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Tipps für Zeugen und Helfer Gerade jungen Menschen kommen aufgrund
ihres Lebensstils und ihres Verhaltens eher in die Situation
Tipps für Zeugen und Helfer
Gerade jungen Menschen kommen aufgrund ihres Lebensstils und ihres
Verhaltens eher in die Situation, Zeuge von Gewalt zu werden. Niemanden
ist allerdings geholfen, wenn Zeugen nur wegsehen oder tatenlos bleiben.
Gewalttäter dürfen nicht erleben, dass ihre Tat für sie selbst ohne
Konsequenzen bleibt. Sie müssen lernen ,ihr Verhalten vor sich und auch
vor anderen zu verantworten.
Ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf
Zeugen sollten nicht darauf vertrauen: ,,Die Anderen werden sich schon
darum kümmern!" Vielmehr solltet ihr versuchen, Umstehende durch
direkte Ansprache für ein gemeinsames eingreifen zu gewinnen, etwa mit
den Worten ,,Das gefällt dir doch auch net", ,,Da müssen wir doch
was tun" ,,Da braucht jemand unsere Hilfe"
Ich beobachte genau und präge mir Tätermerkmale ein.
Zeugen helfen Opfern auch ,wenn sie durch ihre Zeugenaussage mit Täterbeschreibung
und Tathergang zur Aufklärung der Tat und damit zur Bestrafung des Täters
beitragen können. Oftmals sind es Nebensächlichkeiten, die später bei
der Überführung des Täters den Ausschlag geben.
Ich organisiere Hilfe
Der Notruf ,,110" ist schnell gewählt. In der Schule kann eine
Lehrkraft alarmiert werden.
Ich kümmere mich um Opfer
Opfer benötigen Hilfe und persönliche Zuwendung
Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung
Bedenkt: Jeder kann selbst einmal auf beherzte Helfer und aussagebereite
Zeugen angewiesen sein.
In diesen Zusammenhang werden wir sehr oft von Kindern hören sie würden
,,niemanden verpetzen" wollen. Stellt klar: ,,Petzen" ist
denunzierendes, schlechtmachendes Verhalten. Dagegen stellt ein Beitrag
zur Verhinderung oder Aufklärung einer Gewalttat eine echte
Hilfeleistung da.
Quelle www.polizei.propk.de |
Habe Kinder. hab auch Lebenserfahrung... bis ich aus jüngster
Zeit feststellen mußte, das egal wie groß die Mühe auch ist, man sehr
schnell eine negative Erfahrung machen kann, im Bezug auf die eigenen
Kids...
Habe eine Tochter (11) die nichtsahnend an einem Sonntag Mittag (11 Uhr)
sich auf den Weg macht um ihrem Hobby, dem Vereinssport nachkommt....
Der Weg zur Sporthalle sind höchstens 10 Minuten, ein Weg der für
jeden öffentlich zugänglich ist, und den meine Tochter schon so oft
gegangen ist...
Gegen zwölf Uhr am Mittag bekomme ich einen Anruf, meine süße ist
am Telefon, völlig aufgelöst und konnte sich mir in ihrer Situation
kaum mitteilen. sagte ihr, warte!, Mama is gleich bei dir! beruhige dich
bitte!
Bin direkt zu meiner süßen, mit großen Schritten! dachte nur
nach... was meinte sie wohl, was ist denn meinem Kind wiederfahren, das
sie nicht einmal mehr reden kann...
Hab sie angetroffen, war selbst völlig aufgebracht und sehr in
Sorge. Bevor ich mit ihr reden konnte, kam ihr Schiedsrichter, ein
erwachsener Mann, auf mich zu. Er war auch sehr nervös/ aufgebracht. Mußte
mich selbst sehr beherrschen um meinem Kind nicht zu zeigen das ich ängstlich
bin.. Der Schiedser erzählte mir, das meine Tochter auf dem Weg zur
Turnhalle, Sonntag mittags, am helligen Tag, von einem fremden Mann
angesprochen wurde, auf eine Art, die meine Tochter ja nicht kennt... War
selbst so entsetzt, hatte aber keine Zeit an mich zu denken... Hab
meinen kleinen Schatz fest in die Arme genommen und versucht sie zu trösten!
Obwohl ich selbst in dieser Situation überfordert war! Wann passiert
das denn einer Mutter? Wie sollte ich in der Situation damit umgehen...
Darf doch meinem Liebling nicht zeigen, das ich selbst am Boden bin...
meine Süße konnte nur knapp und, erstaunlicherweise, sachlich mir erklären
was passiert war... Der Mann hat sie angesprochen, sich vor ihr
heruntergebeugt, und ihr gesagt, Zitat: "na mein Schneckchen"
mit einem grinsen, das meine Tochter selbst nicht werten konnte, ihr
aber Angst machte.. Und der Mann sich im nächsten Augenblick an eine
bestimmte Stelle selbst angefaßt hatte... War so traurig, entsetzt, wütend
und auch hilflos.... Hab meine Tochter ganz festgehalten und versucht
sie zu beruhigen... Was mir auch, weiß selbst nicht wie, gelang. hab
mich bei dem Schiedser bedankt! Und dann meiner Tochter erklärt, wie
wichtig es doch ist die Polizei darüber zu informieren. Meine Süße
bekam große Angst. War wohl der Respekt vor Polizei und auch vor der
Uniform, weil sie noch nie mit Polizei Kontakt hatte, also wir gingen
zur Polizei. haben Strafantrag gestellt gegen dieses Schwein. Der
Polizist vor Ort meinte, das diese Sache wohl nichts nach sich zieht.
Anzeige lautete auf Beleidigung auf sexueller Grundlage. war mir doch
egal, wie das Recht so was formuliert, wollte nur, das solche zur
Anzeige gebracht werden... Meine Große hat ganz taff berichtet was, wen
und wie sie es erlebt hat. War so stolz auf meine Kröte! Der Beamte
meinte, dass das wohl alles war und ich wohl nichts mehr davon hören würde....
Bis dahin.... Einige Wochen später bekam ich Post vom Staatsanwalt...
War sehr überrascht! Meine Süße soll doch erscheinen und sich ein
paar Fotos aus einer Kartei anschauen soll.. Hatte da echt keine
Hoffnung! und dann! Sie sah sich die Fotos an und zeigte gezielt auf
einen Mann... Und war sich absolut sicher... Das Ganze wird noch net zu
Ende sein... Aber ich selbst bin froh, solche "Menschen" an
die Karre zu fahren, weil der Gedanke daran, das der jenige an der nächsten
Bushaltestelle noch einen Schritt weiter geht und eine andere
Kinderseele zerstört, mich fertig machen würde, weil ich dann merken müßte,
ICH HÄTTE ES VERMEIDEN KÖNNEN! bin Stolz auf meine Tochter! werde das
jetzt durchziehen... Im Interesse aller kleinen Kinderseelen um sie zu
bewahren... Werde euch diesbezüglich auf dem laufenden halten.. |
Eine unvergesliche Geschichte
Ich bin ein ganz normales Mädchen. Ich bin 11jahre alt und eine
Handballspielerin .
An einem Sonntag Nachmittag machte ich mich auf dem Weg zum einem
Handballspiel. Ich wollte an eine Bushaltestelle vorbei gehen .Von
weiten sah ich, wie ein Mann der sich schlendernd an den Bürgersteigrand
sich zerrte. Er versuchte einen Anhalter aufzuhalten .doch es bracht
nichts. Ich dachte mir nichts schlimmes dabei. Nun ging ich an ihn
vorbei.
Plötzlich passierte es: Er zog sich unten an sein Schwanz beugt sich
nach unten und sagte: ,,Hey, Schneckchen ." Ich rannte so schnell
wie ich konnte in die Halle. Alle meine Gedanken gingen durch den Kopf
was nun passieren u.s.w. Als ich in der halle war sagte der Schiedsrichter
lachend: ,,Da hat einer schlechte Laune." Weil er noch nichts wußte.
Ich fing an zu weinen und erzählte ,erst langsam und dann immer
schneller .Darauf gingen wir noch mal an die Bushalte stelle und suchten
nach ihm. Aber er war schon über alle Berge. Wir liefen zurück und
riefen meine Mutter an ,sie kam sehr schnell .Wir gingen zur Polizei und
machten ein Antrag.
Und bald geht's weiter!!!!
Anhang von mir:
Ich möchte sagen das Du 11 jähriges Mädchen sehr taff bist und ich
mir nur wünschen kann das es mehr solche jungen Menschen gibt. Ich
finde Du hast dich in vorbildhafter Weise verhalten und hoffe das sich
viele Menschen daran ein Beispiel nehmen können. Deine Geschichte zeigt
mir das Zivilcourage net vom Alter abhängig zu machen ist. Jeder kann
etwas tun!
Vielen Dank für Deinen Mut und ich Dir ganz viel Kraft wünsche.
Eines darfst Du nie vergessen: Du bist net allein! Es werden immer
Menschen geben die Dir zuhören. |
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