Briefe an den Regenbogenwald


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Hier führen wir einige Briefe auf, die uns zur Petition gegen die Pädophilie erreichten:

An den Regenbogenwald-Verein

Leider sind es nicht mehr Unterschriften geworden (ca. 250 - Anm. der Redaktion). Zwei Arztpraxen waren das Thema "zu heikel". Unser Kindergarten lehnte den Aushang und Unterschriften ab - die Stadt würde so etwas nicht erlauben.

Ein älteres Ehepaar schimpfte mich "Nestbeschmutzer", als ich ihnen erklärte warum ich mich mit diesem Thema beschäftigte.

Trotzdem viel Erfolg

S. W. aus Bückeburg

Ich möchte mich persönlich bei Ihnen bedanken, daß Sie mir die Unterschriftenliste zugesandt haben, obwohl ich die Briefmarke auf dem Rückumschlag vergessen hatte. Leider haben meine Nachbarin und ich gleich unterschrieben, noch bevor ich die Liste kopiert hatte. Nun bitte ich Sie noch einmal um eine Liste. Die Briefmarke für den ersten Brief liegt bei.

Ihnen und Ihren Mitarbeitern wünsche ich im Umgang mit all den verletzten Seelen viel Erfolg und Gottes Segen. 

Mit freundlichen Grüßen

Kornelia O. aus Duisburg

Wertes Regenbogenwald-Team!

Leider muß ich euch mitteilen, dass sich die Unterschriftensammlung als sehr schwer erweist. Alle die ich fragte stimmten mit mir zwar überein, dass man was tun muß, aber KEINER will unterschreiben.

Sie kommen mir mit folgenden Ausreden:

  1. Meine Ausdrucke sind unseriös, denn im Internet kann sich jeder selbst Unterschriftensammlungen erstellen.
  2. Mir wird unterstellt, ich will bloß Adressen haschen, um diese dann zu verkaufen, an wen auch immer.
  3. Wenn ich unterschreibe muß ich vor Gericht aussagen - das will ich nicht.
  4. Da gibt es doch amtliche Institutionen wie Jugendamt usw. - die müssen was tun oder die Politiker oder führende Persönlichkeiten.
  5. Ich bin ein zu kleines Licht, als daß meine Unterschrift was nützt.

usw. usw.

Ich bin ratlos.

Jedenfalls weiß ich jetzt, warum die Strafen für solche Täter so gering sind. Keiner will sich die Finger verbrennen. So sieht es also mit der Demokratie aus. Was für eine Schande!

Meine Vorgesetzte hat mir gesagt: "Wenn sich nicht mal die einzelnen Länder der Welt über diese Angelegenheiten einig sind, was glaubst Du denn was dabei herauskommt?" Ich bin geschockt.

Ich hoffe, daß nicht alle so denken. Ich wünsche Euch jeden nur denkbaren Erfolg.

Mit freundlichem Gruß

Simone H. aus Leipzig


Hier wurden Fragen gestellt, die nun beantwortet werden sollten:

zu 1.: Was zeichnet die Seriosität eines Ausdruckes aus? Der Inhalt oder das Hochglanzpapier, das dann allerdings so hohe Kosten verursacht, daß damit nie eine Petition durchführbar wäre. Diese Petition wird aus rein privaten Mitteln finanziert.

zu 2.: Wir haben nun eine freiwillige Datenschutz-Erklärung zur Petition hinzugefügt. Diese Bedenken sind leider verständlich, weil schon zu oft Daten mißbräuchlich verwendet wurden. Es wird jedoch versichert, daß mit dieser Petition exakt nur das Ziel verfolgt wird, eine Gesetzesänderung bzw. Ergänzung zu bewirken und an den Daten keinerlei kommerzielle Interessen bestehen.

zu 3.: Nein, woher auch? Die Unterschriften dienen ausschließlich dazu, gegenüber dem Petitionsausschuß des Bundestages die Dringlichkeit und das öffentliche Interesse an einer sofortigen Gesetzesänderung zu dokumentieren. Die Form und Weise ist im Artikel 17 GG geregelt.

zu 4.: Jugendämter etc. sind an bestehende Gesetze gebunden, haben aber keinen Einfluß auf diese. Gesetze werden vom Staat erlassen und der Staat sind wir! Auch Politiker sind lediglich Volksvertreter und "führende Persönlichkeiten" wie Dieter Gieseking wünschen die Abschaffung von §§ 176 und 184 StGB...

zu 5.: Jede Unterschrift zählt! Zwar würde eine Petition mit nur einer einzigen Unterschrift bereits dem Gesetz nach genügen, aber jede weitere unterstreicht die Dringlichkeit und das öffentliche Interesse. Lt. BKA-Statistik wird alle 2 Minuten in Deutschland ein Kind sexuell missbraucht, weggucken oder unterschreiben? Das nächste Kind könnte Ihres sein...

zur Vorgesetzten: Es gibt in fast keinem Bereich Einigung in der Praxis der Rechtssprechung. Sonst würden in Deutschland vielleicht auch noch Dieben die Hand abgeschlagen oder untreue Ehefrauen gesteinigt. In manchen Ländern wäre sie niemals Vorgesetzte, eher nur eine Tagelöhnerin ohne Wahlrecht und Ausbildung. Möchte die Vorgesetzte immer noch nur einheitliche Rechtssprechung?

Ich kann es nicht glauben, ich bin tief entsetzt, ich bin fassungslos, ich bin total enttäuscht, dass man diesen Wahnsinnigen noch frei herumlaufen lässt. Dieser Verbrecher gehört ab sofort in die Anstalt für Geistesgestörte, aber sofort. Was ist das nur für eine Welt, es geht nicht mehr mit rechten Dingen zu. Es läuft doch schon alles verkehrt. Und das, was dieser perverse Unmensch mit Kindern treibt ist doch das schlimmste Verbrechen, dass es gibt. Diejenigen die diesen Mann nicht strafen, gehören selbst gestraft. Ich bitte Sie um die Unterschriftenformulare und allen Respekt vor Ihnen, dass Sie diese Aktion starten, wenn es die dafür zuständigen Leute nicht schaffen. 

Mit freundlichen Grüßen

Anita N. 

(Anm: Leider fehlte Adresse und Absenderkennung, wohin sollen wir die Unterlagen senden?!)

... Ich werde mich um viele Unterschriften bemühen unter Vorlage Ihres Zeitungsartikels. Da ich sowohl als Kind als auch als Erwachsene selbst von diesem Problem betroffen war, ist meine Abscheu und meine Wut gegen diese Menschen tief in mir verwurzelt. Danke, daß es Menschen gibt wie Sie, die dieses Problem tatkräftig angehen.

Lucia P. aus Frankfurt am Main

Hiermit bitte ich um ein Unterschriftenformular. 

Mit freundlichen Grüßen,

Eva-M. Sch. aus Cuxhaven

(Das Bild wurde handgezeichnet mitgesendet)

Hallo liebe Schotterblume e.V.!

Schicken Sie mir bitte ein Unterschriften-Formular, um solche Dreckschleudern zu bremsen. Jede Stimme zählt und ich wünsche Ihnen einen Super-Erfolg mit dieser Initiative!

Patricia C. aus Berlin

Liebe Frau Munsche!

Ich habe Ihre Aufforderung zur Unterschriften-Aktion in der "Bild der Frau" gelesen und bin gerne bereit, Ihnen ein wenig unter die Arme zu greifen, indem ich ebenfalls Unterschriften sammeln möchte.

Ich bin selbst Mutter einer 9 Jahre alten Tochter und einem 1 1/2 Jahre alten Sohn. Jeden Tag rege ich mich über Artikel auf, in denen mal wieder von mißhandelten Kindern die Rede ist. Ich stehe hilflos vor solchen Problemen und weiß nicht, wie ich meine Kinder schützen kann. Mit Ihrer Unterschriftenaktion habe ich wenigstens ein wenig das Gefühl, etwas gegen diese Verbrecher tun zu können...

Kerstin K. aus Hohenhameln

... Auch ich bin der Meinung, daß die Gesetze schärfer durchgreifen und entsprechende "Abschreck-Beispiele" geschaffen werden müssten, damit der Einzelne mehr Respekt vor Kindern hätte. Unser Staat hat veraltete Gesetze, die dringend und schnellstmöglich geändert werden müssen. Ich werde die Aktion tatkräftig unterstützen...

Gabriele R. aus Trier

Ich bin Mutter euber 7-jährigen Tochter; leider bin ich auch die Schwester von zwei Männern, die sich an Kindern vergangen haben. Ich kenne das Leid der Opfer gut.Ich unterstütze Sie daher gerne mit meiner Unterschrift.

Mein Kommentar zu disesm Mistkerl: Gebt ihn mir für 2 Stunden und er wird geheilt sein!

Silvia Sch. aus Merzenich

Bitte schicken Sie mir ein Unterschriften-Formular.

Ich könnte diesem Kerl ins Gesicht spucken vor Zorn! Da fragen sich unsere Politiker, ob der Herr Bundeskanzler sich die Haare färbt, sie sollten sich lieber um unsere Kinder kümmern.

Anna L. aus Köln

... ich bitte Sie höflichst, mir das Unterschriften-Formular zu schicken. Ihnen alles Gute und viel Kraft für Ihre Aufgabe. Dieter G. muß gestoppt werden, der Mann hat kein Gewissen.

Hildegard S. aus Marsberg

.. Als selber Betroffene werde ich mich bemühen, hier im Dorf Landau noch ein paar weitere Unterschriften zu sammeln. Diese Bitte (Zusendung des Formulars, Anm.) sende ich Ihnen auf einer fatalistischen Postkarte ("Beamten-Mikado - Wer sich zuerst bewegt, hat verloren" Anm.), wenn man aber in diesem "Rechtsstaat" seinen Humor verliert, wäre man reif für die Geschlossene. In diesem Sinne toi, toi, toi, viel Erfolg und viele Grüße

Helga Sch. aus Landau

Bei dieser Aktion möchten wir auch mithelfen ... Wenn die Regierung nichts tut, muß das der Bürger in die Hand nehmen mit Ihrer Hilfe. Danke dafür sagt

Karl-Heinz H. aus Wiesbaden

... Meine Söhne sind alleinerziehende Väter und ich die Oma, ich ziehe die Kinder groß. Aber Kindersex ist das allerschlimmste, da müssen wir alle was tun. Vielen herzlichen Dank, es grüßt Sie Oma Demiri

Demiri B. aus Biberbach

... ich bitte Sie um das Formular, damit ich euch unterstützen kann. Es wird wirklich Zeit, daß sich in der Gesetzgebung etwas ganz gravierend verändert. Ich finde es beschämend, daß die Opfer vor Gericht wie Täter behandelt werden und daß der sexuelle Mißbrauch noch immer als Kavaliersdelikt abgetan wird. Dieter G. ist ein erbärmliches A** und feige noch dazu! Ich finde es toll, daß Ihr mit dagegen ankämpft und Ihr es auch öffentlich gemacht habt.

Claudia F. aus Kiel

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