|
|
|
Für Anne
Wenn du mich ansiehst noch
schlafwarm
und deine Äuglein reibst,
scheint es als hätt' ich dich eben erst
und doch mein Lebtag schon geboren
so neu und kostbar ist mir dein lächeln.
birgit krämer
|
|
|

|
An Angel!
Close your eyes, And don't worry, I hold you,
firmly In my arms. Close your eyes, And enjoy this moment, This moment
of security, This warmth.
I take you on a journey, A journey, In a far
country,
In a country without bodies, In a country where only the soul lives,
Only they soul exists, Where it is not important how you look like,
But how you are.
It is appreciated Since also YOU are not
anyone, But somebody special. Think of this journey, Think about it
every time, Again and again, When you don't know what to do with your
thoughts.
In this country, You are loved, Are
loved as well as you are Because you are just how you are Slowly, I
take you in my arms again, Carrie you back on the wings Have you with
me, a little longer You feel secure with me I’ll always be there,
Because I am YOUR ANGEL Who always watches over you!
|
|
Vater Im Himmel
Tag für Tag das gleiche Spiel, doch langsam
wird es dir zu viel,
du stehst auf, weißt wie dein Tag verläuft,
siehst wie dein Leben eigentlich im Bach absäuft,
sich alles dreht und wie es sich wendet,
hoffst dass es bald mal anders endet
doch wann wird das sein, wann wird er kommen der tag,
an dem du hast wieder Freud' gewonnen,
in einem Jahr oder zwei, oder sogar erst in drei?
Oder wird es gar nicht erst so weit gehen
und dein Leben wird andre bahnen ziehen?
Doch wer weiß dass schon? Der Vater im Himmel,
und ich flehe ihn an, strecke die Hände zum Himmel,
nimm mich, hol mich zu dir,
denn dann ist weg der Schmerz in mir ...
von Steffi ( von mir ist auch AN ANGEL)
|

|
|

|
Everyone can be an angel
One time I saw an angel With curly, blond hair,
A white face, blue eyes, Surrounded by wonderful light. He sat down next
to me And I looked into his eyes. I expected to see love, Light and
hope, Joy and happiness. But what I saw was different. There was despair
in his eyes, Loneliness and hatred, Isolation and anger.
I tried to look through these eyes, To see,
what was going on Inside this little creature. But there was a wall
between us. He was caught deep down Inside himself. There was a tear,
Falling down his cheek, A single tear, nothing else. He just wiped it
away and sighed.
I wanted to touch him, Hold him, Support him,
Ease his pain. But I didn’t dare to… He looked so breakable, so
fragile. I didn’t want to hurt him.
All I could do was listen. As he told me his
story, Which really touched my heart. He sounded disappointed with life,
Desperate and hopeless. I’d never have expected an angel To have such
feelings. He was afraid of telling me, He thought I wouldn’t
understand. But I did.
So I simply listened, And carefully held him in
my arms. I felt him weeping and trembling And I felt so helpless. But
when he moved And looked into my eyes, He gave me a plain smile, Which
came from his heart And now I could see it, All this hapiness and hope
Shining through his eyes. His heart was open now, As he once more got
surrounded By this wonderful light And then slowly disappeared.
When I went to bed this night, I had got a
dream. I saw this little angel again, Filled with joy and love, He
appeared next to me And silently whispered into my ear. That is what he
told me:
There’s something important in life, Which
you should always remember… Everyone can be an angel, Everyone can
save someone’s life Everyone can make someone smile, Everyone can
listen to someone You don’t need to have wings, To be an angel. But
don’t expect too much of yourself. As you see, everybody is
vulnerable, And everyone needs an angel, From time to time, Even an
angel himself.
|
|
Ich träum von dir
Heut' Morgen bin ich aufgewacht, so wunderbar
nach dieser Nacht. Du lagst in meinen Armen - so nah bei mir, Du
schliefst ganz tief - ich war bei Dir.
Nichts schien Dich in Deiner sanften Ruhe zu
stören, Dein tiefer Atem und Dein Geruch ließen mich betören. In
Deinem Schlaf wirkst Du wie ein zerbrechliches Kind, der beginnende Frühling
mit der Sonne und dem Wind.
Als würde Dir die gesamte Welt zu Füssen
liegen, ein großes Blumenmeer in Deinem Herzen wiegen. Die Freude in
Deinem schönen Gesicht, die Sonne für mich und auch das Licht.
Auf einem Schiff, da sah ich Dich, stolz an
der Reling, Du sahst nur mich. Sprühend Deine Jugend und voller
Lebenskraft, Deine Ausstrahlung war reine Leidenschaft.
Ich sprang hinauf zu Dir an Deck, Du zogst
mich schnell in ein Versteck. In Deinen Armen feste hieltst Du mich,
ich wünschte nichts als einfach nur Dich.
Den schützenden Hafen verließen wir nun,
versteckt wollten wir nichts dagegen tun. Wir ließen alles, was uns
band, die Zukunft lag in uns'rer Hand.
Heut' Morgen bin ich aufgewacht, gestreichelt
hab' ich Dich ganz sacht. Im Schlaf bist Du erfüllt von Sonnenschein,
ich wollt' Du könntest immer bei mir sein.
Deine Hand entspannt auf meinem Bauch, Dein
naher Atem wie ein Lebenshauch. Du bist so wunderschön in Deinen Träumen,
der Freiheit, Sonne, Licht und Bäumen.
Ich sah Dich auf einem weiten Feld, stark und
mächtig, mein großer Held. Du rittest einen mächtigen Schimmel, der
Regen fiel schwer vom Himmel,
Es führte Dich Dein Weg zu mir, es zählte
nur das jetzt und hier. Schwang mich auf's Pferd an Deinen Rücken,
Mein Herz schlug Purzelbäume vor Entzücken.
Den Wind und Sturm im Gesicht und nassen
Haar, Träume scheinen im Schlaf so wunderbar wahr. An einem Gasthof
da machten wir halt, Uns war von der Nässe so unendlich kalt.
Im schummrigen Zimmer da war's plötzlich
warm, Du nahmst mich leidenschaftlich in Deinen Arm. Wir beglückten
uns zärtlich die ganze Nacht, vom Mond und den Sternen im Himmel
bewacht.
Heut' Morgen bin ich dann aufgewacht, und sah
Dich in Deiner nackten Pracht. Ich betrachte Dich in Deinem Schlummer,
Und küsse von Dir all Deinen Kummer.
Randvoll gefüllt mit Hunger auf Leben, Hast
Du einer Frau so viel zu geben. Im Schlaf vergisst Du all den Schmerz,
ich schenke Dir mein ganzes Herz.
Ich sah Dich im Wald auf dem Bett aus Moos,
den Kopf leg' ich Dir in Deinen Schoss, Du streichst mir über's Haar
so zart und fein, wir möchten nirgendwo anders sein.
Die Nacht, sie kommt, die Sonne sinkt, der
Mond im Himmel lacht und winkt. Er lädt uns ein noch zu verweilen,
doch Hunger lässt uns heimwärts eilen.
In dieser Nacht bin ich aufgewacht, was Liebe
alles aus mir macht. Greifen will ich nach lustvollem Leben, und nach
Vollendung mit Dir streben.
Im Schlaf so ruhig, Dein Mund leicht offen,
ich darf von Dir nur wenige Stunden erhoffen. Darin eröffnest Du mir
Deine Seele, und nimmst von mir die große Leere.
Aufzuwachen an jedem neuen Morgen, zu teilen
mit Dir all meine Sorgen. Mir Dir zu weinen, singen, lachen, und über
unser Leben wachen.
Momente dieser Art muss ich mir immer
stehlen, dieses Glück mit Dir wird mir immerzu fehlen. Ich will mit
Dir zusammen keine Minute versäumen, und jeden Morgen vom Erwachen
neben Dir träumen ...
Morgen um Morgen mein ganzes Leben lang,
Freude und Trauer umfassen mein Herze bang, werde ich von Deiner Liebe
träumen; Abschiede lassen uns vieles versäumen!
Ich - liebe Dich, was soll ich mehr dazu
sagen? Ich werde Dich immer in meiner Seele tragen! Wo Du auch immer
bist mein Freund, mein geliebtes Herz, suche mich heim in meinen Träumen
und nimm den Schmerz!
angel
|

|
|

|
Sie wurde missbraucht, vom
Täter zum Schweigen gebracht.
Gefühle wie Liebe, Nähe, Wärme, Zuneigung wurden ihr genommen.
Angst, Scham, Wut, Hass ... begleiten seit
jenem Tag ihr Leben.
Sie fängt an, sich selbst zu hassen, ihren Körper zu verletzen.
Nacht für Nacht kämpfen gegen diese Alpträume.
In ihr dieser Schmerz, den sie nicht ausdrücken kann.
Sie baut eine hohe Mauer um sich herum, immer höher
und höher.
Legt sich eine Maske an, um normal zu wirken.
Sie sieht keinen Sinn mehr um zu leben.
Möchte alles vergessen.
Körperlich sieht alles in Ordnung aus
und doch kann ihre Seele nicht vergessen.
Es begleitet sie ein Leben lang
und kostet von Stunde zu Stunde mehr Kraft.
Sie kann nicht richtig leben,
denn Tag für Tag kämpft sie aufs Neue um zu überleben!
(kathinka)
|
|
Erwacht
Erwacht nach schlaflosen Stunden von Albträumen
erfüllt, des Wachseins müde, des Schlafens müde, der Vergangenheit
müde.
Flashbacks, brutal und mit Eiseskälte, meine
Augen noch gar nicht auf sind, sie schon da haben nur auf mich
gewartet, darauf dass ich wieder erwache.
Sie schlafen nie, sie ruhen sich nur manchmal
aus um neue Energie zu tanken. Alles ist so laut, der Schmerz in
meinem Bauch fest eingenistet, da wo meine Seele sitzt.
Ich möchte erwachen aus dem Albtraum in den
ich brutal hineingeworfen wurde, den ich nie selbst angefangen habe zu
träumen.
Angel
|
|
|