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Facebook integriert Pädophilen-Meldeknopf

Facebook integriert Pädophilen-Meldeknopf

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London (pte013/12.07.2010/12:45) - Facebook http://www.facebook.com führt einen Meldeknopf für Pädophile ein. Das Social Network wird künftig mit der britischen Organisation Child Exploitation and Online Protection Centre (Ceop) http://www.ceop.gov.uk zusammenarbeiten. Die "Panic Button"-Applikation, die die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Netzwerk verbessern soll, meldet vermeintliche Übergriffe direkt an Ceop.

Die staatliche Organisation hatte zuvor über Monate hinweg mit Facebook über die Installation des Meldeknopfes verhandelt. Das Social Network war zunächst strikt gegen die Einführung und berief sich auf seine Sicherheitspolitik (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/100319016/). Die Konkurrenznetzwerke Bebo und MySpace hingegen führten den "Panic Button" schon früher ein.

Mordfall erzeugt Druck


Durch einen aufsehenerregenden Mordfall war Facebook zuletzt mehr und mehr unter Zugzwang geraten. Ein 33-jähriger Sexualstraftäter hatte in dem Social Network vorgegeben ein Jugendlicher zu sein und ein 17-jähriges Mädchen in die Falle gelockt. Er vergewaltigte sein Opfer und tötete es. Infolge unterschrieben 44 britische Polizeichefs eine Petition, die den Ceop-Appell nach einem Meldeknopf unterstützte.

Ceop-Chef Jim Gamble zeigt sich erfreut, dass die Kooperation zwischen Facebook und seiner Organisation doch noch zustande gekommen ist. "Mit dieser Applikation erhalten Facebook-User direkten Zugang zu allen Services hinter unserem 'ClickCeop-Button'. Dieser soll jedem Elternteil, deren Kind auf der Seite vertreten ist, Sicherheit bieten", wird Gamble von BBC Online zitiert.

"Beide Seiten sind mit dem Ergebnis zufrieden", kommentiert Sophy Silver, Kommunikationschefin von Facebook in Großbritannien, die Kooperation. "Wir haben außerdem immer noch unser Meldesystem. Mit einer vorgefertigten Applikation, die die Nutzer aktiv einsetzen können, schafft man nicht nur Sicherheit, sondern erzeugt auch Aufmerksamkeit im Freundeskreis. Es funktioniert wie eine virale Kampagne."

Die Kombination der beiden Maßnahmen (App + Seite) bietet Facebook eine bessere Möglichkeit mit jungen Menschen in Kontakt zu treten und sie über das Thema Online Safety auf dem Laufenden zu halten, heißt es seitens Facebook auf Nachfrage von pressetext. "Es können Fragen beantwortet und Hilfestellung gegeben werden. Ein einzelner Button würde diese Möglichkeiten nicht bieten."

Sicherheitsexperten zurückhaltend


Auf Seiten von Sicherheitsexperten wird die Einführung des Meldeknopfes zwar begrüßt. Die Probleme sind damit jedoch nicht aus der Welt geschafft. "Natürlich zählt das Argument, dass die Präsenz des Meldeknopfes dazu beitragen wird, Aufmerksamkeit zu erregen. Auch die Sensibilität, den Schwächeren unter uns zu helfen, wird gesteigert. Es könnte auch sein, dass Wiederholungstäter schon durch eine einzelne Meldung schneller enttarnt werden", kommentiert Rik Ferguson, Senior Security Advisor bei dem Sicherheitsanbieter Trend Micro, den Meldeknopf gegenüber pressetext.

Unglücklicherweise stehe aber auch ein anderes Resultat im Raum. "Die Anwendung könnte Straftäter auf Umwege führen - so ist etwa die Schaffung von 'Einweg-Alteregos' denkbar. Diese wären im Nachhinein weitaus schwerer aufzuspüren", warnt Ferguson.

Quelle: http://www.pressetext.com/news/20100712013/

Update 13.10.2012:


Nach über 2 Jahren wurde der versprochene "Pädophilen-Meldebutton" immer noch nicht integriert! Sexualisierte Bilder von Kindern, die für Pädophile wie ein Magnet wirken, können derzeit nur gemeldet werden, wenn die Kinder auf diesen Bildern nackt oder pornografisch dargestellt werden. So genannte "Not nude but so cute"-Abbildungen werden völig ungeschützt verbreitet, genauso wie unzählige "Pedobaer"-Seiten. Der Pädobär ist zu einem Pseudonym für Pädophile geworden und auf derartige Seiten wird der Missbrauch von Kindern verharmlost bzw. sich darüber lustig gemacht.
Kategorie: Menschlich sein · Social Networks
Tags: Facebook · Meldeknopf · Pädophile
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Über Micha:
Jahrgang 1961 arbeite ich über 35 Jahre lang in der Softwareentwicklung mit dem Schwerpunkt Datenbanken und Problemanalysen. Ende 1999 wurde die Webseite des Regenbogenwalds von mir erschaffen und bin seit der Vereinsgründung 2012 auch dessen ehrenamtlicher Vorstand.
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von Micha, 13.10.2012 16:47 Uhr · Teilen · Kommentieren · Gefällt mir · sei der Erste, dem das gefällt!

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