| Die Datensicherheit ist insbesondere für ein Web wie
dem Regenbogenwald ein besonderes Thema. Dabei ist nicht die
Sicherheit der Webseiten vor Ausfall oder Hackversuchen gemeint,
sondern wie sensible Daten der Besucher des Regenbogenwaldes geschützt
werden.
Sicherheit beginnt beim User!
Zum Thema Sicherheit im Internet hat das Bundesamt
für Sicherheit in der Informationstechnik soeben eine kostenlose
Bürger-CD herausgegeben, die sich genau mit diesem Thema befasst und
unsere Vorstellungen von Sicherheit im Internet genau unterstreicht.
Den Inhalt dieser CD kann auch hier aufgerufen und eingesehen werden: http://bsi.regenbogenwald.de
Die Kernfrage ist immer: Wem vertraue ich in welcher Weise meine
persönlichen Daten an und warum können diese schützenswert sein?
Besonders für Opfer sexueller und/oder körperlicher Gewalt oder
auch Personen, die mit Sekten in Berührung gekommen sind haben ein
besonderes Schutzinteresse an persönliche Daten wie z.B. Namen,
Anschriften, Telefonnummern etc., da sie nicht selten auch nach einer
Tat oder dessen strafrechtlichen Verfolgung einer Gefahr durch die Täter
oder dessen Sympathisanten ausgesetzt sind. Daher hier einige
theoretische Schwachpunkte der Datensicherheit im Internet:
Surfen im Internet:
Durch das Besuchen einer Webseite wird die eindeutige IP des
eigenen Rechners im Internet übertragen. Diese kryptisch anmutende
Nummer enthält zunächst keine direkten Hinweise auf den genauen
Standort des heimischen Rechners, macht aber diesen angreifbar für
Hackversuche und damit für das Ausspähen von lokalen Daten auf dem
eigenen Rechner. Da könnten sicherlich dann auch entsprechende
private Daten gefunden werden. Um jedoch alleinig über die IP an den
Standort des Rechners zu gelangen muß zusätzlich Zugriff auf die
Verbindungsdatenbank des jeweiligen Internet-Zugangsproviders (z.B.
AOL, Telekom etc.) genommen werden.
Auf unseren Servern hat nur ein sehr begrenzter Personenkreis
(Team, Webmaster und Provider) Zugang zu den IP's. Versuche auf diese
Daten zuzugreifen ohne eine entsprechende Berechtigung werden geloggt
und bei einer entsprechenden Häufung (Hackversuch) automatisch
gemeldet.
Mails im Internet:
Das Senden und Empfangen von Mails ist leider nicht so unbedenklich
wie die Briefpost. So können Mails während der Übertragung zum Ziel
"mitgeschrieben" werden oder wie beim heimischen Briefkasten
kann auch theoretisch das Postfach "aufgebrochen" werden.
Genauso können Absender-Adressen gefälscht werden. Wichtig sind also
sichere Kennwörter (Schlüssel für den Briefkasten), die möglichst
nicht einfach zu erraten sind. Darüber hinaus können eMails auch
jederzeit mit zum Beispiel PGP verschlüsselt werden, wodurch diese
auch bei unberechtigtem Abfangen nicht zu lesen sind.
Wir verwenden deswegen ausschließlich einen eigenen Mailserver mit
Authentifizierung auch für ausgehende Mails. Eine "gefakte"
(vergegaukelte Absender-Adresse) Mail ist eindeutig nachweisbar, da
diese niemals durch unseren Mailserver als "authentifiziert"
gekennzeichnet sein kann (Eintrag an oberster Stelle im Header einer
Mail). Zudem stellt unser Mailserver eine Mail ohne Zwischenstationen
direkt zum Empfänger durch, wodurch auch Manipulationen nahezu
ausgeschlossen sind.
Datenübergabe über das Internet:
Sollten aus irgendwelchen Gründen (z.B. bei einer Webanmeldung)
die Übertragung von Personendaten erforderlich sein, so bietet fast
nur SSL einen halbwegs sicheren Standard der Datenübertragung im
Internet. Diese Sicherheit ist dennoch trügerisch, denn es sichert
zwar die momentane Übertragung der Daten vom Browser zum Server und
vereitelt den höchst unwahrscheinlichen Fall des "angezapften
Datenverkehrs just in time", schützt aber keineswegs die Daten
vor Zugriff auf dem Server selbst oder bei der endgültigen Übertragung
zum Ziel und der dortigen Verarbeitung.
Wir gehen deswegen einen Schritt weiter: Wem die Datenübertragung
im Internet weder im Web noch per Mail sicher genug erscheint kann
auch das Formular ausdrucken und und faxen (0 (049) 6103/8318-46/47)
oder per Briefpost zuschicken. Die Anschrift hierzu ist im Impressum
zu finden.
Wer sich zumindest einen ersten Schutz durch Erkennen von
Vorbereitungen zu einem Angriff durch das Internet durch sogenannte
Portscans schützen will, findet unter
http://bsi.regenbogenwald.de/zonealarm-setup.exe
ein entsprechendes Programm, das Portscans erkennt, protokolliert
und blockiert. Informationen zu dem Programm sind zu finden unter http://www.zonelab.com
Darüber hinaus entsprechen die vom Regenbogenwald verwendeten
Server laut einem unabhängigen Gutachten allen gängigen
Sicherheits-Standards und sind datenschutztechnisch nahezu
unangreifbar. Und selbst bei einem erfolgreichen Angriff:
Personendaten von den Opfern wird man auf dem Server vergeblich
suchen...
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