Smilies  Color  Logout  Hilfe     

Jugendschutz Fehlanzeige: Facebook zeigt Enthauptungsvideo (Update)

Jugendschutz Fehlanzeige: Facebook zeigt Enthauptungsvideo (Update)

Seitenbild

Diese Webseite ist eine Community, erfahre mehr darüber!


Aus aktuellem Anlass


Dieser Artikel beschreibt nicht die angebliche Hinrichtung des amerikanischen Fotografs James Foley. Dieser wurde bereits vor zwei Jahren in Syrien verschleppt und die Terrormiliz IS (Islamischerr Staat) hatte nun ein Enthauptungsvideo im Internet verbreitet. Wie der britische Außenminister Philip Hammond bestätigte, wird das Video als echt bezeichnet. Die Terrormiliz hat nach noch einen zweiten US-Journalisten in ihrer Gewalt.

Infos zu dieser Sache finden Sie u.A. unter:

Enthauptungsvideo aus dem Irak als echt eingestuft

James Foley: USA bestätigen Echtheit von Enthauptungs-Video


Offenbar zweiter US-Journalist ebenfalls ermordet


Die mutmaßliche Enthauptung eines weiteren amerikanischen Journalisten durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) löst weltweites Entsetzen aus. Der britische Premier David Cameron sprach von einem «verachtenswerten und barbarischen Mord».

Der vor einem Jahr in Syrien entführte Reporter Steven Sotloff (31) soll aus Rache für die US-Luftangriffe im Irak vor laufender Kamera getötet worden sein, berichtete das US-Forschungsinstitut Site. Es beruft sich dabei auf ein Internet-Video, das der IS ins Netz gestellt habe. Das Institut verfolgt weltweit die Aktivitäten von Terrororganisationen.

Weitere Infos hierzu:

Offenbar weiterer US-Journalist enthauptet

Steven Sotloff: Video zeigt angebliche Enthauptung von zweitem US-Journalisten


IS-Terroristen töten britischen Entwicklungshelfer


Wieder haben die islamischen Terroristen eine Geisel vor laufender Kamera getötet, diesmal den britischen Entwicklungshelfer David Haines. Das Bildmaterial ist laut britischem Außenministerium authentisch und der Täter offenbar der gleiche wie in den ersten Videos.

Weitere Infos:

IS-Terroristen töten britischen Entwicklungshelfer vor laufender Kamera

Premier Cameron bestätigt Ermordung von britischer Geisel

 

Entführter Bergführer: Islamisten enthaupten französische Geisel in Algerien


Ein von Islamisten in Algerien entführter Franzose ist getötet worden. Wie die Beobachterplattform Site meldet, zeigt ein am Mittwoch, 24.09.2014, von einer Islamistengruppe veröffentlichtes Video die Enthauptung von Hervé Gourdel. Der Bergführer war am Sonntag von der Gruppe Dschund al-Chilafah (Soldaten des Kalifats) verschleppt worden. Das nun veröffentlichte Video trägt den Titel "Blutige Botschaft an die französische Regierung" und zeigt die Geisel zwischen vier vermummten Männern.

Islamisten enthaupten französische Geisel in Algerien

 

Und die Serie der Ermordungen westlicher Zivilisten durch die IS-Terrormilizen geht weiter!


enthauptung

Seit Mitte August 2014 sind inzwischen mindestens 5 Männer durch die IS-Terroristen ermordet worden, dessen Enthauptungsvideos auf Twitter und anderen Netzwerken verbreitet wurden. Zu den IS-Terrormilizen zählen unter anderem auch einige westliche Terroristen und es wird sogar vermutet, dass die "Henker" britischer und deutscher Herkunft sind. Seit den Aktivitäten der IS (ISIS) befinden sich immer mehr Muslime insbesondere aus #Syrien auf der Flucht.

Auch heute, Sonntag den 16.11.2014, wurde offenbar wieder ein junger Mann von den IS-Terroristen ermordet. Bei dem Ermordeten handelt es sich Medienangaben nach um den 26-jährigen Amerikaner Peter Kassig, einen ehemaligen US-Soldaten, der in der Türkei eine Hilfsorganisation für die Opfer des syrischen Bürgerkriegs gründete. Kassig war zuletzt am Ende eines IS-Videos zu sehen, in dem die Enthauptung des Briten Alan Henning gezeigt wurde. Die in den vorangegangenen Hinrichtungsvideos jeweils zum Ende gezeigten westlichen Geiseln sind von IS-Milizionären getötet worden.

 

Unsere Meinung


Die "Hinrichtungen" des US-Fotografens James Foley und des US-Freelancer-Journalisten Steven Sotlaff sind keine formalen Vollstreckungen von Urteilen, im Gegenteil: Diese beiden Personen haben sich nichts zu Schulden kommen lassen und damit sind es schlicht grausame Morde durch die IS-Terror-Milizen. Hingegen haben die IS-Milizen auch nichts mit der allgemeinen Sichtweise der moslemischen Bevölkerungen gemein, sondern bestehen aus islamistischen Extremisten, die unter dem Deckmantel einer Religion mordend umher ziehen. Erschreckende Erkenntnis gab es vor wenigen Tagen als bekannt wurde, dass sich unter diesen Terroristen über 400 Deutsche befinden sollen, ja sogar die Ermordung von James Foley möglicherweise durch einen Deutschen erfolgt sein soll.

Umso brisanter ist nun die Frage, ob Deutschland Waffen und Ausrüstung an die im Norden Iraks lebenden und durch die IS-Terror-Milizen bedrohten Kurden schicken darf und soll. Die Entscheidung ist zwar bereits gefallen, aber man muss sich auch die Frage stellen, woher die IS-Terror-Milizen ihre Waffen bekommen haben. Weitsichtig ist diese Entscheidung eher nicht gewesen und die Lieferung von Waffen in Krisengebieten galt bislang immer als ein Tabu. Statt einer direkten Hilfe haben bei dieser Entscheidung sicherlich wirtschaftliche Interessen eine überwiegende Rolle gespielt.

Terror und Kriege werden immer medialer. Und das scheint auch ein breites Publikum zu finden, wie die Zugriffszahlen auf diese Seite belegen. Begonnen hat dies mit dem 1. Golfkrieg, als TV-Sender live aus Bagdad berichteten und die Zuschauer im warmen Wohnzimmer die Bombardierungen mitverfolgen konnten. Mit "Präzisionswaffen" bestückt werden inzwischen aus fernen Gegenden Drohnen gesteuert und lassen einen Krieg "sauber" aussehen. Die Terror-Milizen haben aufgeholt und stellen Videos von ihren Morden ins Internet. Und die Zuschauer lechzen danach - vergessen dabei, dass hier unschuldige Menschen teils qualvoll umgebracht werden!

Bitte bedenken: Nachfrage fördert die "Produktion"! Umso mehr mediale Aufmerksamkeit die IS-Terrormilizen durch die Enthauptungsvideos erhalten, desto zynischer und unberechenbarer werden weitere Menschen von ihnen auf brutalste Weise ermordet! Sei nicht Teil der dafür Verantwortlichen, denn Youtube und Co zeigen jeden Zugriff auf derartige Videos den IS-Terroristen an, die sich dadurch in ihrem Handeln bestärkt fühlen!

 

Der ursprüngliche Artikel:


Facebook will ein Video, in dem ein Mann langsam geköpft wird, nicht löschen. Das Video diene der öffentlichen Meinungsbildung. Jugendschützer sind entsetzt.

Enthauptung

Ein Screenshot, kurz bevor der Mann geköpft wird.© stern.de


 

Das Video ist brutal. Ein am Boden liegender Mann wird von einer vermummten Person langsam mit einem kurzen und stumpfen Messer geköpft. Kurz zuvor blinzelt und redet der zum Tode verdammte Mann noch. Dann zielt die Kamera knapp eine Minute lang aus kurzer Distanz genau auf seinen Hals, während der Henker diesen abschneidet. Grauenhafte, lange Sekunden. Der Vermummte hält schließlich den abgetrennten Kopf ins Bild. Im Hintergrund sprechen Männer Arabisch, oft ist das Wort "Allah" zu hören.

 

Mehr als 14.000 Kommentare


Das Video wurde bis jetzt mehr als 14.000 Mal kommentiert und über 6000 Mal geteilt, minütlich schauen sich mehr Menschen die grausame Szenerie an und verbreiten sie weiter im Netz. Unter den Kommentaren sind auffällig viele von Jugendlichen, für die es eine Art Mutprobe ist, sich dieses Video anzusehen. Es gibt keine Altersbeschränkung. Warum lässt Facebook das zu? Schließlich heißt es in den "Standards der Facebook-Gemeinschaft", dass all die Inhalte entfernt würden, wenn Facebook "ein echtes Risiko physischer Gewalt" wahrnehmen würde. Weiter heißt es dort: "Organisationen mit einem Strafregister an terroristischen oder gewalttätigen kriminellen Aktivitäten dürfen keine Präsenz auf unserer Webseite unterhalten."

Auf Meldungen von Nutzern reagiert Facebook relativ schnell. In der Antwort heißt es, dass Facebook das Video geprüft und festgestellt habe, dass es nicht gegen die Facebook-internen "Gemeinschaftsstandards zu drastischer Gewalt verstößt". Es kursiert deshalb weiterhin im Netz, jeder kann es ansehen. Mehr...
Kategorie: Menschlich sein · Social Networks
Tags: David Haines · Facebook · Gemeinschaftsstandards · Gewalt · Hervé Gourdel · James Foley · Jugendschutz · Steven Sotloff
Micha′s Profilbild
Über Micha:
Jahrgang 1961 arbeite ich über 35 Jahre lang in der Softwareentwicklung mit dem Schwerpunkt Datenbanken und Problemanalysen. Ende 1999 wurde die Webseite des Regenbogenwalds von mir erschaffen und bin seit der Vereinsgründung 2012 auch dessen ehrenamtlicher Vorstand.
Weitere Beiträge dieses Autors:
Vorstandsmitglied des Regenbogenwald e.V. legt Amt nieder
Mit sofortiger Wirkung hat der 1. Vorsitzende des Regenbogenwald e.V., Michael Welslau, sein Amt niedergelegt. Dadurch rücken die verbleibenden Vorstandsmitglieder kommissarisch auf wie folgt: 1. Vorsitzender: Sachar Schoner 2. Vorsitzende: Manuela ...
Ganzen Beitrag anzeigen
Stille Anteilnahme - Das Sterben ist leise
Keine Bange, es ist niemand gestorben, über den hier berichtet werden soll. Es wird aber etwas sterben, weil es ungeliebt und vernachlässigt wird: Die Community-Webseite des Regenbogenwald e.V. Zuerst der Nachruf: Die Community des Regenbogenwald e...
Ganzen Beitrag anzeigen
Was erlauben Storch?
Wer erinnert sich noch an die adelige Frau, deren Name eigentlich für das "Kinderkriegen" steht, wohl aber lieber Kinder im Krieg sterben sieht? Genau, es ist von der AfD Front- und Hassfrau Beatrix von Storch die Rede, die schon so manches Mal mausgerutscht ...
Ganzen Beitrag anzeigen
Meistgelesene Artikel:
Autismus (Achtung viel zu lesen)
Gliederung 1. Allgemeine Definition 2. Geschichte der autistischen Störung 3. Ursachen 4. Diagnosekriterien 5. Charakteristische Merkmale und Stärken 6. Komorbitäten 7. Abgrenzungen zu Autismus 8. Diagnostik 9. Folgen andersartiger Wahrnehmung und In...
Ganzen Beitrag anzeigen
Der Regenbogenwald braucht eure Hilfe!
Das Problem: Für den Betrieb der Webseite des Regenbogenwald e.V. wurde ein eigener Server angemietet, der genügend Kapazitäten und Leistung erbringt, um die große Zahl an Texten und Medien sowie die Chats, Mails etc. für die monatlich mehrere zehntausend Besu...
Ganzen Beitrag anzeigen
Seriös oder nicht: Der kleine Unterschied bei Kinderschutzseiten auf Facebook
Populistische Stimmungsmache ohne Sinn und Verstand (Aktualisiert am 18.08.2014)   Kinderschutz und Populismus - (K)ein Widerspruch? Unzählige Blogs, ebenso viele Seiten, Gruppen und Veranstaltungen auf Facebook, befassen sich mit dem Thema Kindesmissbrauch, M...
Ganzen Beitrag anzeigen

von Micha, 29.09.2013 23:59 Uhr · Teilen · Kommentieren · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!

Kommentare zu diesem Artikel:


Gast′s Profilbild







Eine Community-Webseite wie diese lebt vom aktiven Mitmachen! Wurde noch kein Kommentar verfasst? Eröffne - auch als Gast - eine Diskussion zu diesem Thema, indem Du weiter oben auf 'Kommentieren' klickst und dann den ersten Kommentar schreibst!

Warum gibt es hier kein Kommentar-Plugin von Facebook?

Weil wir den Datenschutz als sehr wichtig ansehen und uns an das BDSG halten! Seiten, die ohne besondere Mechanismen direkt Kommentare über das Facebook-Plugin samt Profilbild etc anzeigen, teilen zwangsweise Facebook mit, wo sich die Facebook-Benutzer ausserhalb von FB gerade aufhalten und diese Informationen werden dort gespeichert, ob man es will oder nicht. Besser auf den Datenschutz achten und auf Facebook-Plugins verzichten als unsere Besucher zu gläsernen Menschen im Netz zu machen!


Freunde Online

Feedback zur Seite
Ich möchte etwas zum Inhalt mitteilen
Ich möchte einen Rechtsverstoß anzeigen
Ich möchte eine mißbräuchliche Nutzung melden
Ich möchte etwas anderes mitteilen


Infos zum Regen­bogenwald

Das neue Design:
Eine wirklich kleine Umfrage

regenbogenwald.de ist die seit Sep­tem­ber 1999 bestehende, nicht kom­mer­ziel­le Com­mu­nity für Jeder­mann!

Neben Informationen, aktuellen News, Er­fahrungs­austausch und Unter­haltung im Chat und Foren, findest Du hier zahl­reiche Gedichte, Geschich­ten, Song­texte, Tage­bücher und vieles mehr.

Die gesamte Webseite ist werbefrei und dennoch kostenlos zu nutzen. Ermöglicht wird das durch den vom Finanzamt Essen als mildtätig aner­kannten Verein Regen­bogen­wald - Hilfe zur Selbst­hilfe e.V.

Du kannst Dich jederzeit kostenlos und ohne jegliche Verpflichtungen regis­trieren und ein­loggen, um das gesamte Angebot dieser Webseite nutzen zu können, indem Du oben auf das Symbol klickst.

Natürlich freuen wir uns über jede Spende für die Projekte des Vereins und zum Unterhalt der Webseite. Die Konto­ver­bin­dung dazu findest Du im Impressum.

Viel Freude beim Stöbern auf diesen Seiten wünscht Dir das Regenbogenwald-Team

Das Layout von regenbogenwald.de hat sich gravierend verändert. Bewerte es bitte nach Schulnoten:

(Ø = 2.5)

Und die Bedienbarkeit / Übersichtlichkeit? Bewerte es bitte nach Schulnoten:

(Ø = 2.6)

Möchtest Du uns dazu noch etwas sagen?

Zurück