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wie man Kinder vor sogenanntem “sexuellen Missbrauch” schützt

wie man Kinder vor sogenanntem “sexuellen Missbrauch” schützt

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Bei http://www.krachbumm.com/2015/03/06/wie-kann-ich-mein-kind-vor-sexuellem-missbrauch-sch%C3%BCtzen/"
>KrachBumm gabs einen Artikel dazu – gestern die Frage http://wortventil.uphero.com/wordpress/?p=739"
>in einem Artikel der Wortmutter:

”Wie kann man Kinder denn davor schützen zu Handlungen genötigt zu werden, die von Überlegenen als “sexuell” definiert werden?”.


Mein erster Impuls auf diese Frage zu antworten ist immer: “Indem du deinem Kind keine Gewalt antust und von anderen Menschen das Gleiche verlangst.”, denn:

– die meisten Fälle von Nötigung in als “sexuell” bezeichneter Art und Weise, passieren im direkten Umfeld der Kinder – und dem seiner Bezugspersonen



– Kinder, die in der eigenen Familie weder Stimme noch Recht noch Chance auf Gehör haben, haben keinen Anlass zu glauben, das Handeln einer fremden oder weniger nahen Person könne ein Falsches sein, selbst dann, wenn es körperliche oder seelische Schmerzen empfindet


Ich finde es wichtig, dass Eltern (unsere Gesellschaft) von der Auffassung wegkommen, sogenannter “sexueller Missbrauch” sei auf Räume, Umstände, innere oder äußere Begebenheiten spezialisiert. Selbstbewusstsein, die richtige Kleidung, das richtige Verhalten, Mut, innere Kraft – all das nutzt gar nichts, wenn man unterlegen ist. Misshandelt wird kein Bewusstsein, keine Kleidung, kein Verhalten – misshandelt wird immer der Körper, der unterlegen (gemacht) ist.

Immer.


Mit Kameras überwachte Stadtteile, vom Wachschutz patrouillierte Wohnanlagen, die örtliche Polizeistation, öffentliche Räume, wie Schule, KiTa, Sportverein, Räume, in denen Schweigepflicht wichtig ist … die Liste ist so furchtbar lang – und überall dort kann es dazu kommen, miss-be-handelt und zu Handlungen genötigt zu werden, die von jemandem als “sexuell” bezeichnet werden.

Es gibt keinen Schutz, keine besondere Zauberformel, die über Zufall, Glück und Lauf der Dinge hinausgeht.

Zu vertreten, es gäbe so eine Formel – es gäbe Möglichkeiten, die über die Beeinflussung von Menschen, die diese Gewalt ausüben (könnten) hinausgehen, ist falsch.

Es ist falsch, weil es bedeutet, eine unterlegene Person hätte würde könnte eventuell vielleicht ja auch gar nicht unterlegen (gewesen) sein.


Und das ist rape culture oder auch: Gewaltkultur, die sich genau daraus entwickelt, dass Menschen sich eher dazu entscheiden Kraft in Schutz vor Gewalt zu investieren, als da hinein, Gewalt als Mittel zum Zweck jeder Art abzulehnen und zu verhindern.


Wortmutter schrieb in ihrem Artikel, dass ihre Awareness vielleicht schon mal gut ist.

Ich denke: Oh ja, das ist sie.

Gewalt hat viele Gesichter, aber wenn man sich mit allen Gewalterfahrungen, oder auch Erfahrungen der Unterlegenheit allgemein, befasst, bemerkt man ein Muster und hat man das einmal bemerkt und begriffen bzw. für sich selbst erklärt, so wird man es immer wieder finden.

Auch an anderen Menschen, wie dem eigenen Kind. Und dann kann man noch einmal anders aktiv werden, als nur dahingehend sein Kind möglichst stark, möglichst selbstbewusst, möglichst unantastbar machen zu wollen.


Ich bin davon überzeugt, dass man sich damit auseinandersetzen muss, wie Unterlegenheit aussieht und wodurch in unserer Gesellschaft Überlegenheit definiert ist, um Unterdrückungsgesten [im Sinne von Machtausübungen> wie die Nötigung zu Handlungen an, vor oder mit dem Körper eines anderen Menschen, zu verhindern.


Es ist eben nicht an den Eltern, Kinder vor sogenanntem “sexuellen Missbrauch” zu schützen, sondern an denen, die es tun.

Eltern, Lehrer_innen, Nachbar_innen, Mitschüler_innen, Kirchenmenschen, Sporttrainer_innen … können nur versuchen, dass es in ihrem Umfeld (und somit dem ihrer Kinder) keine solche Menschen gibt. Beziehungsweise, dass die Menschen, die das Verlangen nach solchen Handlungen haben, begreifen, dass sie die von ihnen präferierten Menschen(körper) vor sich schützen müssen. https://www.kein-taeter-werden.de/"
>Vielleicht mit Hilfe.


Nicht mehr – nicht weniger, kann man tun.


http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/vieleineinemblog.wordpress.com/5981/"
> http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/vieleineinemblog.wordpress.com/5981/"
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Quelle dieses Beitrags: http://einblogvonvielen.org/2015/04/25/wie-man-kinder-vor-sogenanntem-sexuellen-missbrauch-schtzt/



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Kategorie: Ein Blog von Vielen
Tags: Die Helfer_Innen und die Hilfe · Gewalt · Gewaltkultur · Lauf der Dinge · Prävention · rape culture · Schutz · sexualisierte Gewalt · sexueller Missbrauch · Täter · Täter_innen
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von EinBlogVonVielen, 25.04.2015 12:03 Uhr · Teilen · Kommentieren · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!

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