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Seelöwin - Eine Geschichte in Gedichten (4)

Seelöwin - Eine Geschichte in Gedichten (4)

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Wer mit den Gefühlen Anderer spielt,
scheint selbst keine zu haben.

Er befindet sich auf der Rutschbahn in die Einsamkeit
wo er verkümmert.


Die Zeit ist vergangen, ich bin wieder allein,
frag mich mit Bangen, warum muss das so sein?

Wir schicken wieder Grüße hin und her,
hören unsere traurigen Stimmen,
unsere Herzen sind vor Sehnsucht ganz schwer.
Ich wandere wieder meinen Weg ohne dich, 
er führt über so viele Straßen und Brücken.

Vorbei an Lichterketten und Tannenbäumen, 
doch ich denke nur an dich. 
Verweile nicht um zu träumen, 
nichts kann mich ein wenig entzücken.

Viele Menschen eilen an mir vorbei, ich schau sie nicht an. 
Es ist für mich nicht so wichtig, 
Selbst die Schaufenster mit ihrem bunten Allerlei, 
nichts interessiert mich so richtig.

Ich frage mein Herz: "Sag mir was ist passiert, 
warum bin ich schon wieder allein?" 
Es antwortet traurig: "Sei doch nicht so mutlos, 
laß die Freude zu mir hinein."

Ich sagte dann: "Wie kann ich mich freuen, so ohne Glück, 
sag mir, wann kommt er wieder zurück?"
Mein Herz schweigt, es weiß die Antwort auch nicht. 
Ich wandere weiter, mein Gang ist müde, mein Schritt so schwer.

Mich hält was am Arm fest ... ich drehe mich um.
Frag die Gestalt leise: "Sag mir wer bist du? Sag mir wer? 
Warum hältst du mich fest, sag mir warum?

Sie antwortet weise: "Lass mich mit dir gehen des Weges Rest, 
ich seh' schon wieder die Trauer bei dir, 
lass sie los, aber mich ... halt ganz fest. 
Ich bin ... deine Sehnsucht ... die Liebe ... das Glück 
du musst nur vertrauen haben in uns. 

Dann kommen wir auch in deinen Träume wieder zurück!"

Ich schaute ungläubig sie an, flüstere: "Ihr verlasst mich ja immer wieder nach einigen Tagen. 
Wie lange soll ich denn noch diese Qualen ertragen? 
Warum erscheint ihr nur in meinen Träumen? 
Nur dort ... sehe ich Freude den Wegesrand säumen."

Die Sehnsucht lächelt nun sehr sanft und antwortet heiter:
"Der Tag wird kommen, dann bleiben wir für immer bei dir, 
er ist nicht mehr so weit, bitte glaube mir."

Ich schaue sie an und geh langsam weiter, 
doch ihr vertrauen ... nein ... dazu bin ich noch nicht bereit.


Wenn du einsam bist und sehr allein,
dann such dir einen Traum, versinke in ihm 
und du findest deine Wünsche und Hoffnungen.

Schenke ihm ein bezauberndes Lächeln 
und du bist glücklich und zufrieden.


Verzweiflung

Traurig schau ich zu den Sternen auf, 
bin allein, verzweifelt, Tränen suchen sich ihren Lauf. 
Frage den Mond: "Hey du, darf ich nicht auch einmal 
länger glücklich sein? 
Ist das nur für Andere, ich bin genau wie du, immer allein."

Doch der Mond schaut nur schweigend vom Himmelszelt, 
ihn interessiert nicht wer unglücklich ist auf dieser Welt.
Er hat ja dort droben den Sternenschein, 
sie leuchten für ihn so hell und fein.

Meine Seele weint und mein Herz ist so schwer, 
bin von der Liebe verlassen, hab keine Freude mehr.

Ich bitte die Hoffnung: "Komm, verlass mich nicht!" 
Doch sie wendet sich ab, schickt die Verzweiflung zu mir. 
Schaut mich höhnisch an, sagt lachend: "Lass sie doch einziehen bei dir, sei traurig, verzweifelt, das ist nun mal dein Erdenlos. 
Du willst Liebe, ein wenig Glück, ist dein Wunsch nicht zu groß? Geh deinen Weg, es gibt für dich kein zurück!"

So gehe ich weinend in die dunkle Nacht, 
bin einsam wie immer, frage mich ... 
was hab ich nur falsch gemacht? 

Ich find keine Antwort auf all meine Fragen.
Ich schau dir in die Augen, frag leise: 
"Bitte... kannst du es mir sagen?" 
Doch du wendest den Blick ab ... und ... 
entfernst dich schweigend.


Ein liebendes Herz ist sehr empfindsam und es schnell zerbricht, wird es dir geschenkt und du behütest es nicht. 

Ich schenkte dir mein liebendes Herz, 
nahmst es mit Freuden zu dem Deinen. 
Doch nicht sorgsam behütet es hast, 
nun ist es sehr traurig und kann nur noch weinen. 

Die Sehnsucht noch in ihm klingt, 
deine Liebe so sehr vermisst. 
Bricht fast zusammen unter der trauernden Last, 
schwer nach Atem es ringt. 

Es spürt, dass du es jeden Tag mehr vergisst, 
würde so gern wieder glücklich sein, 
fröhlich neben deinem Herzen schlagen. 
Ein liebendes Herz ist nie gern allein, 
es zerbricht einfach, ohne zu klagen.


Ein Herz das kannst du nicht kaufen, 
es wird dir nur mit der Liebe geschenkt. 
Darfst es aber nie verletzen und ängstlich weglaufen, 
es dafür immer sehnsüchtig an dich denkt.

Es schenkt dir viel Freude und Glück 
und bist du mal allein und traurig, 
erfüllt es dich mit Hoffnung und bringt 
deine Wünsche zurück.

Du trägst mein Herz immer bei dir, es liegt gleich neben deinem und fühlt ... wenn du weinst und einsam bist.
Es dir sehr treu immer ist und wird tauschen mit keinem, 
bist du auch fern ... du wirst so vermisst.


Verliere nie die Hoffnung bei allem deinem Tun. 
Sie gibt dir immer ein Zeichen.
Verliere nie den Mut und kämpfe. 
Kein Kampf ist so aussichtslos 
wie es im Moment auch aussehen mag. 
Du darfst nur nicht verzagen egal wie schwer es dir auch fällt.

Es gibt immer einen Ausweg 
und am Ende des Weges findest du auch die Lösung.
Es gibt immer einen Menschen der dir die Hand reicht, 
du musst sie nur ergreifen. 
Du kannst dein Los leichter ertragen 
wenn du jemanden an deiner Seite hast der dir helfen möchte.

Allein und einsam quälst du dich nur und verfällst trüben Gedanken. Kopf hoch und ... durch.


Hast Du Trauer im Herzen, dann lächle,
lass die Sonne hinein und Du wirst sehen, 
es ist alles nur noch halb so schlimm.

Vertrau Dich Deinem besten Freund an,
es hilft nicht allein da zustehen ... 
lass die Tränen ruhig rollen.

So schwer es Dir auch fällt ... 
schau nach vorn, nie zurück 
und Du findest auch Dein Glück.

Ergreif die Hand die man Dir reicht, 
verlier nicht den Mut ... 
sieh es ist doch ganz leicht ... 
nicht einsam sein ...
tut doch so gut.


Warum schmerzt wahre Liebe so sehr ... 
Warum tut man sich gegenseitig so weh ... 
Du bist traurig und Dein Herz ist so schwer ... 
Warum müssen immer wieder Missverständnisse sein ... 
Du hast Angst, er sagt zu Dir ... geh 
dabei hilft oft schon ein klärendes Wort allein ... 
Du sitzt allein und weinst ... 
erinnerst Dich an die schönste Zeit mit ihm in Deinem Leben ... 
vor Dir erscheint jede Minute von einst ... 
er hatte Dir soviel Liebe gegeben ... 
war seine Liebe zu Dir wirklich nur Illusion ... 
Du glaubst es, doch jeder neue Streit trägt ein Stück von eurer Liebe davon ... 
Du weißt aber im Grunde Deines Herzen ... 
Du liebst ihn so sehr und möchtest bei ihm sein ... 
doch Du weißt diese Liebe bereitet Dir Schmerzen ... 
hoffst in Deinem Innern, er lässt Dich nie mehr allein ... 
wartest und hoffst von ihm auf ein Zeichen ... 
doch er schweigt sehr lang ... 
kann ich sein Herz noch einmal erweichen ... 
fragst Du Dich sehr bang ... 
"liebt er mich wirklich so sehr und verzeiht ... 
die harten bösen Worte die ich hab geschrieben" ... 
Du weißt ... eigentlich könnte er Dich nicht mehr lieben!!!
Doch er ruft Dich dann an und Du bist sehr glücklich.

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von Micha, 06.06.2012 03:14 Uhr · Teilen · Kommentieren · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!

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