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Seelöwin - Eine Geschichte in Gedichten (3)

Seelöwin - Eine Geschichte in Gedichten (3)

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Die Nacht ist da, Du liegst wach 
denkst über Dein vergangenes Leben nach. 
Erinnerst Dich all der bösen Stunden, 
der Tage voller Qual und Pein 
als man Deine Seele, Deinen Körper geschunden, 
Du warst mit Deiner Not ganz allein! 

Du siehst deine Peiniger deutlich und klar, 
für die Deine weinende Kinderseele eine Freude war. 
Die Nacht kommt und mit ihr auch die Alpträume, 
Du siehst immer wieder was man Dir angetan. 

Du läufst schreiend durch Deine bösen Träume, 
niemand ist da der Dich liebend auffängt. 
Keiner der über Dich seine Hand schützend hält, 
wo jeder nur an sein Vergnügen denkt 
in dieser perversen Erwachsenenwelt. 

Wo Dein Kinderherz nicht zählt, 
wo man nur überlegt, wie man Dich noch mehr quält. 
Du kannst dich nicht wehren, Du bist ja so klein, 
Du versteckst Dich, doch sie finden Dich immer, 
wirst geschlagen, getreten, man sperrt Dich ein 
in dunkle Räume ... vor Angst du schreist, 
Du bist mit dieser Angst dort so allein. 

Sie lässt Dich nicht schlafen,
zitterst, lauschst auf Schritte, 
die kommen um Dich zu bestrafen; 
für etwas ... was Du nicht getan! 
Die Nacht ist da, Du kannst nicht mehr weinen, 
hast keine Tränen mehr, Du liegst und schweigst 
und kommt der Tag ... Du niemandem Deine Seele zeigst. 

Du durchschreitest traurig den Tag 
und fragst Dich immer wieder: 
"Was hab ich denn nur getan ... dass niemand mich mag?"
"Warum liebt mich denn keiner, 
warum wird ein Kinderherz immer wieder so gequält?" 
"Warum darf ich nicht spielen, nicht fröhlich sein?" 
"Ich hab euch doch nichts getan, bin doch noch so klein!!!"


Es fährt ein Schiffchen über den See am Ruder stehst du, ein Bär von einem Mann. 
Du bist der Käpten und auch Steuermann zugleich,
das Ruderhaus ist dein ganzes Reich. 

An deiner Seite als Matrose ich steh, 
bin sehr glücklich, denn du bist in meiner Nähe. 
Die Liebe zu mir in deinen Augen ich sehe. 

Wir fahren in eine kleine verschwiegene Bucht, 
sie wird nur von einer kleinen Entenfamilie besucht
und ankern unser Schiff in diesem ruhigen Hafen,
erinnern uns an den Tag, als wir uns zum ersten Mal trafen.

Wir lieben beide den See und das Meer, 
darum fuhren wir auch damals hier her. 
Wir lieben die Ruhe, das Wellenrauschen, 
hören den Abendwind und möchten mit nichts mehr tauschen. 

Ein Schiffchen beherbergt zwei glückliche Herzen, 
der Mond, die Sterne heller scheinen, 
hier gibt's nur Freude, Liebe und Glück. 
Vergessen sind alle Trennungsschmerzen, 
es müssen die Seelen nicht mehr weinen. 

Wir sind in unserer Traumbucht


Es kam ein Zug von sehr weit her, 
er brachte dich, wir freuten uns sehr. 

Wir waren glücklich nur wenige Tage, 
haben geschmust und auch viel gelacht 
und übermütig sehr viel Unsinn gemacht. 

Und dann musstest du wieder nach Hause zurück, 
es ist gar keine Frage wir wiederholen diese Tage im Glück. 

Nun sitz ich allein hier im dunklen Zimmer 
doch ich hör deine Schritte nicht, 
nur die Erinnerung durch meine Gedanken kreist. 
Erinnerung die auch Sehnsucht heißt, 
möchte sie zurück diese glückliche Zeit, 
es geht leider nicht, denn du bist so weit. 

Aber ich hör mein Herz fröhlich schlagen, 
ich bin noch so glücklich, hab keinen Grund zu klagen. 
Es kommt eines Tages der Zug und bringt mich zu dir.
Es kann aber auch sein er bringt dich zurück zu mir. 

Wir wissen beide es wird eine Zeit vergehen, 
aber es wird es geben, dieses Wiedersehen.


Nur wer die wahre Liebe kennt, 
weiß wie sehr der Abschiedsschmerz brennt, 
weiß wie zwei Herzen weinen 
und wie lange sie getrennt sind um sich erneut zu vereinen. 

Es dauert für sie fast eine Ewigkeit, wie glücklich sie sind, denn sie schlagen nur für diese Zeit zu zweit. 
Wenn beide Herzen in Liebe nebeneinander ruh´n, 
niemand kann sie mehr trennen, nichts mehr dazu tun.

Sie haben nur sich auf der Welt ganz allein, 
ihr Leben besteht nur aus Sonnenschein.


Was ist Liebe? 

Du suchst die Liebe, doch du trägst sie im Herzen. 
Die Schmetterlinge fliegen wenn du richtig liebst 
und dem geliebten Menschen ein wenig von deiner Liebe abgibst. 

Die Liebe bringt dir auch viele Schmerzen, 
du fühlst sie tief drinnen in deiner Brust. 
Sie zeigt dir den Weg, nimmt dir oft die Lebenslust, 
engt dich ein, das du denkst du müsstest ersticken. 
Doch dann lässt sie dein Herz vor Freude erquicken! 

Du musst nur bereit sein, öffne weit des Herzenstor, 
du wirst die Liebe erkennen 
und schaut sie auch nur ein wenig hervor. 
Zum richtigen Zeitpunkt kannst du sie bei ihrem Namen nennen. Die Liebe bringt dir auch Vertrauen, Hoffnung und Mut 
wenn dein Herz bei einem geliebten Menschen ruht! 


Wenn draußen die dunkle Zeit beginnt, 
der Regen von den Fensterscheiben rinnt. 
Dein Herz sich nach Liebe und Sonne sehnt, 
traurige Gedanken durch deine Seele ziehen 
kein Laut durch des Zimmers Stille klingt. 

Du fühlst dich so einsam und leer, 
hättest gern dir ein wenig Zärtlichkeit geliehen. 
Dein Schritt ist nun langsam und schwer,
nirgends ein wenig Hoffnung dir winkt. 

Du siehst auch nicht der vielen Kerzenschein, 
denkst das Glück hat dich verlassen und du bist allein. 
Du beginnst dich selbst und alles zu hassen, 
verkriechst dich in deinem Schneckenhaus, 
schließt selbst die liebsten Freunde aus 
hast dein Schutzschild so hoch gebaut, 
dass auch deine Liebe nicht hinüber schaut.

Du möchtest so gern ein wenig glücklich sein, 
hast die Tür zu deinem Herzen fest zu gemacht, 
drinnen sitzen die Angst und der Schmerz 
und mit Tränen verhangenem Blick gehst du vorwärts, 
schaust nicht mehr zurück.


Warum soll man Menschen die man kaum kennt 
seine Probleme mitteilen? 
Warum lässt man dich nicht in Gedanken darin allein verweilen?
Selbst gute Freunde tun sich oft sehr schwer, 
erst fragen sie dich aus und dann hast du keine Freunde mehr.

Manchmal sehnt man sich nach einem lieben tröstenden Wort, doch es schickt niemals die eigentlichen Probleme weit fort. 
Du verdrängst sie und zeigst nie dein wahres Gesicht, 
lässt schauen in dein weinendes Herz selbst den besten Freund nicht.

Bist fröhlich, mit jedem du scherzt, 
keiner ahnt auch nur wie sehr es dich schmerzt.
Die nachts geweinten Tränen hast du nie gezählt, 
warum sollst du jedem erzählen was wirklich dich quält.

Du hast Angst man lacht dich wegen deiner Sorgen und Nöte nur aus, versteckst dich lieber in deinem Schneckenhaus.
Dort bist du auch mit deinen Wünschen und Träumen allein, 
doch du lässt niemals jemand in deine Seele hinein. 

Ein wahrer Freund lässt dir jede gewünschte Zeit 
und eines Tages bist du dann zu dieser Freundschaft bereit.
Du öffnest von selbst deine Seele, dein Herz, 
bist bereit zu teilen mit dem Freund deinen Schmerz.

Ein wahrer Freund reicht dir nur seine Hand 
wenn du sie wirklich willst, 
kann warten bis das Eis um dein Herz von alleine schmilzt. 
Kannst ihm dann dein Vertrauen schenken, 
er wird dich mit sanfter Hand lenken. 

Darf nie vergessen wie schwer du zu tragen hast, 
kann er warten, du eines Tages von selbst seine Hand ergreifst. Gibst ihm einen Teil deiner schweren Lebenslast.

Du wanderst mit ihm deinen Lebensweg ein Stück gemeinsam, 
denn mit einem wahren Freund fühlst du dich nie einsam.


Es kommt der Tag in deinem Leben da hörst du in dich hinein, fragst dich nach dem Sinn deines auf Erden sein.
Willst deine Gedanken nicht anderen Menschen preisgeben. 

In deinem Inneren sieht es sehr bunt aus, 
du bist ja durchwandert so manches Tal, 
bliebst hier und da stehen, schautest in die Ferne hinaus.
Ruhtest an einer Lebenskreuzung dich aus, 
spürtest manchen Sturm scharf wehen. 

Dein Lebensschiffchen seine Bahnen stur zieht, 
es lässt sich durch nichts erschüttern und aufhalten.
Es trotzt allen bösen Gewalten.

Du fragst oft deine Seele wie es nun weiter geht, 
sie zeigt dir stumm deinen weiteren Weg. 
Hilft dir deine Geschicke zu lenken, 
dein Herz ist bereit auch an die Liebe zu denken.

Du wanderst so weiter durch deine inneren Räume,
triffst die Trauer, den Mut, deinen Stolz und ... 
auch viele Träume.
Die oft nicht in Erfüllung gingen,
hörst auch ganz zart das Stimmchen der Sehnsucht erklingen.

Gehst weiter deinen steinigen Weg, 
erklimmst Hügel und Berge die das Leben hat aufgehäuft, 
du wirst niemals wissen wie dein weiteres Schicksal verläuft.

Doch du gehst vorwärts, schaust manches Mal zurück,
siehst in weiter Ferne dort steht noch das Glück.
Willst es mit beiden Händen ergreifen und auch festhalten. 
Es lässt dich aber nicht anhalten, darfst es nur kurz durchstreifen. 

Die Hoffnung führt deinen müden Schritt, 
stehst am Ende deines Weges ... nimmst die Fröhlichkeit mit. Siehst des Lichtes hellen Schein, 

freust dich des Lebens und auf Erden zu sein.

Du lachst glücklich hast nun dein Ziel erreicht, 
hast deinen inneren Frieden gefunden. 
Dein Herz ist vor Freude so leicht.


Du bist gefangen in deiner großen Liebe zu ihm ...
Es schmerzt dich wenn du ihn nicht erreichst ...
Du weißt genau er ist wieder bei einer Anderen ...
möchtest das gerne ändern ...
doch du kannst es nicht.

Du möchtest ihn aber auch nicht verlieren ...
also leidest du schweigend, aber Dein Herz das weint.
Dein Stolz verbietet es Dir ihm zu zeigen, 
dass es Dir sehr weh tut ...

Du ziehst dich in Dein Inneres zurück ...
bist sehr einsam und mutlos ...
Du hast keine Tränen mehr ...
hast zu viele schon um diese Liebe vergossen ...
hoffst immer nur auf ein Zeichen, eine Nachricht von ihm ...
aber Du gibst nicht auf ...

Eines Tages wirst Du über die Andere siegen...
doch wann? Du weißt es nicht ... 
noch nicht.


Verletzung

Du fragst dich immer wieder warum verletzt er Dich so ...
Er weiß doch, wie sehr es Dich schmerzt ...
Er hat doch gespürt wie er Dich damit verletzt ...
Wie Du leidest und mit traurigen, tränennassen Augen sitzt ...
Nur darauf wartest, dass er sich meldet.

Wie glücklich Du bist, wenn Du dann endlich seine Stimme hörst ...
Du vergisst dann für einen Moment alle Qual.
Du lebst nur für diesen Augenblick ...
vergisst ... wie sehr er Dich verletzt hat ...
verzeihst es immer wieder ...

Doch vergessen kannst Du nie! Du hast ja nur ihn ...
möchtest nicht in die Einsamkeit zurück ...
aus die er dich geholt hat.
Doch im Grunde Deines Herzens weißt Du genau ...
Du wirst immer allein und einsam sein.

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von Micha, 06.06.2012 03:06 Uhr · Teilen · Kommentieren · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!

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