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Regenbogenwald-Blog


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Schlagwort: Lebensrealität


note on: der Polizei die Bilder der eigenen Gewalterfahrung zugänglich machen?


Die Dokumentation von sexualisierter Gewalt am eigenen Körper, an der eigenen Seele, der Polizei übergeben, um in geschlossene Foren einzudringen und Mit.Täter_innen so ausfindig zu machen.
Das ist ein Vorschlag, den Ingo Fock, Vorsitzender von “ gegen Missbrauch e.V. ” kürzlich in einer Live-Diskussion mit der hessischen Justizministerin Eva Kühne-Hörmann aufbrachte und auch in einem Interview im Infoportal Rituelle Gewalt besprach.
Im Folgenden möchte ich beschreiben, wie ich das sehe.
Grundsätzlich: Auch Menschen, deren Gewalterfahrungen gefilmt, fotografiert, schriftlich beschrieben oder sonst wie dokumentiert wurden, haben Persönlichkeitsrechte an dem Material. Schon deshalb ist die Verbreitung von solchen Medien ein weiterer Gewaltakt, der den Gewalterfahrenen angetan wird.
Für mich: Völlig unabhängig davon, wer sie dann zu sehen bekommt.
Es stellt mich bereits vor eine enorme Hürde damit umzugehen, dass sich in meiner Therapeutin unweigerlich Bilder von mir in diesem Körper, in der von mir geschilderten Situation, entwickeln. So funktionieren Gehirne und weder ich noch sie können etwas dagegen tun.
Was wir tun können ist, diese Bilder zu ent...

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Kategorie: Ein Blog von Vielen
Tags: Gewalt · Justiz · Kinderfolterdokumentation · Kinderpornografie · Lauf der Dinge · Lebensrealität · Macht · Reframing · Reorientierung · sexualisierte Gewalt · Strafverfolgung · Trauma · Traumafolgen

von EinBlogVonVielen, 05. Mai 2018 um 21:12 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Fundstücke #61


Als der Wecker klingelt, baut er sich selbst in mein ZwischendenZeiten ein.
Ich öffne die Stundenplan-App auf dem Handy. Die erste Stunde fällt aus, wir können noch eine Stunde schlafen.
Ich schlafe nicht, ich flashbackintrusioniere bis der Wecker ein zweites Mal klingelt. Jemand richtet uns auf. Trinkt Wasser. Wir loben es fürs Anziehen der Strickjacke. Rufen Ansporn und Versicherung von einer Zuschauertribüne jenseits von ihm. Oder ihr?
Als es aus dem Bett klettert, denke ich noch, dass wir es schaffen können. Kaffee, Beerenbrei, Dusche, Ranzen schnappen und los. Kurvendiskussion üben, den Lehrer um Hilfe bei der Photoshophausaufgabe bitten, Wirtschaft lernen, KeineAngstvorderWirtschaftslehrerinhaben trainieren.
Als ich im Bad stehe und mich nicht ausziehen kann, weiß ich, dass wir es nicht schaffen. Nicht jetzt. Wir sind heute nicht schnell genug. Nicht genug genug für Schulhier, Straßenbahnda oder MitdemFahrradunterwegs.
Das kann ich der Schulsekretärin nicht sagen. Der kann ich nur sagen: „Ich kann heute nicht kommen“ und hoffen, dass es nicht sehr schlimm ist. Denn noch mehr Dramen rund um die Schule packe ich einfach nicht mehr.
Jetzt sind ...

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Kategorie: Ein Blog von Vielen
Tags: Depersonalisation · DIS? · dissoziative Identitätsstörung · dissoziative Identitätsstruktur · Erinnern · Freiheitspraxis · Fundstücke · Innenansicht · Innenansichten · Lauf der Dinge · Lebensrealität · Miteinander · multiple Persönlichkeit · Selbstfürsorge · Traumafolgen · Viele-sein

von EinBlogVonVielen, 20. April 2018 um 18:33 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



<!–kaskadierende Traumascheiße–>


disclaimer: Für uns sind Gleichsetzungen mit Maschinen und ihren Funktionen okay. Das gilt nicht für alle Menschen, die mit Traumafolgen leben.
Wenn ich versuche Menschen zu erklären, was Vielesein ist und wie es bei uns funktioniert, greife ich gerne auf folgendes Bild zurück.
Gegeben sei ein Mensch als Computer.
Es gibt Inputkanäle (Tastatur, Maus, USB und sonstige Anschlüsse für Kamera und Mikrophon, CD/Diskettenlaufwerke) und Outputkanäle (Bildschirm, Drucker, Lautsprecher). Es gibt ein Gedächtnis (die Festplatte), es gibt Verarbeitungssysteme (Prozessoren und der ganze Kladderadatsch, der mit dazu gehört). Es gibt verschiedene Selbst-Schutzmechanismen (mechanisch: die Kühlung, digital: Codeangaben, die Prozesse beenden, die zu lange dauern oder zu viel abverlangen).
Es gibt bestimmte grundlegende Dinge, die gegeben sein müssen (Strom, Unversehrtheit, Code, der wenigstens Hardware und Betriebssystem richtig zusammenbringt (Informatiker_innen, die ihr das lest, bitte nehmt das jetzt einfach so hin  ^__^’ ).
Menschen, die in ihrem Leben wohl auch schwierige und belastende Erfahrungen gemacht haben, jedoch nicht davon traumatisiert wurden, finden in ihre...

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Tags: Autismus und DIS · DIS? · Dissoziation als Schutz · dissoziative Identitätsstörung · dissoziative Identitätsstruktur · Innenansicht · Innenansichten · Lebensrealität · multiple Persönlichkeit · Selbstfürsorge · Trauma · Traumafolgen · Viele-sein

von EinBlogVonVielen, 18. Februar 2018 um 14:23 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



von Haien und Sardinen, Ausgrenzung und Selbstvertretung


“Euer Podcast gibt mir immer weniger.”, sagte uns eine Freundin am Samstag, kurz bevor wir den Film starteten, den wir uns ausgesucht hatten. Sie sagte, sie könne für sich immer weniger rausziehen, die Folgen seien zu lang und das Geplänkel zwischendurch wäre mal ganz nett, aber …
Hm ja, dachte ich. Feedback ist wichtig, wir legen uns das mal an die Seite.
Auf dem Weg nach Hause dachte ich darüber nach, was die Dinge, die wir tun, anderen Leuten überhaupt geben soll und ob wir beeinflussen können, was sie sich nehmen wollen und was nicht.
Am Sonntag bekamen wir Besuch für ein Projekt, in dem es ums Vielesein geht.
Wenn die Person da ist, sprechen wir über uns, wie wir uns wahrnehmen, wie was bei uns funktioniert und was es bedeutet, dass es so ist, wie es ist.
Am Abend stellten wir ein Modell fertig, das unsere “innere Landkarte” symbolisiert.
Eine Arbeit, die wir schon lange für die Therapie machen wollten, aber doch nie gemacht haben.
Zum Einen, weil wir Angst davor hatten, unerwartet mit Dingen konfrontiert zu werden, auf die wir nicht vorbereitet sind. Zum Anderen, weil es in uns nachwievor Unsicherheit darüber gibt, ob das überhaupt wic...

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Tags: anders · Asperger-Syndrom · Ausgrenzung · Autismus · Autismus und DIS · behindert sein - behindert werden · DIS? · dissoziative Identitätsstörung · dissoziative Identitätsstruktur · Inklusion · Innenansichten · Lauf der Dinge · Leben mit Behinderung · Lebensrealität · Miteinander · multiple Persönlichkeit · Reorientierung · Selbstvertretung · soziale Interaktion · Viele-sein

von EinBlogVonVielen, 11. Februar 2018 um 14:21 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



… und raus bist du


Das Gefühl der Ausgrenzung kennen wohl alle Menschen. Das setze ich an den Anfang des Textes, um zu zeigen: Ich weiß das. Und um anzuzeigen, dass es entsprechend keinen Grund gibt, mir zu sagen, dass meine Gefühle und Gedanken allein deshalb schon nichts besonderes sind. Wie gesagt: Ich weiß das. Es ändert meine Gefühle und… Weiterlesen … und raus bist du

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Tags: Arbeitslosigkeit · Asperger-Syndrom · Ausbildung · Ausgrenzung · Autismus · behindert sein - behindert werden · Diversität · Freiheitspraxis · Inklusion · Klassismus · Kommunikation · Lauf der Dinge · Leben · Leben mit Behinderung · Lebensrealität · Miteinander · Schule · Zukunft

von EinBlogVonVielen, 21. Januar 2018 um 12:48 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



… und raus bist du


Das Gefühl der Ausgrenzung kennen wohl alle Menschen. Das setze ich an den Anfang des Textes, um zu zeigen: Ich weiß das. Und um anzuzeigen, dass es entsprechend keinen Grund gibt, mir zu sagen, dass meine Gefühle und Gedanken allein deshalb schon nichts besonderes sind. Wie gesagt: Ich weiß das. Es ändert meine Gefühle und… Weiterlesen … und raus bist du

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von EinBlogVonVielen, 21. Januar 2018 um 12:48 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



das Loch, die Dunkelbunten und “das Verleugnen der eigenen Vergangenheit”


Jane schreibt bei Twitter, dass ihr die komplette Ausblendung der früheren Leben(sumstände) von Transpersonen problematisch erscheint. Auf dieses Thema will ich hier nicht näher eingehen, aber ich empfehle sehr, den Thread dazu zu lesen, denn viele Personen, die trans* sind, haben sich dazu geäußert und ich finde, dort gibt es viel zu lernen. Woran mich… Weiterlesen das Loch, die Dunkelbunten und “das Verleugnen der eigenen Vergangenheit”

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Tags: Abgrenzung · äußerer Ausstieg · Autismus und DIS · Bewusstsein · DIS? · Dissoziation als Schutz · dissoziative Identitätsstruktur · Innenansichten · innerer Ausstieg · Lauf der Dinge · Leben · Lebensrealität · multiple Persönlichkeit · Reorientierung · täterloyale Innenpersonen · Trauma · Traumafolgen · Vermeidung · Viele-sein

von EinBlogVonVielen, 04. Januar 2018 um 23:25 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



das Loch, die Dunkelbunten und “das Verleugnen der eigenen Vergangenheit”


Jane schreibt bei Twitter, dass ihr die komplette Ausblendung der früheren Leben(sumstände) von Transpersonen problematisch erscheint. Auf dieses Thema will ich hier nicht näher eingehen, aber ich empfehle sehr, den Thread dazu zu lesen, denn viele Personen, die trans* sind, haben sich dazu geäußert und ich finde, dort gibt es viel zu lernen. Woran mich… Weiterlesen das Loch, die Dunkelbunten und “das Verleugnen der eigenen Vergangenheit”

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von EinBlogVonVielen, 04. Januar 2018 um 23:25 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Fundstücke #53


Und plötzlich ist Dezember. Es ist, als hätte sich der Lauf der Dinge an einer Stelle überfressen und mich hier ausgekotzt. Dinge, die ich machen wollte, sind vorbei. Dinge, die ich jetzt machen muss, fühlen sich unnatürlich gestellt und dadurch unschaffbar an. Vielem stolpere ich wieder einmal hinterher, manches fürchte ich als unausweichlich. Nach viel… Weiterlesen Fundstücke #53

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Tags: DIS? · Dissoziation als Schutz · dissoziative Identitätsstörung · dissoziative Identitätsstruktur · Fundstücke · Innenansicht · Innenansichten · Lebensrealität · multiple Persönlichkeit · Reorientierung · Viele-sein

von EinBlogVonVielen, 02. Dezember 2017 um 17:52 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Fundstücke #53


Und plötzlich ist Dezember. Es ist, als hätte sich der Lauf der Dinge an einer Stelle überfressen und mich hier ausgekotzt. Dinge, die ich machen wollte, sind vorbei. Dinge, die ich jetzt machen muss, fühlen sich unnatürlich gestellt und dadurch unschaffbar an. Vielem stolpere ich wieder einmal hinterher, manches fürchte ich als unausweichlich. Nach viel… Weiterlesen Fundstücke #53

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von EinBlogVonVielen, 02. Dezember 2017 um 17:52 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



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