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Ziele und der Weg dorthin

Soforthilfe in Notlagen

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Wie alles begann

Essen-Frohnhausen, am 27.06.2016. Das denkmalgeschützte Haus in der Hamburger Str. 114 steht in Flammen. Wie durch ein Wunder können sich alle 16 Bewohner unverletzt retten, darunter sind auch sieben Kinder. Das Haus ist auch Wohnsitz des 2. Vorsitzenden und der Kassenwartin des Vereins Regenbogenwald e.V. und eben dessen Vereinssitz. Nach rund 24 Stunden ist der Brand gelöscht und es steht fest: Es ist nichts mehr zu retten, was sich einmal in dem Haus befunden hat und das Gebäude selbst ist völlig zerstört.


Vom Haus blieb nur die Fassade erhalten

Auf diese Weise erfuhr der Regenbogenwald e.V. "hautnah", wie schnell Menschen völlig unverschuldet in eine große Notlage geraten können - Und wie wertvoll schnelle Hilfe sein kann und sei sie noch so klein!

"Essen packt an" tat es wirklich

Es wurden Geld- und Sachspenden gesammelt, wobei die Menge der Sachspenden rasch alle Vorstellungen überstiegen. Einem Zufall war es zu verdanken, dass bereits Kontakte zu "Essen packt an" (EPA) bestanden, die sich auch sofort anboten, die Einlagerung und Verteilung der Sachspenden zu übernehmen sowie überschüssige Spenden für weitere Hilfsprojekte in Essen zu verwenden. So füllten sich alle Lagerkapazitäten und allen Betroffenen des Feuers in der Hamburger Str. konnte effizient geholfen werden.


Überwältigende Hilfe erfuhren die Bewohner durch "Essen packt an" (EPA) und zahlreiche Sachspenden

Viele Menschen haben uneigennützig geholfen, ob man sich nun kannte oder nicht. Das Schicksal der 16 Bewohner der Hamburger Str. 114 war nicht nur den direkten Anwohnern bewusst geworden, sondern erreichte durch ein enormes Medieninteresse auch viele Helfer in der Region. Es dürfte unerheblich gewesen sein, dass ein solches Schicksal Jeden und Jederzeit treffen könnte - Das Helfen können und wollen ist für die Meisten schon Antrieb genug gewesen.

Alles ist gut

Das sicherlich größte Glück hatten die Bewohner wohl darin gehabt, dass bei dem verheerenden Feuer niemand körperlich zu Schaden gekommen war. Es war mitten am Tag, als das Feuer ausbrach und der Rauch wurde früh entdeckt. Die nachfolgenden Tage zeigten aber deutliche Spuren, was ein solcher Hausbrand anrichten kann.

Wenngleich die Unterbringung in Hotels und anderen Unterkünften recht schnell durch die Stadt organisiert und getragen wurden, realisierten die Betroffenen erst jetzt, dass sie eigentlich alles verloren haben ausser den Dingen, die sie noch am Leibe trugen. Keine Ausweispapiere waren mehr vorhanden, kein Bargeld oder EC-Karte existierte mehr, selbst ein Handy gab es wohl nur noch, weil es zufällig im Auto liegen gelassen wurde. Wovon also sollte Essen für die Kinder eingekauft werden und selbst das Wechseln von Unterwäsche am nächsten Tag stellte die Bewohner plötzlich vor große Probleme.

Letztlich war es einer pfiffigen Anwohnerin zu Verdanken gewesen, die noch während der Löscharbeiten bei den Schaulustigen und erschrockenen Anreinern des alten Fachwerkhauses die Hand aufhielt und "Eintrittsgelder für das Live-Event" - sprich Geldspenden - von den Anwesenden einsammelte. So kamen tatsächlich mehrere hundert Euro zusammen, die sie sofort an die Betroffenen verteilte. Dann organisierte sie zusammen mit dem Regenbogenwald e.V. weitere Spendenaktionen und rief zu Sachspenden auf, die dann mit EPA eingelagert und dann verteilt wurden.

Der erste Schritt ist Anfang aller Wege

Nachdem jetzt nur wenige Wochen später am 24.10.2016 ein fast identischer Vorfall ebenfalls in Essen, Rellinghauser Str. sich ereignet hat, wurden beim Regenbogenwald e.V. eigentlich noch frische Erinnerungen wieder wach und nach nur wenigen Momenten des Überdenkens wurde klar, dass sich solche persönlichen Katastrophen jederzeit und überall wiederholen können und da genauso geholfen werden muss. Die ersten Bewohner der Hamburger Str. wurden umgehend angesprochen, ob sie bereit sind, die noch nicht abgerufenen und wohl nicht unmittelbar benötigten Geld- und Sachspenden für die Bewohner der Rellinghauser Str. und zukünftigen genauso Betroffenen zur Verfügung zu stellen und es kam spontan Zuspruch dafür.

Damit wurde der Grundstein gelegt, dass der Regenbogenwald e.V. seinen Vereinszweck "Hilfe zur Sebsthilfe" auf diese Form der Soforthilfe anwenden wird. Für die Hilfe vor Ort in Essen, Rellinghauser Str., stellt die EPA die Kompetenzen bereit und wird dies hoffentlich auch in Zukunft bei weiteren notwendigen Hilfsaktionen im Raum Essen tun. Schritt für Schritt wird jetzt ein Konzept erarbeitet, wie und womit der Regenbogenwald e.V. mit Hilfe von örtlichen Organisationen wie EPA, die es auch in anderen Städten gibt, den Betroffenen solcher Notlagen, insbesondere den Kindern und Jugendlichen, unkompliziert Hilfe zukommen lassen kann. Gleichzeitig wird an Hilfestellungen wie z.B. Leitfäden für die notwendigen Schritte für die Betroffenen selbst gearbeitet und bereitgestellt. Auch für Präventions- und Hilfsaktionen werden wir entsprechenden Raum bieten.

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von Micha, 25.10.2016 15:40 Uhr · Teilen · Kommentieren · Gefällt mir · 2 anderen gefällt das

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