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Spendenaufruf: Landminengefahr durch Hochwasser auf dem Balkan

Spendenaufruf: Landminengefahr durch Hochwasser auf dem Balkan

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Die Nachrichten berichten fast täglich von dem Hochwasser im ehemaligen Gebiet Jugoslawiens (insbesondere Bosnien und Serbien) auf dem Balkan. Aktuellen Meldungen zufolge verloren bereits 47 Menschen im Hochwasser ihr Leben. Die humanitäre Hilfe für die Hochwasser-Opfer und -Geschädigten laufen durch die Caritas und andere Hilfsorganisationen bereits an.

 

Landminen aus dem Bürgerkrieg


Eine noch größere Gefahr als der Verlust von Hab und Gut lauert aber noch im Boden bzw. nicht mehr im Boden: Landminen, zu mehreren Millionen im Burgerkrieg im gesamten Gebiet von Ex-Jugoslawien als Anti-Personen-Minen oder auch als Panzerminen im Boden vergraben wurden, konnten bis heute, fast 20 Jahre nach den kriegerischen Auseinandersetzungen, noch nicht vollständig geborgen und vernichtet werden. Diese Arbeiten sollten bis 2019 abgeschlossen werden, doch das Hochwasser verschlimmert die Situation mit den Landminen extrem: Landminen werden von Schlamm verdeckt, in Flüsse gespült und Gebiete, die bereits als Minengebiete gekennzeichnet wurden, sind als solche nicht mehr erkennbar, weil die Schilder und Absperrungen von den Fluten fortgerissen wurden. Die Minen können durch Geröll und Schlamm wieder im gesamten Hochwassergebiet verteilt und bishin in die Vorgärten der Wohnhäuser geschwemmt werden.

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Jugoslawische Antipersonen-Splitterspringmine

Frau Eva-Maria Fischer von der Organisation "Handicap International Deutschland" sagte dazu in einem Interview mit der Badischen Zeitung: "Wir müssen teilweise wieder von vorne beginnen, von neuem betroffene Gebiete ausfindig machen und diese entsprechend markieren. Dabei waren wir eigentlich auf einem sehr guten Weg: 2012 waren es gerade einmal noch neun Menschen, die in Bosnien-Herzegowina durch Minen verletzt worden sind, drei sind gestorben. Jedes einzelne Opfer ist natürlich eines zu viel, aber verglichen mit den Dimensionen in den ersten Jahren nach Kriegsende ist das sehr wenig."

 

Die alltägliche Lebensgefahr


Wie schon während der Bürgerkriege auf dem Balkan sind es vor allem die kleinsten Kinder, die jetzt in der Grundschule wieder gelehrt bekommen, welche Gefahren von Minen ausgehen und wie mit diesen beim Auffinden umzugehen ist. Auch wenn das Hochwasser wieder verschwunden ist, dürfen Kinder nicht mehr im Freien bedenkenlos spielen.

Nicht nur für die Landwirte auf dem Balkan lauert die Gefahr möglicherweise erneut auf bereits von Minen geräumten Bodenflächen. Der nächste Arbeitstag könnte der letzte sein. Schätzungsweise mindestens 120.000 Antipersonen- und Panzerabwehrminen werden im ehemaligen Bürgerkriegsgebiet derzeit noch vermutet.

 

Jeder kann helfen


Der Regenbogenwald e.V. möchte den Menschen auf dem Balkan - insbesondere auch den Kindern, die zum Glück die Bürgerkriege nicht miterleben mussten aber dafür dessen Folgen - eine Perspektive auf ein unbedrohtes Spielen und Arbeiten auf dem Land ermöglichen. Wir wollen die Organisationen mit Spenden unterstützen, die diese heimtückischen Minen im Gelände aufspüren und vernichten. Und dies geschieht selbstlos, d. h. die gesammelten Spenden werden ohne einen Abzug von Verwaltungskosten etc. zu 100% unmittelbar an diese Organisationen vor Ort weitergegeben.

Bitte spenden Sie beliebige Beträge auf das Konto des

Regenbogenwald - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. (Regenbogenwald e.V.)
Kto: 301 8611 (IBAN: DE68360700240301861100)
BLZ: 360 700 24 (BIC: DEUTDEDBESS) bei Deutsche Bank Essen
Stichwort: Balkanminen
Kategorie: Menschlich sein · Opferhilfe · Politik
Tags: Balkan · Hochwasser · Kinder · Landminen · Spenden
Micha′s Profilbild
Über Micha:
Jahrgang 1961 arbeite ich über 35 Jahre lang in der Softwareentwicklung mit dem Schwerpunkt Datenbanken und Problemanalysen. Ende 1999 wurde die Webseite des Regenbogenwalds von mir erschaffen und bin seit der Vereinsgründung 2012 auch dessen ehrenamtlicher Vorstand.
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von Micha, 21.05.2014 20:06 Uhr · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!


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