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Ein Land schreit um Hilfe und die Welt schaut weg

Syrien: Was die Nachrichten nicht zeigen

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Syrien: Was die Nachrichten nicht zeigen

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Zugegeben, was hier auf dieser Seite zu sehen sein wird ist nichts für schwache Nerven. Doch sowas können sich die Menschen in Syrien - selbst Kinder - garnicht leisten!

In den Nachrichten wird eher beiläufig über anhaltende Proteste und Demonstrationen in Syrien berichtet, wenn das Thema überhaupt in den Nachrichtensendungen erwähnt wird. Vielmehr war gestern nur über den Beschluss der UNO zu erfahren, dass die Weltorganisation zu keinen Sanktionen gegen Syrien willens ist, nicht einmal eine Androhung dessen.

Warum auch? Syriens Bevölkerung will nur (wie übrigens zuvor Tunesien, Ägypten und zuletzt Lybien) endlich mit demokratischen Wahlen die jahrzehntelange Diktatur ablösen und gehen dazu zu Tausenden auf die staubigen, für die Weltöffentlichkeit unbedeutsamen Strassen der Städte wie Daraa und Homs, um erstaunlich friedlich dafür zu demonstrieren.

Wie es sich nunmal für einen Präsidenten wie Baschar al-Assad gehört wurde das Militär ganz nach dem Vorbild Lybiens angewiesen, selbst völlig friedliche Demonstrationen mit Scharfschützen aus Hinterhalten heraus nieder zu schlagen. Und diese leisten ganze Arbeit!

In den Videos ist im ersten Teil ein Protestzug von etlichen hundert Menschen zu sehen, die nicht einmal Transparente oder irgendwelche als Bewaffnung zu nutzende Dinge mit sich führen. Nach einiger Zeit ist ein " Knattern" zu vernehmen, mal sehen, wie lange Sie jetzt beim Zusehen vom Schreibtischstuhl aus brauchen um zu erkennen, was das Knattern zu bedeuten hat.

Im zweiten Teil des Videos sehen Sie einen 13-jährigen Jungen kurz nach der Demonstration. Die Rufe bedeuten übersetzt: "Krankenwagen! - (Es war) friedlich - Oh Gott"

Bitte beachten Sie beim Ansehen der Videos, daß es sich hier um die Realität der beschönigten Nachrichtensendungen handelt, die von der Weltöffentlichkeit nicht wahrgenommen wird! Und Sie sehen richtig: Hier kämpft ein Staat mit aller Macht gegen das eigene Volk, schreckt seit einigen Tagen nicht einmal mehr davor zurück, mit Kampfhubschraubern(!), Panzern und Maschinengewehren in die demonstrierenden Menschenmengen und damit wahllos auf Kinder, Frauen und Männer zu schiessen!

Übrigens: Syrien liegt etwa 2 Flugstunden in südöstlicher Richtung von Deutschland entfernt an der Ostküste des Mittelmeers, direkt unterhalb der Türkei und oberhalb Ägyptens, den beliebten Urlaubszielen der Deutschen.



Listig ist die Lüge, und die Macht schläft mit dem Geld.
Doch der Traum von viel mehr Liebe schreit schon lauter in die Welt.

Manchmal bin ich traurig, wenn ich sehe, was wir tun,
doch ich hoffe, gegen Hoffnung ist kein Menschenherz immun.

Stell dir vor, daß Brüder endlich Brüder sind.
Nie mehr vergossenes Blut, kein Herz mehr blind.

Stell dir vor, 'ne faire Chance für jedes Kind.
Spürst du, daß wir damit nicht alleine sind.

Aus "Brüder (Stell Dir vor) - PUR" Songtext


Bürgerkriegs-Zustände nicht einmal zwei Flugstunden von hier entfernt


Update 04.10.2012:

Krisenberatungen bei der Nato zu Syrien
03.10.2012, 21:58 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Brüssel (dpa) - Nach dem Angriff der türkischen Armee auf Ziele in Syrien kommen die ständigen Nato-Botschafter in Brüssel zu Krisenberatungen zusammen. Es gehe um Beratungen nach Artikel vier des Nato-Vertrags, berichteten Diplomaten. Der Artikel sieht Beratungen vor, wenn eines der Mitglieder die Unversehrtheit seines Gebiets als bedroht ansieht.

"Jetzt geht es um Deeskalation"

Seit Ausbruch der Rebellion gegen Assad vor 18 Monaten stehen Nato und Uno vor der Frage, ob sie militärisch eingreifen sollen, um das Morden zu beenden. Bislang haben die westlichen Regierungen alles daran gesetzt, nicht in den unüberschaubaren Konflikt verwickelt zu werden. Im Uno-Sicherheitsrat blockieren zudem Russland und China alle Versuche, Assad zum Rücktritt zu drängen. Für die Diplomatie hieß das de facto: Stillstand.

Nun bringt der Angriff auf die Türkei die Nato in eine heikle Lage: Nach außen muss die Allianz dem Bündnispartner Solidarität und Schutz zusichern. Doch intern dominiert weiterhin die Furcht, in ein militärisches Abenteuer in Syrien hineingezogen zu werden.

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von Micha, 02.06.2011 00:00 Uhr · Teilen · Kommentieren · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!

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