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Regenbogenwald-Blog


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Schlagwort: Depression


Was hilft gegen Suizide?


Robin Urban hat mehr Kassensitze für Therapeuten gefordert, damit sich in Deutschland nicht mehr jedes Jahr 10.000 Menschen das Leben nehmen. Eine gegenrede von Jörg Friedrich

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Tags: Arte-Fakten · Depression · Freitod · Selbstmord · Suizid · Therapie

von dieKolumnisten, 15. August 2017 um 17:00 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



wenn alles schlimm ist und du nicht okay bist


Schau mal, ob hier etwas Hilfreiches dabei ist.

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Tags: Depression · Momente mit Glitzer drin · positive Ressourcen · Youtube

von EinBlogVonVielen, 24. Februar 2017 um 19:37 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Fundstücke #43


Am Abend liege ich im Bett und komme nicht umhin zu spüren, dass es mich gibt. Mich, meine Krise, mein Ge.Denken, meine Muskeln, die wie mit glühender Lava gefüllte Weintrauben an meinen Knochen hängen. Ich liege da und denke darüber nach wie das so ist. Wie weh es tut und doch kein Schmerz ist, den … Fundstücke #43 weiterlesen

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Tags: Depersonalisation · Depression · Derealisation · DIS? · Dissoziation · Dissoziation als Schutz · dissoziative Identitätsstörung · dissoziative Identitätsstruktur · Erinnern · Innenansicht · Krise · Lauf der Dinge · multiple Persönlichkeit · Trauma · Traumafolgen · Überforderung · Viele-sein

von EinBlogVonVielen, 19. Februar 2017 um 12:59 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Fundstücke #43


Am Abend liege ich im Bett und komme nicht umhin zu spüren, dass es mich gibt. Mich, meine Krise, mein Ge.Denken, meine Muskeln, die wie mit glühender Lava gefüllte Weintrauben an meinen Knochen hängen. Ich liege da und denke darüber nach wie das so ist. Wie weh es tut und doch kein Schmerz ist, den … Fundstücke #43 weiterlesen

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von EinBlogVonVielen, 19. Februar 2017 um 12:59 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Fundstücke #9


Immer wenn ich die Treppen zu unserer Neurologin hochsteige tue ich das, um hinauszuzögern, dort anzukommen. Es gibt auch einen Fahrstuhl. In den springe ich hinein und halte die Luft an, bis ich oben bin, wenn es nur um ein Rezept geht. Das ist wie Pflaster abreißen. Tut fast gar nicht weh. Ist völlig harmlos.

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Tags: Angst · Depersonalisation · Depression · Die Helfer_Innen und die Hilfe · DIS? · dissoziative Identitätsstörung · dissoziative Identitätsstruktur · Einsamkeit · Fundstücke · Hilfe · Innenansicht · Innenansichten · Kommunikation · Krise · Lebensrealität · multiple Persönlichkeit · Sprachlosigkeit · TherapeutInnen · Therapie · Traumafolgen · Vermeidung · Viele-sein

von EinBlogVonVielen, 05. November 2015 um 14:42 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



sechsundzwanzig


“Sie machen also richtig Ferien”, fragt die Therapeutin in den Raum hinein. Ich betrachte die Frage in ihrem Flug an die Stirn des Kinderinnens, das vor ihr sitzt und möchte mich tot lachen, als dieses nickt.

You say “Ferien” I say “Hartz4–Alltag”. You think “Ausruhen” – I think “FUCK OFF”
Das Gespräch verwandelt sich zu einem entleerenden Frage-Antwort – Ping Pong und ich lasse los.
Weil Ferien sind und es egal ist, wie es uns nach der Stunde geht. So oder so gehen wir nach Hause, schlucken die zweite Zahnschmerztablette, lesen, teilen, zeichnen, bearbeiten Fotos, rangieren Not von links nach rechts, gehen mit dem Hund raus, kochen, schauen YouTube-Filme und schlafen ein, wenn die Frühschicht zur Arbeit fährt.
Es ist nichts da, was macht, dass es uns so geht.
Ich bin einfach traurig. Ich leide einfach und es gibt nichts, was das abkürzen könnte.
So ist Depression.
Keine Wörter, keine Gründe, die man wie ein Ursache-Folge-Spiel zusammenkonstruieren kann.
Es war halt viel und es war halt viel Scheiße und es wird auch später noch viel Scheiße da sein.
In zwei drei vier … Tagen, Wochen, Monaten werde ich weniger drunter leid...

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Tags: chronische Depressivität · Depersonalisation · Depression · Derealisation · DIS? · Dissoziation · dissoziative Identitätsstörung · dissoziative Identitätsstruktur · Einsamkeit · Fundstücke · Innenansicht · Innenansichten · Krise · Lebensrealität · multiple Persönlichkeit · Sprachlosigkeit · Therapie · Traumafolgen · Viele-sein

von EinBlogVonVielen, 09. Oktober 2015 um 14:30 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



keine Fragen mehr



es gibt keine neuen Wörter
für das ewige Nicht.in.der.Welt.sein
das Immer.anders.als.Andere.sein
das Selbst sein
ich brauche keine Antwort auf ein Warum
ich brauche eine Antwort auf mein Sein

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Tags: analoge Fotografie · aus der Welt gefallen · Ausdruck · Depression · DIS? · Dissoziation · dissoziative Identitätsstörung · dissoziative Identitätsstruktur · Einsamkeit · Foto · Fotografie · Fundstücke · Isolation · Krise · multiple Persönlichkeit · nach dem Trauma · Trauma · Traumafolgen · Viele-sein

von EinBlogVonVielen, 30. September 2015 um 13:48 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



loslassen


“Lass los.”, berat_schlägt sie mich. “Stoß das ab – es hat keinen Sinn sich dafür aufzurauchen. Machs dir gemütlich im Everybodys-Arschloch-Land. Du bist die Böse, weil du dich nicht verpisst hast. Niemand redet mit dir, weil du da bist. Einfach weil du da bist. Lass los. Geh weg. Lass es sein. Das ist es nicht wert. Du hast gesagt, was du kannst und hast dich dran gehalten. Es hat so wenig mit dir zu tun, dass du es wirklich einfach lassen kannst.”.
Sie sagt das ganz ruhig. Mit einer Stimme, die so glatt wie ein Flusskiesel ist.
Sie atmet, als würde sie rauchen und hat die Augen halb geschlossen.
Sie beobachtet mich. Bohrt ihre Blicke in mich hinein, während ich mir meine Arbeit abringe, um nach einer halben Stunde erschöpft zurück ins Bett und in holprigen Dämmerschlaf zu rutschen.
Wenn sie sagt: “Lass los”, versuche ich sie loszulassen. Vielleicht, weil mich ihre kalte Sachlichkeit erschreckt und ich weiß, dass ich ihre Anwesenheit jetzt aushalten muss.
Wenn ich sie loslasse, lasse ich mich los.
Dann stehe ich da mit meiner unsühnbaren Schuld allein und sehe alles, was ich tun kann, nichtig.
“Wir könnten das Geburtstagspaket ja einfach so losschicken un...

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von EinBlogVonVielen, 22. September 2015 um 18:13 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



kein Anschluss


“Wo ist denn der Charakter in diesen Charakterköpfen?”, hatte sie vor der Reise nach Berlin gefragt.
“Ich will Menschen zu fotografieren üben und – wo ist denn der Charakter im Gesicht?”.
Der Raum ist voll mit neuen Fremden, die Luft walzt sich von Wand zu Wand. Der Lehrer schaut sie an und nickt. “Das findet man heraus, wenn man sich die Leute anguckt und fotografiert.”, sagt er und zeigt ein paar seiner eigenen Arbeiten.
Die Frage verdunstet in der Wärme und verliert sich ohne Antwort im Stimmengemurmel.
In Berlin angekommen, tragen wir uns in einem Kokon durch die Stadt. Halten uns an dem Wissen um die Funktionen und Möglichkeiten der Kamera fest. Konstruieren ein Motiv nach dem anderen. Sie steht streng neben uns und ermahnt uns immer wieder an das, wofür wir hingefahren sind: Menschen fotografieren – mal was anderes als Blümchen, Bienchen, Sonne rauf und Sonne runter.
Es ist unfassbar anstrengend und die meiste Zeit ist da Angst vor dem einen Schritt zu nah. Angst davor, dass sich die Menschen umdrehen und mit uns reden. Angst davor, dass das Foto nicht sofort klappt und ein zweiter oder dritter Anlauf nötig werden. Angst davor die Menschen anzusehen...

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Tags: analoge Fotografie · Angst · Autismus und DIS · Depression · DIS? · dissoziative Identitätsstörung · dissoziative Identitätsstruktur · Entfremdung · Erinnern · Fotografie · Fotolabor · Freiheitspraxis · Fundstücke · Innenansicht · Innenansichten · Kommunikation · Krise · Leben · Lebensrealität · Menschen · Miteinander · multiple Persönlichkeit · nach dem Trauma · selbstverletzendes Verhalten · soziale Interaktion · Sprachlosigkeit · Trauma · Traumafolgen · Viele-sein

von EinBlogVonVielen, 17. September 2015 um 22:42 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!



Suizid ist eine Wahl


Suizidprävention.
Alleine schon das Wort.
Und dann die Dinge, die man anlässlich des Tages der Suizidprävention so sieht.
Da gibt es Filme in schwarz-weiß, die einen Anruf bei einer fremden Person, die Einweisung in eine Krisenstation, den Kontakt mit Freunden und Familie als Rettung präsentieren. Da gibt es Recoverygeschichten, die das Gleiche tun.
Da ist die Idee vom Suizid als Ende einer Depression, als Zeichen tiefer Hoffnungslosigkeit und Überforderung. Manchmal geht es um Scham, manchmal um Flucht und Verantwortungslosigkeit.
Selten geht es um die Dinge, die in hinterlassenen Abschiedsbriefen stehen. Nie werden die Strukturen thematisiert, welche die Leben der Suizident_innen beeinflusst haben und exakt eine Wahrheit vermisse ich immer wieder
Suizid ist eine Wahl, die einzig und allein von der Person getroffen wird, die sich suizidieren will
Niemand außer dieser Person selbst trägt die Verantwortung für ihr Handeln. Niemand außer dieser Person selbst kann ihren Suizid verhindern.
Nichts und niemand kann und darf über dieser Entscheidung stehen.
Die sinnvollste Suizidprävention ist Lebensqualität.
Wenn man jemanden ken...

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Tags: chronische Depressivität · Demut · Depression · Diskriminierung · Egoismus · Lauf der Dinge · Mehrfachdiskriminierung · Suizid · Suizid ist eine Wahl · Suizidpräventionstag · Wahl

von EinBlogVonVielen, 10. September 2015 um 11:16 Uhr · Gefällt mir · 1 anderen gefällt das



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