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Blutiges Hardcore-Facebook

Blutiges Hardcore-Facebook

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Verherrlichende Gewalt an Frauen ist laut Facebook nicht sadistisch, was dann?


In der Welt geschieht viel Schreckliches. Dass darüber in allen Medien und natürlich auch in den social-networks wie Facebook diskutiert wird ist nachvollziehbar und in engen Rahmen auch völlig legitim. Was aber inzwischen in rauhen Mengen in Facebook zu finden ist, sieht eher nach einer Kapitulation von Facebook aus: Hardcore-Pornografie, Rassismus, Holocaust-Verherrlichung, Rechtsextremismus, Frauenhass und Gewalt, alles ist zu finden und wird von Facebook anstandslos geduldet - wie dieses Beispiel:


Blutiges Facebook: Sie brach mir mein Herz - Ich brach ihre Nase

Dazu meint der Facebook-Support:


Inhalt nicht entfernt

Unser Gemeinschaftsstandard für grafische Gewaltdarstellungen ist:

Die Menschen auf Facebook nutzen Fotos und Videos um andere an Ereignissen teilhaben zu lassen. Uns ist bewusst, dass die Darstellung drastischer Gewalt häufig Bestandteil aktueller Ereignisse ist, doch wir müssen den Bedürfnissen einer vielfältigen Gemeinschaft entsprechen. Das Teilen von gewaltdarstellenden Inhalten zum sadistischen Vergnügen ist verboten.


Hallo Facebook,

entweder könnt ihr nicht lesen oder lebt in irgendeinem Parallel-Universum!

Ein Einzelfall? Sicher nicht! Bei dem folgenden Bild kam der Facebook-Support zum gleichen Entschluss:

Facebook stoned? Gesteinigter Afrikaner darf belächelt werden

 

Sex sells... Auf dieser Seite wurden zwar zahlreiche Hardcore-Pornografiebilder entfernt, aber die Seite selbst (inkl. des Profilbildes) und die Verlinkung auf die Video-Apps bleiben erhalten. Die Überdeckungen wurden erst in diesem Screenshot eingefügt, damit der Regenbogenwald nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommt, obwohl hier nur darüber berichtet wird, was Kinder auf Facebook zu sehen bekommen:

Facebook sells sex, Deutliche Abbildungen aus einem Porno sind keine Pornografie

 

Nicht zu vergessen: Die meisten dieser "Umstrittener Humor"-Seiten werden problemlos von Kindern besucht! Oft sind sogar die Seitenbetreiber selbst Schüler. Auch der Zugriff auf die Hardcore-Pornoseiten ist ein Problem und kein installierter Kinderschutz-Filter kann diese Seiten blockieren!

Liebe Eltern:


Facebook gehört nicht ins Kinderzimmer! Und auch in anderen social-networks lauern dieselben Gefahren. Besonders Chats, die speziell für Kinder gedacht sind, aber auch Instant-Messanger wie AIM oder MSN stellen besondere Risiken für Kinder dar! Hier werden die Kids häufig von Erwachsenen, die sich als Schüler ausgeben, auf eindeutig sexuelle Weise angesprochen. Dabei ist es unerheblich, ob das Kind 14 oder 9 Jahre alt ist!

 

Update 14.10.2012:


Unglaublich, aber wahr: Facebooks Supporter sind unfähig, einen detailiert abgebildeten Geschlechtsakt als pornografisch  zu erkennen! Nackte Busen einer Frau werden umgehend entfernt, aber ein sogar im Vordergrund stehendes Kopulieren wird auf der zigfach gemeldeten Seite völlig übersehen? Und das nicht nur im Profilbild der Seite, sondern auch geich zwei Hardcore-Szenen aus einem Pornofilm ebenso wenig! Weil die Seite wahrscheinlich gewerblich genutzt wird und Facebook finanziell davon profitiert, bleibt die Seite unangetastet. Da ist die Frage berechtigt, wen Facebook mit ihren eigenen Richtlinien noch beeindrucken will...

Alle anderen beanstandeten Bilder sind nach Sichtung durch die Supporter ebenfalls weiter verfügbar. Das ist also eindeutig: Facebook unterstützt Gewalt und Pornografie und dessen Zugänglicheit für Kinder! Die hier gezeigten Bilder sind die wohl eher "harmlosen" Stellvertreter. Die Quote tatsächlich vom Facebook-Support entfernter Postings und Bilder in Bezug auf die Meldungen liegen bei maximal 5%!

 

Update 15.10.2012:


Zumindest "Sex-Movies?" - das letzte Beispiel - wurde vorhin gelöscht, nachdem es ebenfalls mindestens 10 Tage den Facebook-Supportern bekannt war. Schade, dass Facebook immer erst auf öffentlichen Druck hin reagiert.

 

Update 14.12.2012:


Hier und da werden mal Bilder von facebook gelöscht, aber es sind eher die Ausnahmen. Besonders auf den "Humor"-Seiten werden zunehmend sadistische Bilder und entsprechende Kommentare zum Holocaust gepostet und die meist jugendlichen Seitenbetreiber können sich sicher fühlen: Facebook findet nichts Schlimmes daran, sich über 6 Millionen ermordeter Juden im 2. Weltkrieg lustig zu machen.

Gewaltdarstellungen als Popularitätshilfe für Seitenbetreiber auf Facebook
Gewaltdarstellungen als Popularitätshilfe für Seitenbetreiber auf Facebook

Genauso kursiert seit Wochen ein Video inFacebook, dass zwei Kinder zeigt, die einen Hundewelpen mit Benzin übergiessen und anzunden und in voller Länge den Todeskampf des Hundes unter dem schallenden Geläcter der Kinder dokumentiert. Die Kommentare sind entsprechend multilingual und gewaltverherrlichend. Wem nützt ein solches Video eigentlich, wenn nicht dem Seitenbetreiber, dessen Popularität dadurch enorm ansteigt? Facebook selbst wird es auf Dauer eher schaden, weil sich irgendwann die tatsächlich seriösen, geldbringenden Nutzer abwenden werden. Es ist zumindest unverständlich, wie Facebook "Gewalt und gewaltverherrlichend" definiert, wenn so ein Video trotz täglichen Meldens von hunderten FB-Nutzern noch wochenlang Online bleibt. Und das Problem wird mit jeden Tag eklatanter: Inzwischen haben über 1.600 User das Video auf ihre eigenen Seiten geteilt! Wahrscheinlich muss hier erst die Staatsanwaltschaft tätig werden, bevor endlich etwas passiert!

 

Update 20.05.2014:


Hat sich in den vergangenen 1 1/2 Jahren bei Facebook und deren Umgang mit gemeldeten Verstößen gegen geltende Gesetze und den FB-eigenen Richtlinien etwas getan? Die knappe Antwort darauf: Nein!

erhaengte-kinder-in-burma

Dieses Bild wurde bereits zigfach dem Support gemeldet. Muss ein normal denkender Mensch die Reaktion noch verstehen?

meldung

melden

Bemerkenswert dabei ist, dass Facebook inzwischen die Möglichkeit des Feedbacks auf eine solche Rückmeldung ersatzlos gestrichen hat. Dabei war es Facebook, die geraume Zeit mit dem Slogan warb: "Wir helfen Dir, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten!". Inzwischen ist es nicht mehr möglich, mit Facebook selbst in Kontakt zu treten...

 

Update 30.05.2014:


"Nur" 10 Tage später gab es dann doch einen begnadeten Supporter bei Facebook, entweder sehend oder mit einer neuen Brille zur Arbeit erschienen und löschte endlich die eindeutig auch gegen die Facebook-Richtlinien verstoßenden Bilder und Kommentare dazu. Mindestens jedoch müsste sich Facebook an geltende Gesetze oder wenigstens an die Ethik-Regeln der Presse halten, die solche Bilder zu veröffentlichen strikt untersagen.

Grundsätzlich ist Facebook noch meilenweit davon entfernt, insbesondere dem Jugendschutz zu entsprechen. Umso mehr verwundert es, dass Facebook zwischenzeitlich auch die Meldefunktion für Cybermobbing wieder entfernt hat, jüngst aber das "Security-Team" bewarb, welches Facebook für Kinder und Jugendliche sicherer machen soll. Es wäre ein Fortschritt, wenn die Facebook-Supporter zunächst einmal die Meldungen gegen Verstöße der Richtlinien ernst nehmen und korrekt bewerten und danach handeln würden.
Kategorie: Menschlich sein · Social Networks
Tags: Facebook · Gemeinschaftsstandards · Gewalt
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Über Micha:
Jahrgang 1961 arbeite ich über 35 Jahre lang in der Softwareentwicklung mit dem Schwerpunkt Datenbanken und Problemanalysen. Ende 1999 wurde die Webseite des Regenbogenwalds von mir erschaffen und bin seit der Vereinsgründung 2012 auch dessen ehrenamtlicher Vorstand.
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von Micha, 30.05.2014 07:18 Uhr · Teilen · Kommentieren · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!

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