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Regenbogenwald-Blog


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Schlagwort: Täterintrojekte


Fundstücke #34


Neben dem Kühlschrank steht ein Korb voller Äpfel, die die falschen sind. Sauer, groß, eingefasst in eine raue grünlichgraubraune Haut. Sie haben alles kaputt gemacht. Von denen kann ich nicht 3 bis 5 Stück essen, wenn ich will. Ich kann sie nicht mit meinem Mixer bezwingen, denn sie verderben jeden Brei. Wenn ich sie koche, … Fundstücke #34 weiterlesen

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Tags: Dynamik · Essstörung · Fundstücke · Gewalt · Lauf der Dinge · täterimitierende Innenpersonen · Täterintrojekte

von EinBlogVonVielen, 18. September 2016 um 18:12 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Fundstücke #34


Neben dem Kühlschrank steht ein Korb voller Äpfel, die die falschen sind. Sauer, groß, eingefasst in eine raue grünlichgraubraune Haut. Sie haben alles kaputt gemacht. Von denen kann ich nicht 3 bis 5 Stück essen, wenn ich will. Ich kann sie nicht mit meinem Mixer bezwingen, denn sie verderben jeden Brei. Wenn ich sie koche, … Fundstücke #34 weiterlesen

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nur eine weitere Facette früheren Horrors


Ich stelle es mir genau so vor. Da ist eine Idee. Eine Fantasie. Und irgendwie kommt man in ihren Bann. Verknüpft Gefühle mit ihr. Baut sie sich aus und malt sie sich schön an. Wie ein Haus, das eines der schönsten Zuhauses werden soll, das man sich vorstellen kann. Und dann vergisst man, dass es

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von EinBlogVonVielen, 02. März 2016 um 12:56 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Harry Potter und sein Täterintrojekt


Harry Potter quält sich mit der Frage, ob er vielleicht so wird wie Voldemort. Er spürt Ähnlichkeiten, Verbindungen, bemerkt an sich fremdartig globale Aggressionen nachdem er Zeuge der Tötung eines seiner Mitschüler durch Voldemort wurde. Well, das ist die Stelle, in der ich meine Brille gerade rücke und mich frage, warum es in der Zaubererwelt

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von EinBlogVonVielen, 20. Dezember 2015 um 00:43 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



der Antrag


Der Antrag hat 14 Seiten und gilt nicht als Sonderform eines juristischen Schuldspruches benannter Täter_innen. Bei Bewilligung gibt es keinen Grund zur Annahme andere Sozialleistungen würden gekürzt. Warum zum Henker liegt dann das Zeug hier noch rum und schaut mich jedes Mal vorwurfsvoll an? Weil es der Antrag auf Leistungen aus dem Fonds für Opfer

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von EinBlogVonVielen, 26. November 2015 um 14:34 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



als ob


Kurz nach 21 Uhr gingen wir mit schnellen Schritten gegen den langen Rock ankämpfend zur Straßenbahnhaltestelle. Und während ich mich zwischen “langsamerem Schritt und in der Folge eben die Bahn verpassen” und “durchhalten und als Belohnung bald zu Hause zu sein”, nicht entscheiden konnte, war es plötzlich wieder da: das Kitzeln am Panikknopf und der

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von EinBlogVonVielen, 26. Oktober 2015 um 17:41 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Fundstücke #7


Mir fallen nach und nach diese Momente ein.
Das eine Mal, in dem mir mein Vater etwas unterstellte, das ich nicht getan hatte und er sagte: “Du wirst ja ganz rot im Gesicht – guck mich gefälligst an, wenn ich mit dir rede – du lügst doch!” und meine abgrundtiefe Wut über seine Dummheit, sein anmaßendes Deuten, den Umstand, dass er mich einfach umklatschen kann, obwohl er unrecht hat.
Dass man schon mal rot im Gesicht werden kann, wenn man wütend ist, bringt einem jeder Bugs Bunny – Cartoon bei. Ich verstand nicht, wieso es scheinbar nur diese Option für ihn gab. Wieso war denn das einzig mögliche in seinem Denken über mich, dass ich eine miese lügende Person bin?
Und meine Verkrampfung in dem Moment. Diese eine seelische Gesamtstarre, die verhindert, dass man auseinanderfällt.
Im Moment wache ich ständig aus solchen Fetzen auf.
Ob es Erinnerungsprozesse sind, die davon angetickt werden, weil ich oft darüber nachdenke, welche Schwierigkeiten ich früher schon hatte und wie damit umgegangen wurde, weiß ich nicht genau.
Aber, es sind mehrere Ebenen und die Parallelen sind enorm.
Mir ist etwas eingefallen, das schon Lundy Bancroft in “Why does h...

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von EinBlogVonVielen, 28. Juli 2015 um 13:53 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Autismus und DIS #3


“Autistin, klingt nach Artistin.”, denke ich und schwanke aus der Straßenbahn direkt gegen eine Wand aus feuchtwarmer Luft.
Es ist kurz vor 20 Uhr und meine Bewegungen haben nichts mehr mit mir zu tun.
Während ich das Rad losschließe, denke ich darüber nach, wie es jetzt weiter geht und wer noch bleibt.
Ich denke an Mensch XY und wie er den Kopf schüttelte, als ich ihm sagte, dass ich mich auf die Diagnostik einlasse. “Nee – Autismus. Du nicht… oder?”, war seine erste Reaktion und obwohl ich weiß, dass die Zweite und Dritte nicht die Gleiche sein muss, ist mir klar, dass ich mich wieder in einer Situation befinde, in der ich Kraft aufbringen muss, wenn ich mit Menschen darüber reden werde. Ich muss mich auf Verletzungen und Anforderungen einstellen.
Als die DIS-Diagnose gestellt wurde, war das ähnlich.
Wir haben niemanden mehr aus der Zeit vor der DIS-Diagnose in unserem Leben und jeder Mensch, den wir danach neben uns fanden, hatte den Kontakt zu uns gewollt und dafür auch ausgehalten/ertragen/geduldet/akzeptiert, dass wir viele sind und damit manches einhergeht, das nicht einfach ist.
“Ich wünsche mir, dass die Menschen, die jetzt sind, bleiben...

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von EinBlogVonVielen, 15. Juli 2015 um 11:32 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Freitag


“Es geht um Kontrolle”, denkt sie und betrachtet die wachsenden Schaumberge im Waschbecken.
“Jo – Kontrolle, die du nicht mehr hast. BÄM BÄM BÄM”, keift es ihr zwischen die Hirnhälften und drückt auf die Augäpfel.
“Tja. Hatte ich denn überhaupt mal Kontrolle über irgendwas? Ich mein – hey hey ich habe nicht den Eindruck, aber wenn du meinst… Tell me more. Was denkst du denn bitte, hatte ich mal für Kontrolle?”. Sie greift ins warme Wasser und fängt an die Wäschestücke durchzuspülen.
Geistig legt sie sich in den Lavendelduft unter ihrer Nase und macht sich weich. “Nachher kommt A. und unterstützt mich. Bald gleich nachher wird es anders sein, als jetzt.”. Ihre Zweifel und die Scham, um alles von diesem Tag, lässt sie im Waschwasser ertrinken. “Ich höre jetzt einfach zu und wasche das hier und wasche mich und warte.”, flötet, fast: säuselt, sie sich ins eigene Denken.
Hinter ihr bleibt es still.
Klatschend landet das Schmutzwasser auf der Beckenoberfläche.
“Ey das ist so widerlich. Du bist so BÄM BÄM BÄM”, setzt es wieder ein.
“Tja. War denn jemals etwas von mir oder um mich herum, nicht widerlich für dich? War ich denn jemals irgendwie okay für dich...

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von EinBlogVonVielen, 27. Mai 2015 um 21:14 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Herzensangelegenheiten #4


Ein Herz und viele Seelen fliegen dort herum und eigentlich ist es wie das Warten am Bahnhof.
“Ist alles bereit? Kann ich jetzt gut gehen?”.
Ich verlasse meine Wohnhöhle nicht ohne den Gedanken “Kann ich jetzt gut gehen?” und genauso öffne ich die Türen und Chatfenster zu meiner Wohnhöhle nicht ohne den Gedanken “Ist alles bereit?”.
Hier ist es sicher.
Außer es gibt Gewitter. Aber ein Blitz plant seinen Einschlag nicht. Hoffe ich.
Und jetzt ist alles der Bahnhof.
Manchmal.
Auf der Informationstafel steht nur ein Datum. Der Rest ist irrelevante Spekulation.
Wir warten auf den Herzschlag.
Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass ich dieses Datum für den Zeitpunkt des Herzschlags halte. Und dann denke ich darüber nach, was ich bis dahin wohl noch alles schaffen kann.
Ich habe neue Listen und gehe mit meinem Geld um, als gäbe es so etwas wie ein
“nach dem 16. 6. 2015” nicht. Oft halte ich den Atem an, als könnte ich damit die Zeit, die mir noch bleibt, damit auch anhalten. Und halte die Tränen als eine trübende Schicht zwischen Licht und Bild über dem Augapfel, wenn ich wieder einatmen muss. Obwohl ich nicht weiß...

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von EinBlogVonVielen, 07. April 2015 um 02:21 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



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