Gedichtesammlung 66


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Freundesstreit

Des Freundes täglich Freundlichkeiten, 
lassen Harmonie oft walten.
Bricht dann einer Streit vom Zaun, 
kann irgendwie keiner seinen Ohren trauen.
Missmut macht sich dann schnell breit, 
verscheucht ihnen schnell die Heiterkeit.

Alle ziehen ein trauriges Gesicht, 
verstehen ihre Reaktionen oft selber nicht.
Schleichen um einander rum, 
bis einem wird es dann zu dumm.

Bis dann einer das Schweigen bricht, sagt dem andren ins Gesicht, 
dass seine Worte ihn sehr trafen, wollte ihn dafür nur strafen, 
zulassen dabei jedoch nicht, dass daran die Freundschaft bricht.

Spätestens dann der andre auch des Schweigens müd, 
ist schließlich selber drum bemüht, 
endlich auch eine Versöhnung zu erreichen, 
lässt diesen Moment nicht Vorüberstreichen.

Reicht dem anderen seine Hand, 
dicker noch als vorher wird das Freundschaftsband, 
welches beide auf ewig aneinander band.

(DrizztDoUrden1)


Liebster Ort

Leise sitze ich grad hier, 
frage mich was mach ich hier.
Schaue in der Gegend rum, 
doch auch dies wird mir zu dumm.

Es gibt viele Orte wo ich lieber wär, 
der Liebste wäre sicher bei meinem Freund, der ist nicht hier.
Lasse meine Gedanken bei ihm bleiben, 
frage mich was wird er treiben.

Ist er denn vielleicht schon wach, 
macht zu Haus mal wieder krach?
Oder wird er noch in den Federn liegen, 
sich im Traum mit wem bekriegen?
Oder denkt er grad an mich, 
wie ich auch denke grad an ihn?

Die Gedanken dürfen nicht weiter ziehn, 
der Lehrer schaut mich an als hätte ich nen Splin.
Sage meinem Freund noch kurz Goodbye, 
später sehen wir uns zwei.

(DrizztDoUrden1)


Waldleben

Die Sonne durch die Wolken schielt. 
Der Wind heut mit den Blättern spielt.
Die Blätter färben sich nun bunt. 
Auf dem Felde spielt ein junger Hund.

Zu zweit ziehen wir nun hier lang, 
schauen uns die Gegend an.
Schauen uns den Wald auch an, 
der uns lacht so freundlich an.

Reges treiben hier schon herrscht, 
vom Winternahen alles beherrscht.
Die bunten Blätter fallen schon, 
die Tiere können noch nicht ruhn.

Die Eichhörnchen springen von Baum zu Baum, 
um auch noch die letzen Nüsse von ihnen zu klauen.
Die Sau mit ihren Frischlingen 
äuft, der Eber durch das Dickicht kreucht.

Die Hasen laufen durch den Wald, 
als wäre ihnen schon sehr kalt.
Die Rehe springen durch die Gegend,
ihre frohen Seelen regend.

Der Specht haut sich nen Loch in nen Baum, 
alles ist so Regsam, man glaubt es kaum.
Der Bach alleine fließt so ruhig, 
dies rege Treiben ihn beruhigt.

Ihn hoffen lässt, dass es so bleibt, 
und nicht der Menschen, unsere Eitelkeit, 
auch einst noch diese Welt zerstört, 
diesen schönen Frieden stört.

Gerührt gehen wir nun Heim, 
der Wald sollt so auf ewig sein.

(DrizztDoUrden1)


Ganz leise fällt ein Stern vom Himmel. 
So leise, wie die Tränen eines zerrissenen Herzens
 in die Leere der Einsamkeit. 
So leise, wie das Herz in der Einsamkeit 
des Sternenhimmels zerbrach.

 Von der Traurigkeit schweigen die Sterne
und der Mond erfriert vor Einsamkeit. 
Worte verlieren sich im Universum 
und die Stille der Nacht schweigt so laut in der Dunkelheit.

Ich hab so Angst vor der Weite der Gedanken, Erinnerungen.
Ich hab so Angst vor der Weite der Stille.
Ich hab so Angst in der Weite die Worte zu verlieren - 
mich zu verlieren. 
Es ist so kalt in dieser Weite, dieser Stille, dieser Angst; 
die Worte erfrieren - werd ich mich verlieren?

Glasscherben, Schere, Nadel - werden sie mich verführen? 
Ich hab so Angst, was soll ich tun? 
Kann vor Kälte und Weite nicht ruh'n. 
Kaltes Universum, einsame Sterne, 
was ist in dieser weiten Ferne,
 das ich nicht beschreiben kann? 

Sag - WARUM fing das alles an?!! 
Möcht es sehn, möcht es verstehn, 
doch hab so Angst zu gehn - 
dorthin wo alles begann.


Wie oft dachte ich: Ich kann nicht mehr - 
doch DU bist den Weg mit mir gegangen. 
Wie oft war ich verzweifelt und weinte so sehr - 
doch DU hast mich immer wieder aufgefangen. 
Wie oft wollt ich mir weh tun, mich zerstören - 
doch DU warst da, um mir zuzuhören. 

Wie oft schon nahmst DU mich in deinen Arm, 
und hieltest mich sicher, beschützt und warm. 
Wie oft dachte ich, ich mach gar nichts richtig - 
doch DU sagtest mir, ich sei wertvoll und wichtig. 
Wie oft konnte ich niemandem und nichts mehr glauben - 
doch durch DICH weiß ich jetzt, was es heißt zu vertrauen.

DANKE für alles, was du mir gegeben - 
gemeinsam mit DIR ist es soviel leichter, 
all das zu überleben!

Für meine liebste und allerbeste Freundin EVI! 

Dein kleines Mädi


Gesetz

Der Gesetze feste Stränge, 
treiben die Gesellschaft in die Enge.

Geben einen Weg uns vor, 
an den Seiten ist kein Tor.

Reißt jemand dann einen Strang entzwei, 
kommt sofort die Polizei.

Bringt den Täter vor´s Gericht, 
wo er unter seiner Taten Gewicht, 
irgendwann zusammenbricht.

Das Gesetzt schlug wieder zu und nun geb' ich meine Ruh, 
sonst schnappt es vielleicht wieder zu.

(DrizztDoUrden1)


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