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Katharina Danner sucht Probanden für Masterarbeit

Inzest - Erfahrung sexueller Gewalt in der Familie

Katharina Danner sucht Probanden für Masterarbeit

Inzest - Erfahrung sexueller Gewalt in der Familie

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Deine Mitwirkung ist gefragt

Liebe Userinnen und User,

mein Name ist Katharina und ich bin Studentin der Soziologie. Im Augenblick stehe ich vor der letzten Aufgabe die ein Studium umfasst, nämlich meiner Masterarbeit. Dazu habe ich mir ein recht schweres Thema ausgesucht: Ich möchte mich im Rahmen meiner Arbeit mit dem Thema Inzest / Inzesttabu beschäftigen.

Universität Jena

Diese soll nicht wie allgemein bekannt im Stil der quantitativen Methodik erfolgen und möglichst viele Betroffene und Angehörige erfassen, sondern es soll eine qualitative Analyse einzelner, weniger Fälle werden.

Was heißt das nun genau? Ganz einfach: Ich suche Menschen, die entsprechende Erfahrungen gemacht haben und mit mir darüber reden möchten. In diesem Gespräch sollt ihr ganz frei erzählen, wie die Umstände, sprich die Familienkonstellationen, das Wohnumfeld, Freundeskreis usw. zur damaligen Situation waren, als die Geschehnisse noch aktuell waren. Weiterhin möchte ich mit euch einige Daten zur eurer Familie erheben.

Wo das Gespräch erfolgen soll, mache ich von euch abhängig, es sollte ein Ort sein an dem ihr euch wohl und sicher fühlt. Auf besondere Wünsche zur Kontaktaufnahme wird natürlich Rücksicht genommen.

Eure Daten werden im Anschluss an die Erhebung anonymisiert, sodass hinterher keine Rückschlüsse auf euch erfolgen können. Gerne können meine Dozenten dazu euch im Vorfeld auch eine Datenschutzerklärung zukommen lassen.

Nach Absprache mit Micha erfolgt die Erhebung der Daten in Zusammenarbeit mit dem Regenbogenwald e. V. Nach Beendigung meiner Arbeit lasse ich dem Verein die Ergebnisse zukommen, sodass auch hier mehr über die Ergebnisse erfahren und diskutiert werden kann und soll.

Ziel meiner Arbeit ist es, mögliche Risiken bzw. Bedingungen herauszuarbeiten, die eventuell den Inzest begünstigen könnten. Die Arbeit soll dazu beitragen, den Inzest als Thema mehr in die Öffentlichkeit zu rücken und verschiedene Positionen dazu zu diskutieren. Eventuell wird die Arbeit in der Prävention praktische Anwendung finden.


Über mich

Katharina Danner Mein Name ist Katharina und auch wenn ich wohl nicht aussehe bin ich 26 Jahre alt. Hmmm ich glaube meine Freundin würden sagen, ich bin ein sehr chaotischer (ich finde ja, dass das gar nicht stimmt^^), vielseitiger, lustiger, sehr offener und besonders lieber Mensch. Was die damit meinen weiß ich auch nicht so richtig :D Es stimmt aber, ich habe viele Interessen, das fängt bei Kino an und hört bei Mythologie auf. Ich höre gern Musik (aber auch da sehr sehr unterschiedlich), liebe Filme (wie schon angedeutet), und bin gerne mit meinen Freunden unterwegs. Grob gesagt bestehe ich wohl aus zwei Extremen. Zum Einem das Mädchen, dass sich nur zu gern hübsche Kleider, Röcke, Schmuck und Co kauft, zum Anderem der Mann/Nerd der gerne Burger isst (besonders die vom Mexikaner hier. OAHR so geil!), Actionfilme schaut (aber mal ehrlich: Wozu geht man für eine Schnulze denn bitte auch ins Kino?! :O) und sonntags in Schlabberklamotten auf der Couch abhängt und GTA zockt (wie ich diese Spiele liebe).

Seit 4 Jahren bin ich mit meiner großen Liebe zusammen und als wir vor 3 Jahren zusammen zogen, habe ich mich entschieden mir wieder Haustiere (Zuhause hatten wir auch immer Katzen, Hunde und Kleintiere) zuzulegen. Ich erfüllte mir meinen kleinen Traum und legte mir Farbratten zu! Und ich bereue nicht einen Tag seidem die kleinen Fellkugeln bei mir wohnen.

Katharina mit einer Fellkugel

In der Schule war ich eher ein Ass in Mathematik und Latein. Sehr Mädchenunytpisch fand ich alle anderen Sprachen doof und auch der Deutschunterricht war für mich eher Zeitverschwendung (gut, das mag aber auch an unserem äußerst "kompetenten" Lehrer gelegen haben :D).

Nach der Schule wollte ich studieren und am liebsten Psychologie. Leider bekam ich nirgends einen Platz und durch mehrere Umstände landete ich dann im Bachelor in der Soziologie mit Nebenfach Psychologie. 3 Jahre Bachelor, die ich im Jahr 2008 angetreten habe, vergingen wie im Flug und ich merkte schnell, dass alles was mit Arbeitssoziologie, Erwerbsverläufe und Betriebsstrukturen zu tun hatte, mich mehr als nur langweilte. Die Familiensoziologie dagegen mit ihren Identitätstheorien, Sozialisationsprozessen und dergleichen faszinierten mich von Anfang an. Ich liebe es zu verstehen, wie Beziehungsmuster in bestimmten Familien entstehen und auch funktionieren. Es fasziniert mich zu verstehen, wie prägend die eigenen Eltern - ob nun abwesend oder anwesend - für die eigene Identiät sind.

Gegen Ende meines Bachelorstudiums finden unsere Dozenten an, die ersten "Fälle" mit uns zu bearbeiten und da merkte ich sofort, dass dies meine Leidenschaft war und bis heute ist. Mich interessieren kaum Studien die mal wieder belegen, dass die meisten Raucher später Lungenprobleme bekommen oder dass Rothaarige meist Sommersprossen haben (um jetzte mal ganz blöde Beispiele zu nennen! ^^).

Nein, mich hat es immer nahezu gefesselt, etwas über einen Menschen an sich zu erfahren und daraus eventuell Strukturen herausarbeiten zu können, die wieder für Andere von Bedeutung sein können. Im Studium haben wir uns dann sehr viel mit Scheidungsproblematiken und ab und an mit Adoptionsgeschichten beschäftigt.

Zur Halbzeit des Bachelors mussten wir dann ein Praktium absolvieren und ich tat dies in einer Familien- und Erziehungsberatungsstelle. Mein Chef entdeckte schnell meine Vorlieben und nahm mich überall hin mit. Von ihm hieß es nie "Da darfst du jetzt nicht mit". Und so bekam ich dank diesem Mann einen super Einblick in das Geschehen. im Laufe des Praktikums bekam ich langsam die Idee, meine Bachelorarbeit zum Thema "Minderjährige Mütter" zu schreiben, was ich dann auch eineinhalb Jahre später tat.

Den Bachelor geschafft und darüber heil froh, flog gleich im Anschluss die Zulassung für meinen Master rein und ich konnte meine Inhalte zum Thema Familie und Co noch mehr vertiefen. Aber auch andere Themen fingen an mich zu interessieren. Ich bekam einen neuen Blick darauf wie die Gesellschaft als Ganzes auf Familie, Identität und Sozialisation schaut. In diesem Rahmen beschäftige ich mich einerseits mit Depression als Erkrankung und moderne "Volkskrankheit" aber auch mit einzelnen Subkulturen. Auch interessierte ich mich sehr für die Grundstrukturen der Gesellschaft und wie diese funktionieren. Dennoch gehörte mein Herz der Familiensoziologie.


Der Weg zu meiner Masterarbeit

Und nun stand im Sommer letzten Jahres die Masterarbeit an. Leider gestaltete sich die Themensuche als sehr, sehr schwer. Ich hatte viele Ideen, aber entweder war es "nichts Neues" (so meine Dozenten) oder es war einfach mit meinen Mitteln nicht umsetzbar. In einem Gespräch mit einem Bekannten erinnerte ich mich an ein Seminar zum Thema Familie (gut dazu hatte ich ja einige...), es ging damals um die Ursprünge der Familie und um Familienstrukturen in nicht hochentwickelten Gesellschaften wie unserer. Eine Sitzung hatten wir damals zum Thema "Inzest und Heiratsregeln". Und ich erinnerte mich, dass schon damals im ersten Mastersemester oder gar früher mich die Thematik des Inzestes sehr interessiert hatte. Folgt man den Theoretikern nämlich ist das Inzestverbot, DIE Regel, die den Übergang von Natur zu Kultur eines Menschen und damit zur Gesellschaft ermöglicht. Auf die Familie als soziale Gruppe bedeutet das nun, dass Grenzen gezogen werden, sodass jeder seine Rolle erhält. Zu diesem Zeitpunkt wurde in den Medien gerade der Fall aus Amstetten veröffentlicht und durchgekaut. Ich begann mich zu fragen, WAS passieren muss, dass eben dieses Verbot, welches doch so wichtig für die Familie und damit auch für die Gesellschaft (denn Familie ist deren kleinste Einheit) gebrochen wird. Ist es überhaupt ein Bruch? Wird damit das Verbot umgangen oder gar aufgelöst? Gibt es womöglich Umstände und Bedingungen die dies begünstigen?

All diese Fragen und auch Ideen führten dazu, dass ich die Inzestproblematik als Thema für meine Masterarbeit wollte. Meine Dozenten waren zunächst skeptisch, da sie ahnten, wie schwierig die Suche nach geeigneten Probanden wird. Doch fanden sie meine Ideen uns Vorschläge auch sehr anregend und gaben mir ein OK für meine Arbeit.

Ich möchte gerne zeigen, dass die Grenzen des Inzestverbots doch häufiger überschritten werden, als man zunächst glauben möchte. Ich möchte herausfinden, an welcher Stelle der Familien und damit ihrer Geschichte ein Bruch bzw eine Grenzüberschreitung stattfindet/gefunden hat und diese analysieren. Es soll eine Form der Aufklärung werden.

Doch das was ich dazu brauche, dass es die Grundlage ist ohne die ich nicht arbeiten kann, sind Probanden, sprich Personen, die bereit sind mit mir über ihre Erfahrungen zu sprechen. Es sind Betroffene und deren Angehörige oder Freunde, die es mir möglich machen meine Arbeit zu schreiben und damit einen Schritt in Richtung Aufklärung und Öffentlichkeit zu gehen!


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von Kd.87, 05.02.2014 16:13 Uhr · Teilen · Kommentieren · Gefällt mir · 2 anderen gefällt das

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