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Technische Einblicke in das Regenbogenwald-Web

Technische Einblicke in das Regenbogenwald-Web

Einige von Euch interessieren sich vielleicht auch dafür, wie das Regenbogenwald-Web aufgebaut und umgesetzt wurde. In dieser Rubrik erkläre ich nun regelmässig die technischen Hintergründe und welche Perspeltiven sich daraus ergeben. Gerne greife ich auch Fragen zu dem Thema auf und versuche diese, mit möglichst einfachen Worten zu beantworten.

Die aktuelle Webseite ist von Grund auf neu gestaltet. Alles begann eigentlich damit, dass der bisherige Webserver im Verhältnis zu seinen Fähigkeiten und dem monatlich zu entrichtenen Preis zu teuer wurde und leider auch das Spendenaufkommen und die gezahlten Mitgliesbeiträge zum Regenbogenwald e.V. den Server nicht mehr tragbar machten. Deshalb habe ich als Webmaster die „Notbremse“ gezogen und aus privaten Mitteln einen neuen Server angemietet, der technisch nur unwesentlich schwächer als der bisherige Server ist, aber trotzdem nur knapp die Hälfte an Kosten verursacht.

Konsequent wurden auf dem neuen Server dann auch die aktuellsten Versionen der Serversoftware installiert sowie statt des Apache-Webservers nun der erheblich performantere NGINX-Webserver eingesetzt. Auch die Scriptsprache PHP, unter der die Webseite erstellt wird, wuchs gleich um zwei Versions-Generationen, was neben etlichen Vorteilen durch neue Technologien auch einen Nachteil hat: Die bisherige Webseite hätte an so vielen Stellen überarbeitet werden müssen, dass der Aufwand ähnlich hoch war wie die komplette Neugestaltung. Daher fiel die Wahl nicht schwer, wenngleich diese auch sehr zeitraubend ist: Eine neue Webseite wurde geschrieben.

Die wohl größte Neuerung ist augenscheinlich: Die Webseite unterscheidet sich nicht mehr zwischen PC und mobilen Geräten, insbesondere einem Handy. Die vom Handy bekannte „Wisch-Technik“ (Wipe) wurde nun fester Bestandteil des Webseiten-Konzepts und funktioniert deswegen auch auf einem PC in gleicher Weise wie auf einem Handy. Mehrere nebeneinander angeordnete Fenster, die einfach nach links oder rechts verschoben werden können, ergeben die gesamte Webseite. Auch wurde es jetzt möglich, dass z.B. Smilies, die man auf einem Handy problemlos einsetzen kann, genauso auf dem PC angezeigt und verwendet werden können.

Im Hintergrund werkelt nun eine Software, die Echtzeit-Kommunikation mit dem Webseiten-Benutzer erlaubt, so wie es bisher nur von der Shoutbox bekannt war. Jetzt aber bearbeitet der Echtzeit-Server alle Funktionen der Webseite simultan – Ob nun der Chat, das Laden von weiteren Webseiten-Inhalten, das Schreiben von Beiträgen, Kommentaren etc. – Alle Anforderungen werden nun ohne ein Neuladen der Webseite ausgeführt und das in teilweise atemberaubender Geschwindigkeit.

Die nächste Neuerung ist eigentlich dieser Blog. Schon früher arbeitete auch schon WordPress im Hintergrund und die daraus resultierenden Beiträge  wurden mit eigenem Scriptcode umgesetzt in die Webseite. Auch jetzt arbeitet eine WordPress-Installation im Hintergrund, aber ohne jegliche Modifikationen. Die Webseite selbst ruft von dieser Installation die Seiten auf, bearbeitet dann die Ausgabe webseitengerecht und gibt sie dann über den Echtzeit-Server aus. Damit ist nicht nur ein Upgrade der WP-Versionen kein Problem mehr, weil es eben keine Modifikationen im Original mehr gibt, sondern es stehen auch sämtliche Widgets etc zur Verfügung, die es für WordPress gibt. Trotzdem beissen sich Hacker an dieser Installationsform die Zähne aus, weil die Ausgaben von WordPress nicht direkt zum Benutzer gesendet werden, kann auch eingeschleuster Schadcode nicht funktionieren!

Jetzt fragt sich wahrscheinlich jeder, warum die Kommentare auf den Webseiten und auch die Foren nicht zu sehen sind. Das hat einen ganz einfachen Grund: Diese werden auf einheitliche Datensysteme umgestellt, womit ein seitenübergreifender Austausch ermöglicht werden soll und darüber hinaus die Eingabe von Texten vereinheitlicht wird. Da werden also Texte zu Objekten, die beliebig verwendet werden können und die Umstellung darauf ist leider sehr aufwändig, braucht also noch etwas Zeit. Dafür wurde den Tagebüchern höhere Priorität beigemessen und diese laufen bereits, wobei der dortige Text-Editor auch gleich die Basis für alle Texteingaben wird.

Es ist also noch viel zu tun – lassen wir es nicht liegen…

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Regenbogenwald e.V.

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