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Der Bär und die Löwin (Teil 2)

Der Bär und die Löwin (Teil 2)

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Ein Märchen wurde sehr real und nun auch beendet, genieße diese Zeit und dann vergiß sie sehr schnell. Wahre Liebe ist sehr schmerzhaft und bricht das Herz, wenn du diese Liebe zu nah an dich heran läßt. seeloewin

Wie ihr euch sicher noch erinnern könnt, erlebte die kleine Löwin die große Liebe bei ihrem Bären. Sie war sehr glücklich und auch oft sehr traurig. Der Bär war so weit weg von ihr und es gab nur das Telefon und viele SMS flogen hin und her. Doch am Schönsten war es immer wenn sie sich besuchten. Die kleine Löwin lebte nur für diese Zeit wenn es wieder einmal so weit war daß er sie oder sie ihn besuchte. Sie hatte inzwischen ja auch seine beiden Bärenjungen kennen und lieben gelernt und sie als ihre Familie in ihrem Herzen adoptiert. Sie hatte nun eine Familie die sie ja sonst nie besaß und war sehr glücklich. Wie in jeder Liebe gab es auch in dieser Höhen und Tiefen, aber es wurden mit der Zeit immer mehr Tiefen. Teils war es die Entfernung aber auch teils waren die starken Charaktäre der Beiden Schuld, daß es immer wieder zum Streit kam. Jeder suchte beim Anderen die Schuld und so zerbrach Stück für Stück diese wundervolle Liebe. Die Löwin wollte es einfach nicht glauben, denn sie spürte in sich den Schmerz der sich langsam aber sicher in ihrem Herzen ausbreitete. Noch ruhte ihr Herz neben dem Herzen des Bären, sie hatte es ihm geschenkt und er legte es damals zu seinem Herzen. Sie waren eine Einheit, jeder spürte immer sofort wenn der Andere ihn brauchte und meldete sich sofort. Sie waren immer für einander da, egal was passiert war, denn sie konnten sich auf einander verlassen. Die Löwin hatte grenzenloses Vertrauen zu ihrem Bären bis zu dem Tag als er ihr mitteilte, er wolle sie nun nicht mehr. Er liebte sie nicht mehr, er habe eine neue Liebe. Vor diesem Tag hatte sie immer panische Angst gehabt. Nun war er da, sie war sehr verzweifelt, doch sie hatte wundervolle junge Freunde kennen gelernt, die sie auffingen und hielten. Die Verbindung zwischen dem Bären und der Löwin brach aber nicht ab, sie konnten miteinander nicht sein, aber auch nicht ohne einander. Sie schlossen eine spezielle Freundschaft und waren weiter füreinander da. Der Bär kehrte in seine alte Bärenhöhle zurück und die Löwin half ihm aus der Ferne sie zu verschönern, sie legte all ihre Liebe, die sie immer noch empfand, mit hinein. Es war auch schon lange abgemacht daß sie ihn noch einmal besuchte, noch einmal wollte sie eine Bootsfahrt und einen speziellen Tag genießen. Dann erfuhr die Löwin daß sie sehr krank ist und nicht mehr lange ihre Erdenrunden ziehen würde. Sie wollte nicht, daß der Bär es erfuhr und sie vielleicht aus Mitleid zu sich kommen ließ und sie wieder in sein Herz schloß. Sie verschwieg es ihm einfach, er sollte sie so in Erinnerung behalten wie er sie kannte, stolz, frech und fröhlich. So reiste sie zu ihm und als sie sich sahen, breitete er seine Arme aus, eigentlich wollte sie hineinflitzen und sich an ihn kuscheln. Doch eine seltsame Scheu , die sie ihm gegenüber sonst nicht kannte, hielt sie davon ab. Sie grüßte nur höflich. Der Bär spürte ihre Abwehr sehr schnell und ließ ihr Zeit. In der Bärenhöhle erwartete sie das älteste Bärenjunge, es war krank .Die Löwin schloß ihn in ihre Arme und beide freuten sich aufs Wiedersehen. Es folgten nun wunderschöne Tage und Abende weil auch noch das zweite Bärenjunge hinzu kam. Der Bär verwöhnte seine Löwin sehr und sie war sehr glücklich, aber sie hatten auch sehr lange Aussprachen an den Abenden, er sagte ihr auch, daß er wisse es war etwas mit ihr passiert und sie sagte ihm dann schonungslos was mit ihr war. Die Löwin sprach alles das aus, was sie schon lange quälte und nie gesagt hatte und nur in sich vergraben hatte. Dann kam der Abend an dem sie einfach zuviel getrunken hatte von dem Rotwein den beide so sehr liebten. Sie hatte auch plötzlich wahnsinnige Schmerzen und machte den Fehler ihre starken Medikamente zu nehmen. Aber Alkohol und Schmerztabletten vertragen sich nun mal nicht. Die Löwin sagte ihrem Bären böse Dinge von denen sie am nächsten Tag nichts mehr wußte. Sie wunderte sich nur, daß ihr Bär als sie aufwachte nicht wie sonst neben ihr lag. Sie ging ins andere Zimmer und fand ihn tief im Innneren verletzt. Die Löwin hatte einen totalen Blackout und schämte sich sehr und wußte sie muß gehen. Der Bär war so tief verletzt ,daß er auch sofort bereit war ihr Ticket zu besorgen und sie zum Zug zubringen. Da bettelte sie sehr, denn sie wollte ihren letzten Geburtstag nicht allein verbringen, davor hatte sie einfach Angst. Außerdem wollte sie noch unbedingt eine Freundin treffen und kennenlernen, diese sollte am nächsten Tag eintreffen. Der Bär war so großzügig und wechselte den Abreisetermin auf den Tag nach ihrem Geburtstag und Abends erzählte er ihr was sie ihm alles gesagt hatte und was ihn so sehr verletzte und sie schämte sich sehr.

Der Geburtstag war wundervoll , die Löwin hatte 2 Torten gebacken und die Bärenjungen waren begeistert. Bei Musik und fröhlichem Lachen wurde auch ein Video aufgenommen, welches sich die Löwin zusammen mit dem Bären am nächsten Tag ansah. Sie konnte nochmal richtig lachen und dann kam der Abschied. Ein Abschiedskuß der für immer ist. Ein letztes sich in die Augen sehen bis tief in die Seele. Die Löwin nahm Abschied vom Bären, ihrer Liebe und nahm ihr Herz von seinem Herzen fort, denn dort hat es nun keinen Platz mehr. Der Bär fuhr eine lächelnde Löwin zum Bahnhof und brachte sie bis in den Zug. Beim Einsteigen verlor er noch einen Pantoffel und mußte sich tief unter dem Zug bücken, es sah sehr lustig aus. Dann ein letzter kurzer Blick ein Adieu und sie drehten sich um und jeder ging seinen Weg. Die Rückreise war für die Löwin sehr anstrengend aber sie war sehr froh als sie endlich wieder in Ihrem Zuhause war.

Die Löwin ist nun Zuhause und bereitet sich ruhig und gefaßt auf den Weg vor den sie nun bald gehen wird, einen Weg der zu den Sternen führt und wenn ihr Abends zum Himmelszelt schaut und seht einen ganz hellen Stern leuchten und glänzen, dann wißt ihr, es ist die kleine Löwin deren Liebe zu ihrem Bären ihr hier gelesen habt. Vielleicht erinnert ihr euch dann an sie und die, die sie real kannten, werden bestimmt ihr Lachen  hören. Weint bitte nicht, sie möchte nur fröhliche Gesichter sehen.

Jeder Weg geht einmal zu Ende, für den Einen früh, für den Anderen spät. Die Welt ist eine große Bühne, wir spielen alle nur eine kleine Rolle darin, oft sehr schmerzhaft und doch einfach wundervoll, wenn man die einzigartige Liebe so intensiv erlebt hat wie die kleine Löwin.

(eingeschickt von seeloewin, danke!)

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von Micha, 22.05.2012 17:01 Uhr · Teilen · Kommentieren · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!

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