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Regenbogenwald-Blog


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Schlagwort: Gewaltfolgen


was wir niemals wollten


Unsere Schullektüre ist “Die Bücherdiebin” und einmal mehr ist der Faschismus, der Nationalsozialismus, Hitler, der Krieg, Thema für mich. Als ich noch zur Regelschule ging, war das Thema nicht viel mehr als Anne Frank, Massenmord und Hitler. Nazi sein war scheiße. Nicht wegen Krieg und Hitler und den Juden, sondern weil es in meiner Umgebung… Weiterlesen was wir niemals wollten

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Kategorie: Ein Blog von Vielen
Tags: Abgrenzung · Angst · Auswandern · DIS? · dissoziative Identitätsstörung · dissoziative Identitätsstruktur · Einsamkeit · Gewaltfolgen · Isolation · Lauf der Dinge · Lebensrealität · Miteinander · multiple Persönlichkeit · Trauma · Traumafolgen · Verbundenheit · Vielesein

von EinBlogVonVielen, 24. Oktober 2017 um 13:34 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



was wir niemals wollten


Unsere Schullektüre ist “Die Bücherdiebin” und einmal mehr ist der Faschismus, der Nationalsozialismus, Hitler, der Krieg, Thema für mich. Als ich noch zur Regelschule ging, war das Thema nicht viel mehr als Anne Frank, Massenmord und Hitler. Nazi sein war scheiße. Nicht wegen Krieg und Hitler und den Juden, sondern weil es in meiner Umgebung… Weiterlesen was wir niemals wollten

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hab den Mut deine eigene Stimme zu benutzen – ein Rant


Es war nach der Meldung über die unabhängige Aufarbeitungskommission und vor der Mail, die mir erzählte, dass Yoko Ono “Testamente des Leids” für eine Kunstaktion in Empfang nimmt. Der bittere Moment, in dem mir klar wurde, dass ich als öffentlich schreibende Person, die Gewalt überlebte und die Folgen davon im Leben hat, die Rampensau bin, … hab den Mut deine eigene Stimme zu benutzen – ein Rant weiterlesen

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Kategorie: Ein Blog von Vielen
Tags: Abwertung · Die Helfer_Innen und die Hilfe · Dissoziation als Schutz · Gewalt · Gewaltfolgen · gutes Opfer-schlechtes Opfer · Helfergewalt · Lauf der Dinge · nach dem Trauma · nicht ohne über uns · Opfer · Pathologisierung · Stellvertretersprech · Trauma · Traumafolgen · UBSKM · unabhängge Aufarbeitungskommission

von EinBlogVonVielen, 20. September 2016 um 21:37 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



hab den Mut deine eigene Stimme zu benutzen – ein Rant


Es war nach der Meldung über die unabhängige Aufarbeitungskommission und vor der Mail, die mir erzählte, dass Yoko Ono “Testamente des Leids” für eine Kunstaktion in Empfang nimmt. Der bittere Moment, in dem mir klar wurde, dass ich als öffentlich schreibende Person, die Gewalt überlebte und die Folgen davon im Leben hat, die Rampensau bin, … hab den Mut deine eigene Stimme zu benutzen – ein Rant weiterlesen

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von EinBlogVonVielen, 20. September 2016 um 21:37 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



betroffene Profis #2


Wenn es einen Satz gibt, der uns seit 13 Jahren begegnet und exakt nichts sagt, weil er in  dem Kontext, in dem er uns immer wieder begegnet dumm ist, dann ist es “Sie sind der Profi für ihr eigenes (Er_)Leben”. Immer sind es Kliniken, Behandlungspraxen, Beratungsstellen, Betreuungsbüros, in denen dieser eine Satz wie ein Zierdeckchen

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Tags: Abhängigkeitsverhältnisse · Arbeitsverhältnis Psychotherapie · Auseinandersetzung · der kompetente Patient · Die Helfer_Innen und die Hilfe · Frankensteins Monster · Fundstücke · Gewalt · Gewaltfolgen · Krawall und Remmidemmi · Macht · Miteinander · Psychotherapie · Reflektion · Stigmatisierung · Trauma · Traumafolgen · Traumatherapie

von EinBlogVonVielen, 10. Januar 2016 um 14:41 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



“Fehlerbekämpfung”


Kennst du diese Filme, milchig verträumspielt, glitzernd und leicht. Es geht mehr um Atmosphäre und Gefühl, als um die Bilder.
Am Ende ist da Leere und die Rasierklinge in deiner Hand ist nicht mehr, was sie ist.
In so einem Film hört man im Hintergrund immer ein Windspiel oder ein Xylophon, das so tut als wäre es eins. Es gibt Text, den man in der immer gleichen Moll-Tonart gesprochen hört und die Worte der gezeigten Menschen werden zum Stimmenwind_spiel.
Kurze Sätze. Nichts weniger.
Als Kunst.
Irgendwie so.
Tropf tropf.
Ich denke manchmal, ich bin zu alt für den Scheiß.
Vor 600 Jahren noch, wurden die Menschen in Europa etwa 30 Jahre alt und ich werde in 2 Monaten 29.
Mein erstes weißes Haar habe ich nicht wachsen sehen und bin traurig darüber. Ich habe es erst entdeckt, als es bereits wie eine kleine Antenne aus meinem Scheitel ragte. In meinem eigenen Kunstfilm wäre es eine Aufnahme mit wanderndem Schärfebereich und Linsenpunkten.
Das Tropfen auf den Boden, wäre vielleicht eine schwarz-weiß Aufnahme.
Es hätte so viel WÄMMS wenn anderer Menschen Augen das Schwarz von aus mir raus sähen.
Es wäre so traurig.
...

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Tags: Alter · Auseinandersetzung · chronische Esstörungen · DIS? · dissoziative Identitätsstörung · dissoziative Identitätsstruktur · Einsamkeit · Erinnern · Essstörung · Film · Gewaltfolgen · Hass · Körper · Kunst · Lauf der Dinge · Lebensrealität · multiple Persönlichkeit · nach dem Trauma · Selbsthass · Selbstzerstörung · Trauma · Traumafolgen · Viele-sein

von EinBlogVonVielen, 15. Juni 2015 um 23:26 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Vielleichts


Ich denke mir das so: Wenn noch irgendwas aus mir werden soll, das über “kostenlose Texte und Bilder für alle – Macherin in diesem Internet” hinaus geht, muss ich mich anstrengen.
Okay.
Also strenge ich mich an.
Ich mache Vorträge, veröffentliche zusammen mit den Sommers jeden Monat ein Podcast; ich sorge dafür, dass wir jeden Tag in die Kunstschule gehen und mindestens eine Stunde lang dort an etwas arbeiten. Ich schreibe mindestens einmal im Monat einen Artikel für die Mädchenmannschaft und im Schnitt 20 Artikel für das Blog von Vielen.
Jeden Tag mache ich um die 30 Fotos.
Ich arbeite in der Arbeitsgruppe der Initiative Phönix mit und arbeite an der Realisierung des von mir überlegten Nachwachshauses, dessen Arbeitsgruppe ich gegründet habe und aufrechtzuerhalten versuche. Ich unterstütze seit Jahren ehrenamtlich auf unterschiedliche Arten, Menschen, Tiere und Organisationen.
2012 hatte ich zuletzt einen Tag, an dem ich nichts weiter tat, als einfach nur da zu sein.
Weil ich an dem Tag 3 Krampfanfälle hatte.
Ich denke mir das so: Wenn ich in die Lage kommen will, einmal die Chance zu bekommen, in die Lage zu kommen, daran arbeiten zu ...

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Tags: Angst · Armut · Bitterkeit · Einsamkeit · Gewaltfolgen · Grenzen · Hartz-4 · Langzeitarbeitslosikeit · Lauf der Dinge · Lebensrealität · Leistung · Menschen mit Behinderung · Perspektivlosigkeit · Realität · Resignation · Traumafolgen · Vielleicht · Zukunft

von EinBlogVonVielen, 23. Mai 2015 um 18:23 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



die Gleichstellungsolympiade


“Hallo.
Ich bin Hannah, 16 Jahre alt und ich würd gern hier mitspielen…”
seit 3 Tagen schreibe ich mal wieder in alle möglichen Richtungen Bewerbungen oder Vorstellungsschreiben. Mal hier ein Wettbewerb, mal da eine Veranstaltung. Die Antwortquote liegt bei unter 10%  – die positiven Rückmeldungen gibt es in etwa 1%  der Antworten.
Mein Bemühen um dieses ominöse “Weiterkommen im Leben™” ist olympionikisch – olympiardisch? –ohh Lymphozyten dieser Welt vereinigt euch, mich Fremdkörper in dieser Welt, aufzuessen! – äh ja – Faden? Ach ja: Bewerbungen und Selbstdarstellung. Schon wieder voll verkackt – wie kann ein Kopf allein nur solche Sprünge haben machen?
Wie ich hier so sitze, in meinem Destroy Fascism – T-Shirt ohne Kragen, neben dem Bett mit beulig durchgelegener Matratze vor einem Fenster, das auf ein Dach zeigt, komme ich mir vor, wie jemand, der allen Grund hat, sinnlose Selbstdarstellungstexte mit Wertlack anzusprühen und davon zu träumen, wie das wohl wäre… 2000€ für diesen Preis – zack! alle Schulden weg. 10.000€ für jenen Preis – zack! Sektchen mit Kolleg_innen und jede Menge Ausbaumöglichkeiten, die ganz ganz ganz nah rücken, greif und nutzbar werden...

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Tags: Arbeit · Armut · Ausbildung · Bewerbungen · DIS? · dissoziative Identitätsstörung · dissoziative Identitätsstruktur · europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen · Fremdkörper · Gewaltfolgen · Gleichstellung · Hartz-4 · Hoffnung · Inklusion · Kraft · Lauf der Dinge · Leben · Leben mit Behinderungen · Lebensrealität · Lobbyarbeit · multiple Persönlichkeit · Privilegien · Traumafolgen · Viele-sein

von EinBlogVonVielen, 05. Mai 2015 um 12:56 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Herzensangelegenheiten #4


Ein Herz und viele Seelen fliegen dort herum und eigentlich ist es wie das Warten am Bahnhof.
“Ist alles bereit? Kann ich jetzt gut gehen?”.
Ich verlasse meine Wohnhöhle nicht ohne den Gedanken “Kann ich jetzt gut gehen?” und genauso öffne ich die Türen und Chatfenster zu meiner Wohnhöhle nicht ohne den Gedanken “Ist alles bereit?”.
Hier ist es sicher.
Außer es gibt Gewitter. Aber ein Blitz plant seinen Einschlag nicht. Hoffe ich.
Und jetzt ist alles der Bahnhof.
Manchmal.
Auf der Informationstafel steht nur ein Datum. Der Rest ist irrelevante Spekulation.
Wir warten auf den Herzschlag.
Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass ich dieses Datum für den Zeitpunkt des Herzschlags halte. Und dann denke ich darüber nach, was ich bis dahin wohl noch alles schaffen kann.
Ich habe neue Listen und gehe mit meinem Geld um, als gäbe es so etwas wie ein
“nach dem 16. 6. 2015” nicht. Oft halte ich den Atem an, als könnte ich damit die Zeit, die mir noch bleibt, damit auch anhalten. Und halte die Tränen als eine trübende Schicht zwischen Licht und Bild über dem Augapfel, wenn ich wieder einatmen muss. Obwohl ich nicht weiß...

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von EinBlogVonVielen, 07. April 2015 um 02:21 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



die falschen Fragen


Was ich oft wahrnehme, sind Fragen wie “Wie kann jemand nur so etwas tun?” oder auch “Warum tut jemand so etwas?”, wenn es um Menschen geht, die andere Menschen verletzen. Ich verwende hier und im Folgenden ganz bewusst “verletzen”, weil meiner Ansicht nach, jede Gewalt einen Menschenkörper verletzt (im Sinne von: “in einem Aspekt der globalen (psycho-physischen) Integrität berührt/verschiebt/verändert”).
Was ich in den geschilderten Fragen finde, ist aktives Vermeiden durch Othering der Person, um die es geht. Es geht auch um die Vermeidung der Auseinandersetzung mit der Tat. Und es geht um den Versuch Wiederholungen dieser Art von Verletzung zu vermeiden.
Vermeidung ist, was dem Menschen sehr dienlich ist. Wir tun und erleben ständig Dinge und manipulieren und verletzen dabei unsere Umgebung. Wenn wir Dinge tun, die sich für uns (oder die, denen wir uns gleich sehen oder machen) verletzend oder nicht dienlich erweisen, vermeiden wir diese in der Zukunft. Das Schema “trial and error” ist lebenswichtig. Wir müssen wissen, was für unser Überleben gut ist und was eher nicht.
Es erscheint daher einerseits logisch, danach zu fragen, wie man so scheinbar unlogische Fehl...

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Tags: Ansicht · Die Helfer_Innen und die Hilfe · Dynamik · Egozentrik der Gewalt · Erziehung · Gedanken · Gewalt · Gewaltfolgen · Mind Control · Perspektive · Täter · Täterin

von EinBlogVonVielen, 01. April 2015 um 11:50 Uhr · Gefällt mir · 1 anderen gefällt das



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