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ES
Warum hast Du
meine Seele zerbrochen,
mein Leben zerstört …
Ich war doch noch ein Kind,
war noch so klein,
war voller Vertrauen
- auch zu Dir –
bis „es“ passierte
und nur die Angst blieb.
Auch heute
kommen immer wieder die Träume,
Erinnerungen,
unklare Bilder,
der Schmerz in meiner Seele …
Auch heute
ist mein Leben nicht so,
wie es sein könnte
- ohne das,
was war –
nicht frei, nicht unbeschwert.
So viele Schatten,
die mir Angst machen,
verhindern,
dass ich völlig vertrauen kann,
soviel Verdrängtes,
was immer wieder an die Oberfläche kommt,
und mich dazu bringt,
mich zurückzuziehen,
weil ich nicht noch mehr verletzt werden will.
Angst verschließt Münder und Herzen.
Der Kampf beginnt jeden Tag neu,
denn auch ich will doch zeigen,
dass ich liebe,
Vertrauen aufbauen,
nicht immer innerlich allein sein.
Du weißt gar nicht,
was Du da wirklich getan hast …
lichtpunkt
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An manchen Tagen, wenn mir das Leben leer
und hoffnungslos erscheint ...
wenn ich glaube meine Träume zerplatzen,
wie Seifenblasen im Wind ...
wenn ich nicht mehr an mich selbst,
geschweige denn an den Rest der Welt glaube ...
wenn mir Tränen über mein Gesicht laufen
und ich verzweifelt versuche sie zurückzuhalten,
weil ich nicht mal den Grund für sie kenn ...
wenn mir jeder Schritt nach vorne so schwer vorkommt
und ich lieber nach hinten laufen möchte ...
wenn ich mich selbst, vor lauter Schmerz nicht mehr fühlen kann ...
warum bist du dann nicht da, warum muss ich perfekt sein ...
warum versprichst du mir die große Liebe,
wenn du dir selbst nicht sicher bist - dann lass los ...
und lass mich gehen ... bevor der Schmerz noch tiefer wird.
Das Leben ist wie ein Film ...
jeder Mensch spielt seine eigene Hauptrolle ...
ein Film voller Leid, Glück, Schicksale ...
manchen treffen sie härter, manchen nicht so hart ...
aber merke dir eins, man kann diesen Film nicht zurückdrehen
oder aufhalten --- man kann ihn nur verändern ---
by new spatzl
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Leuchtende Tage -
nicht weinen,
dass sie vergangen -
lächeln,
dass sie gewesen.
Tagoré
Indischer Dichter
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Wie soll ich meine Seele halten,
das sie nicht an deine rührt?
Wie soll ich sie hinheben über dich
zu anderen Dingen?
Ach gerne würd' ich sie, bei irgendwas
verlorenem im Dunkeln unterbringen.
An einer fremden stillen Stelle,
die nicht weiterklingt,
wenn deine Tiefen schwingen.
(R. M. Rilke
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Hallo ... ihr ...
Ich reise ...
Ja, seht her!
Ich reise ...
Hab’ hier nichts mehr zu verlieren ...
reise fort.
Ich entferne mich ...
immer weiter
immer mehr.
Wann werdet ihr’s registrieren?!
Reise fort
Ihr bemerkt es nicht ...
blind,
rücksichtslos.
Langsam kapsle ich mich hier ab ...
reise fort.
Ich entferne mich ...
von euch
unaufhaltsam.
Weil ich halt was Besseres hab’...
reise fort.
Ihr bemerkt es nicht ...
dumm,
genervt.
Ja, seht her!
Ich reise ... Traurig. .. Tschüss ... ihr ...
Für meine armen Eltern ...!!!
*kameleon*
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Weisst du ...
Weißt du wie es ist zu fallen?
Wie es ist, mit Tränen einzuschlafen und morgens damit aufzuwachen?
Weißt du wie es ist, liegend zu sterben?
Andere lachen zu sehen und zu wissen, es selbst nicht zu können?
Wie es ist, in seinem Körper gefangen zu sein?
Weißt du wie es ist, keinem mehr dein Vertrauen schenken zu können?
Sich vor allem zu fürchten, egal was es ist?
Wie gut es tun kann sich selber weh zu tun?
Weißt du wie es ist, wenn jeder Tag sich in Dunkelheit hüllt?
Wie sehr es schmerzt, wenn andere helfen wollen?
Jeden Tag die "mir geht es super Maske" aufzusetzen?
Weißt du wie schön es ist tot zu sein?
Weißt du ...
Engelskind / *Lilliput*
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Natur und Kunst in meinem Sinne
Das Gedicht Natur und Kunst besagt,
dass die Kunst sich der Natur auch naht,
dass Natur und Kunst sich gleichen,
doch von dieser Ansicht möcht´ ich weichen.
Malen kann man die Natur,
da ist bei mir von Zweifel keine Spur.
Jedoch möchte ich einwenden,
sich der Natur statt dem Bilde zuzuwenden.
Das Bilde selbst kann Natur nicht sein.
Die Natur selber, sie ist rein.
Das Bild fängt ihren Duft, den Klang nie ein.
Somit kann Kunst nie der Natur gleich sein.
Natur verändert sich oftmals,
ist ein Bild jedoch fertig,
bleibt es wie es ist.
Die Natur jedoch, die wird vermisst.
Selbst Gedichte, das größte Gedankengut,
können nicht beschreiben der Sonne Glut
oder des Lebens Melodie.
Nach meiner Meinung einen Natur und Kunst sich nie.
Recht jedoch, so muss ich sagen,
hat Herr Goethe mit seinen Klagen,
der Mensch, der muss sich plagen,
um wieder Eins mit der Natur zu werden,
erst dann hat er wieder Fried auf Erden.
(DrizztDoUrden1)
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