch halten... gib mir endlich die Freiheit!“

Ungläubig schauen der König und seine Minister dem Schauspiel zu. Die Soldaten werfen sich unsichere Blicke zu – ob sie eingreifen sollen?

Der Heilige blickt mit seinen tiefen Augen den König an, löst die Umklammerung von der Säule und geht gelassen aus dem Königsaal.

Maharaja Janaka versteht und folgt ihm in den Wald, um dort Unterweisungen von ihm zu bekommen – Unterweisungen in der Kunst des Loslassens; Unterweisungen für den Weg des grossen Abschieds.

Autor: unbekannt Gedicht teilen:

Kleiner Schnitt


ich sitze hier, mit tränen in meinen augen, welche frühre so gestrahlt haben.
denke daran mich umzumbringen, aus einem leben zu gehen in dem ich eh keinem was bedeutet habe... einem leben, in dem ich vor einger zeit so glücklich war.
es wäre nur ein schnitt ein kleiner schnitt... aber ich bringe ihn nicht üpbers herz, weil ich fest daran glaube ier noch jemanden auf dieser welt zu finden, der zu mir steht und mit dem ich allles zu zweit erleben kann...

nur ein ganz kleiner schnitt...

ich lausche der musik, und lese die mails angeblicher freunde, wundere mich nicht, dass si mich nicht verstehen...

nur dieser eine schnitt...

aber kann ich das meinen eltern antun? meinen angeblkichen freudnen antun, nicht merh für sie da zu sien? nie weider mit ihnen lachen oder glücklich zu sien? will ich mir das selber antun?

wobei es nur ein kleiner schnitt wäre...

vielleciht öffnen dies zeilen ein paar leuten die augen...

mittlerweile weiß ich dass ich das nie schaffen würde, diesen kleinen schnitt...
nicht aus angst zu sterben... nein die angstdavor, das messer anzuetzen, und ohne rückweg runter ziehen
Motivbild

Autor: crying tear Gedicht teilen:

Agenda 2010


Motivbild Raus bist Du und
Kannst jetzt geh’n
Sollte das
Nicht mehr gelingen
Tröste Dich
Denn dahin wo
Du noch von Nutzen bist
Wird Sie Dich bringen
Früher oder später zwar
Doch Tod macht alle gleich
Genossen
Ist das nicht wunderbar

Autor: Ulrich P. Hinz Gedicht teilen:

Kleine Seele


Eine kleine Seele
die hilflos schreit,
ein kleines Kind
das dauernd weint
und niemand weiß was ist geschehen,
wie kann man nur in seine Seele sehen.

Es hat schmerzen riesengroß
und es wird sie nicht mehr los,
es wird gequelt,
ob Tag, ob Nacht,
was hat Mann sich dabei gedacht,
hat es ihn wirklich stark gemacht.

Tausende von fragen quelen mich dann
und ich fang zu weinen an!!
Motivbild

Autor: unbekannt Gedicht teilen:

Einsam


Motivbild Einsam sitze ich am Fenster und denke an dich. Wie du dich wohl fühlst ohne mich? Ob du wohl manchmal auch denkst an mich? Einst sagte ich dir, "ich liebe dich", doch du sagtest, dass darf nicht.
Ich dacht, warum tust du das, warum sagst du so etwas? Meine Augen wurden nass. ich brauchte Zeit dies zu verarbeiten, doch jetzt weiss ich, die Liebe hält nicht so lange und du wirst mich als freund länger begleiten!

Autor: unbekannt Gedicht teilen:

Meine Gedanken mag ich nicht


Seltsam ich mag meine eigenen Gedanken nicht. Niemand der sie kennt. Nur ich.
Und die Gewissheit das niemand sie verstehen könnte. Seltsam sie waren irgendwie schon immer da nur früher konnte ich nicht verstehen was sie bedeuteten.
Es gibt auch Menschen die sind so wie ich. Nur die Menschen hassen sie. Und so bleiben es nur meine Gedanken. Die ich nicht mag.
Motivbild

Autor: unbekannt Gedicht teilen:

An meine Eltern


Motivbild Glaubt ihr ich habe ihn vergessen?
Seine Worte, seine Stimme,
seinen Geruch, seine Hände.
Denkt ihr das wirklich?
Seht ihr nicht die Wut und Trauer in mir?
Die Wut über mich selbst und
eure Ignoranz.
Die Trauer, weil mich niemand versteht.
Jeden Tag kämpfe ich gegen das Erinnern
und gegen das Vergessen.
Immer wieder höre ich seine Worte, habe seinen Geruch in der Nase und habe Angst.
was auch immer damals geschehen ist,
irgendwann werde ich mich erinnern
Oder diesen Kampf verlieren.
Werdet ihr auch das ignorieren?

Autor: Jette Gedicht teilen:

Was habt ihr gesehen?


Was habt ihr gesehen?
Ein immer fröhliches Kind?
Das jedem freundlich gegenübertrat.
Ein Kind, das gut gelaunt war und oft Späße machte.
Ein schüchternes Kind?
Das Erwachsenen gegenüber etwas zurückhaltend war.
Ein Kind, das sich selten gegen sie auflehnte.
Ein braves Kind?
Das alles so machte, wie es die Eltern sagten.
Ein Kind, das sich ruhig verhielt, wenn man es von ihm verlangte.
Aber ich war auch anders.
Ein oft wütendes Kind.
Das diese Wut nicht offen zeigen durfte.
Ein Kind, das diese Wut deshalb gegen sich
richtete.
Ein oft ängstliches Kind.
Das sich vor scheinbar gewöhnlichen Dingen fürchtete.
Ein Kind, das diese Angst durch Zickigkeiten verdeckte.
Ein oft trauriges Kind.
Das viel weinte, wenn es alleine war.
Ein Kind, das nicht getröstet wurde, weil niemand die Tränen sah.
Ein fast normales Kind. Oder etwa nicht?
Motivbild

Autor: Jette Gedicht teilen:

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