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Mondkind - Chaosgefühle

Mondkind - Chaosgefühle

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Chaotische Gefühlswelt

Traurigkeit

In mir weint es nur noch innerlich, 
kommt aus meinem tiefsten Inneren, will auch dort bleiben. 
In mir weint das innere Kind. 
Ich sehne den Tag, wo all die Tränen, 
die wohl nie geweint werden können zum Vorschein kommen. 
Sie erdrücken mich, sie machen mich schwach. 
Sie werden immer mehr, immer stärker, immer unerträglicher. 
All die Trauer über das Geschehene erdrückt mich. 
Ich spüre einen endlosen Berg voller Tränen, 
der noch nicht seinen Weg gefunden hat. 
Die Wut kam schon zum Vorschein, 
doch Tränen müssen irgendwann auch einmal fließen.

Ekel

All das was Du mir angetan hast ekelt mich. 
Durch das was Du mir angetan hast, ekelt mich alles weitere. 
Ich ekel mich vor jeder einzelnen Handlung. 
Ich ekel mich bei dem Gedanken an Deinem Anblick. 
Ich ekel mich bei dem Gedanken an Deinem Atem. 
Ich ekel mich bei dem Gedanken an Deinen sadistischen Körperteilen. 
Ich ekel mich bei dem Gedanken an Deinen sadistischen Handlungen. 
Ich ekel mich bei dem Gedanken an Deinem menschlich gewesenen Dasein. 
Ich ekel mich bei dem Gedanken an Nähe. 
Ich ekel mich bei dem Gedanken an Gefühle. 
Ich ekel mich bei dem Gedanken an Sexualität. 
Ich ekel mich vor Dir als Dämon. 
Ich ekel mich vor mir selbst. 
Dieser Ekel macht mir Angst.

Wut

Tief in meiner Seele verachte ich Dich, für das was Du mir angetan hast. 
Tief in meiner Seele werde ich Dir das nie verzeihen. 
Du hast in mir eine Bombe heranwachsen lassen, die weiter in mir tickt. 
Du hast die Lunte gezündet, doch vergessen sie wieder zu löschen. 
Du hast alles in mir zerstört, hast all mein Wissen, meine Intelligenz, 
meine Fähigkeiten zu Lieben, Nähe zu zulassen zu Nichte werden lassen. 
Du hast mich zu dem gemacht, was ich nun bin. 
Ein NICHTS! Du hast mich zum Absturz gebracht.

Nutzlosigkeit

Du hast mir dieses Gefühl vermittelt. 
Für Dich war ich von Nutzen, doch in mir hat es das Gegenteil ausgelöst. 
Du hast mich durch Deinen eigenen Nutzen nutzlos gemacht. 
Du hast mir das Gefühl der Nutzlosigkeit gegeben.
Ich habe es mir von Dir geben lassen. 
Ich habe mich "jedes Mal" wie ein Stück Dreck gefühlt, dass verwertet werden muss. 
Du wusstest es zu verwerten, zu entwerten. 
Du wusstest es mir das Gefühl der Nutzlosigkeit zu geben.

Demütigung

Du hast mich gedemütigt, durch all die Qual. 
Du hast mich gedemütigt, durch all den DRUCK. 
Du hast mich gedemütigt, in dem Du mich nicht als Mensch betrachtet hast. 
Du hast mich gedemütigt, indem Du mich zum Werkzeug 
Deiner eigenen Befriedigung gemacht hast. 
Du hast mich gedemütigt, indem ich all die Handlungen tun musste, 
die nicht ich, sondern Du wolltest. 
Du hast mich gedemütigt, indem Du mir die Liebe zu anderen Menschen nahmst. 
Du hast mich gedemütigt, indem Du mir das Gefühl gabst, schwach zu sein.

Hass

Deinen Hass, den habe ich gespürt. 
Deine Macht, mit der Du mich missbrauchtest und vergewaltigtes, 
mit dieser hast Du mich zerbrochen.
Ich habe Dich von meinem siebten Lebensjahr an gehasst, 
und hasse Dich auch heute noch. 
Du hast mich gelehrt Hass zu verspüren, doch unkontrollierten Hass, 
und gerade dafür hasse ich DICH.

Hoffnungslosigkeit

Du hast alles in mir zerstört. 
Du hast mich zerbrochen.
Du hast mich kaputt gemacht. 
Du hast mir meine Zukunft genommen. 
Du hast meine Ideale zu Nichte gemacht. 
Du hast mich hoffnungslos gemacht.

Einsamkeit

Du hast mich einsam gemacht. 
Du wusstest es genau, deshalb hast Du mich zu allem benutzt. 
Du hast mich gelehrt keinem Menschen mehr zu vertrauen. 
Du wusstest, dass dies mich einsam machen würde. 
Und gerade deshalb hast Du mich "auserwählt".

Erniedrigung

Du hast mich jedes Mal durch Deine Sexualhandlungen erniedrigt. 
Du hast mich klein gemacht. 
Du hast mir meine eigenständige Entwicklung, mein Selbstbewusstsein genommen. 
Du hast mir, meine Fraulichkeit, meine Kindheit, meine Jugend genommen. 
Du hast mich so sehr gedemütigt, mit Deinem widerlichen Anblick, 
mit Deiner Anwesenheit, mit Deinem Atem, mit Deinen Berührungen, 
mit Deinen Androhungen, mit meinem Nachnamen.

Angst

Ich hatte jedes Mal vor Dir Angst. 
Ich hatte Angst bei Gesprächen über Dich.
Ich hatte Angst bei Deiner Anwesenheit.
Ich hatte Angst bei dem Gedanken an Dich. 
Ich hatte Angst bei Dir zu schlafen. 
Ich hatte bei jedem Gedanken, 
bei jeder Begegnung eine Scheiß-Angst vor Dir. 
Ich saß immer nachts bei Dir im Wohnzimmer 
und habe gezittert vor Angst, 
habe mir jedes Mal aus dieser Angst heraus gewünscht, 
dass Du Deine Drohungen wahr machst. 
Deswegen hatte ich nie Angst vor Deinem, vor meinen Tod.
Deswegen fürchte ich mich auch heute nicht davor, 
daraus rührt meine endlose Todessehnsucht- 
meine Sehnsucht.

Enttäuschung

Ich bin und war enttäuscht, über das Geschehene.
Ich bin enttäuscht, über das Vertrauen was ich Dir entgegen gebracht habe,
 was Du schamlos ausgenutzt hast. 
Ich bin enttäuscht über meine Eltern, 
die dies nicht gemerkt haben. 
Ich bin enttäuscht über ihr heutiges Verhalten.
Ich bin enttäuscht über mein Leben.
Ich bin enttäuscht über mich selbst. 
Doch auch dies wusstest Du, hast Du geahnt, 
denn sonst wäre all das nicht geschehen. 
Ich bin enttäuscht über all das Geschehene und seine Folgen.

Verzweiflung

Ich war jedes Mal, davor/danach, verzweifelt. 
Ich wollte jedes Mal, davor/danach, mich umbringen. 
Ich wollte jedes Mal, davor/danach, dem Ganzen ein Ende setzen.
Ich wollte jedes Mal, davor/danach, zu meinen Eltern gehen, 
doch sie hätten es nie verstanden. 
Ich wollte jedes Mal, davor/danach, das es aufhört. 
Ich war jedes Mal, davor/danach, ENDLOS VERZWEIFELT!!!
Hättest Du mich doch nur dabei sterben lassen!!!

Neid

Ich war immer neidisch auf die Anderen. 
Hatten sie doch in meinen Augen eine "normale" Entwicklung. 
Ich war neidisch darauf das Gefühl zu haben, 
wirklich geliebt zu werden. 
Ich war neidisch auf alles Schöne, 
wie es auch immer ausgesehen haben mag. 
Ich war neidisch auf ein Familienleben, 
ich war neidisch auf eine Beziehung zu jemanden, 
die ich hatte, doch die Du bewusst zerstörst hast. 
Ich war neidisch darauf nicht mehr liebensfähig zu sein.

Sehnsucht

Ich habe mich nach Liebe gesehnt. 
Ich habe mich nach Elternliebe gesehnt.
Ich habe mich danach gesehnt, dass sie es merken.
Ich habe mich danach gesehnt, dass mich jemand liebevoll in den Arm nimmt. 
Ich habe mich danach gesehnt, dass Liebe auch ehrlich und ohne Bedrohung geschieht.
Ich hatte dieses Gefühl damals, doch Du hast es mir bewusst genommen.
Ich habe mich nach dem Ende dieses Horror-Films gesehnt, doch er kam nicht. 
Ich habe mich nach dem Tod gesehnt, denn er hätte mich von allem befreit.

Aggressivität

Ich hatte jedes Mal soviel Aggressivität in mir, doch Du hast sie unterdrückt.
Ich hatte jedes Mal soviel Aggressivität in mir, doch Du hast sie übersehen.
Ich hatte jedes Mal soviel Aggressivität in mir, doch Du hast sie ignoriert.
Ich hatte jedes Mal soviel Aggressivität in mir, sie hat mir nicht geholfen.

Macht

Du hattest immer so viel Macht über mich, gerade deshalb wusstest Du diese auszunutzen.
Du hattest immer soviel Macht über mich, gerade deshalb hast Du mich ausgesucht.
Du hattest immer soviel Macht über mich, gerade deshalb ist Dein Plan aufgegangen.
Du hast auch HEUTE noch MACHT über mich.
Du hast mich zu Deiner eigenen Persönlichkeit gemacht.
Du wolltest, dass ich mit Deiner Macht weiter lebe.
All das gehörte zu Deinem Plan.
Du hast mich und alle Anderen zu Figuren 
Deines eigenen Schachspiels gemacht.
Und Du wusstest das kein Remis herauskommt.

Täuschung

Du wusstest es ALLE zu täuschen.
Erst als unterdrückter Ehemann, dann als großzügiger, 
liebenswerter Vater, Schwiegervater und Großvater.
Du galtest immer als der Großzügige.
Ohne Dich wären meine Eltern finanziell nicht das, was sie heute meinen zu sein.
Ohne Dich hätten Sie weder ein Schiff, eine vermietete Eigentumswohnung,
ein eigenes riesiges Haus/Grundstück.
Ohne Dich hätten sie den geschäftlichen Erfolg nicht so gehabt.
Ohne Dich wäre Ihnen alles in dem Maße nicht möglich gewesen.
Das wusstest Du alles, und Du hast auch sie damit getäuscht.
Diese Täuschung lebt in ihnen weiter, macht sie blind.
Selbst dies wusstest und wolltest Du, Du hast es geschafft.

Schmerz

Ich hatte jedes Mal Schmerzen dabei.
Jedes Mal, wenn Du mich traurig machtest.
Jedes Mal, wenn Du mich Ekel verspüren ließt.
Jedes Mal, wenn Du mich wütend machtest.
Jedes Mal, wenn Du mich Nutzlosigkeit verspüren ließt.
Jedes Mal, wenn Du mich demütigtest.
Jedes Mal, wenn der Hass hochkam.
Jedes Mal, wenn Du mir das Gefühl der Hoffnungslosigkeit gabst.
Jedes Mal, wenn ich mich einsam fühlte.
Jedes Mal, wenn ich Erniedrigung von Dir verspürte.
Jedes Mal, wenn ich Angst vor Dir hatte.
Jedes Mal, wenn ich voller Enttäuschung war.
Jedes Mal, wenn ich verzweifelt war.
Jedes Mal, wenn ich Neid auf andere Menschen verspürte.
Jedes Mal, wenn ich diese endlose Sehnsucht in mir war.
Jedes Mal, wenn die Aggressivität in mir hochkam.
Jedes Mal, wenn ich Deine Macht spürte.
Jedes Mal, wenn ich Deinen Täuschungen auf die Schliche kam. 
Jedes Mal, dieser endlose Schmerz.

Und am Ende standen immer die Drohungen, die mich lähmten, die mich ... 
(es macht mich "innerlich" traurig dieses Gefühl nicht beschreiben zu können, 
denn Du hättest es verdient, wie Du die endlose Hölle durch meine derzeitige Traurigkeit verdient hättest!!!)

Und all dies ist ein endloser Schmerz, der mit keinem organischen zu vergleichen ist. 
Es ist "leider" ein Schmerz, gegen den kein pharmazeutisches Mittel hilft.
Es ist ein Schmerz, der nicht zu beschreiben ist. 
Es ist ein Schmerz, der ins Innere eines Menschen geht.
Es ist ein Schmerz, der sich dort über Jahre verankert hat.
Es ist ein Schmerz, von dem man das Gefühl hat, dass er niemals aufhört.
Es ist ein Schmerz, der ewig blutet.
Es ist ein Schmerz, der die Sehnsucht herbeiführt.
Ein Schmerz, der sich verinnerlicht, mit dem Menschen eins wird.

Gerade das macht diesen Schmerz so unerträglich und wohl auch unverständlich.

mondkind

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von Micha, 05.06.2012 03:32 Uhr · Teilen · Kommentieren · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!

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