Gedichtesammlung 53


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Gedanken ...

Gedanken an die Vergangenheit verbunden mit Verlogenheit, 
immer schön die heile Welt und immer sein ein kleiner Held, 
die Schmerzen die ich lernte kennen 
und konnte nicht weg davor rennen.
Die Hände, Finger in mir drin.
Sie taten mir so weh hm dein ... in meinem ... 
hm fandest du toll.

Ich konnte mich nicht währen habe es versucht
aber es half mir nicht ... 
du machtest weiter und das ganz munter und heiter 
höre immer wieder deine Worte
was du sagtest und wie du warst ... 
Du Arschloch ich war klein

und DU

Du bist und bleibst ein Schwein

claudia


Ich stehe am Fenster, schau hoch zum Mond,
und frage mich, siehst du ihn auch wie ich?

Ich sage dem Mond, meine Gefühle zu dir, 
und frage mich, fühlst du das gleiche für mich?

Ich schaue zu den Sterne, denke an dich,
und frage mich, denkst du gerade auch an mich?

Ich schaue in die Nacht, sehne mich nach dir, 
doch ich weiß, du bist zu fern von mir.


Machtlos

Ich stehe neben dir, mein Sohn und kann dich nicht erreichen. Dein Blick ist leer, du siehst durch mich hindurch. 
Und über dein Gesicht zieht sich ein Grinsen, 
das ich nicht an dir kenne. 
Ich verstehe deine Welt nicht 
und kann nicht nachempfinden was dich dort verweilen lässt. 
Wie kann ich dich erreichen?

Ich biete dir meine Hilfe an, doch du lehnst sie ab. 
Ich erkenne dich nicht wieder, 
muss mit deinen Stimmungsschwankungen zurecht kommen 
und soll dabei noch Ruhe bewahren.

Mit anzusehen wie dich diese gewaltige Macht in die Tiefe reißt, du dich immer weiter von uns, deiner Familie distanzierst, 
zerreißt mir fast mein Herz, aber ich werde nicht aufgeben dich wieder zu uns zurück zu holen und hoffe du wirst mir eines Tages dafür danken können.

Machtlos gegenüber Drogen.

(von Helga Gründl-Lipp)


Ruhige Reise

Vor mir lag dein kleiner, zarter, gebrechlicher Körper.
Die rosige Farbe war ihm entwichen,
deine Haut schien durchsichtig, ja wächsern.
Deine Augen schauten mich glanzlos an,
wissend den Lebenskampf verloren zu haben.

Ich nahm deine kleine, kühle Hand
nicht fest – nur haltend.
Ohne deinen Gesichtsausdruck zu verändern,
rollten Tränen von deinem Äußeren
zum inneren Augenwinkel,
dort sammelten sie sich zu einem klaren See.
Dein Atem ging leise und zeitweise seufzend.

Kleines, spürst du meine Nähe?
Du bist nicht allein, ich bin bei dir.
Du darfst gehen – hab keine Angst,
lass dich vertrauensvoll fallen.

Engel kommen mit leisem Gesang,
nehmen dich auf die Arme
und tragen dich zu einem Ort,
den ich noch nicht kenne.

(von Helga Gründl-Lipp)


Ich wünschte du wärst hier, 
in meinen Armen in meiner Nähe. 
Ich würde dich gerne spüren merken das du da bist. 
Ohne dich fühl ich mich einsam, Leere, es ist so kalt ohne dich. Ich würde dir gern gegenüberstehen, 
dir sagen was ich fühle, was ich empfinde für dich. 
Doch ich weiß, dass es nie sein wird, 
denn du bist nicht hier, und wirst es auch nie sein.

Ina


Kisses, Thoughts & More 

Just a kiss Just a sweet little kiss From his lips.
Sweeter than honey can be.

Just a look Just a lovely little look From his eyes.
More lovely than love can be.

Just a touch Just a soft little touch From his hands.
Softer than feathers can be.

Just a sound Just an entrancing little sound Of his voice.
More entrancing than music can be.

Just a hug Just a sensual little hug From his arms.
More sensual than sensuality can be.

Just a tear Just a salty little tear Rolling over his face.
More salty than the ocean's waves can be.

Just a move Just a gentle little move From his body.
More gentle than angels fly.

Just a smile Just a happy little smile From his face.
Happier than happiness can be.

Just a step Just a right little step From his feet.
Righter than fate can be.

Just a feeling Just a brave little feeling From the bottom of his heart. Braver than courage can be.

Just a thought Just a longing little thought Of him. 
The man Hotter than the fire's eye.

Just the way Just the wonderful way He does the things he does. More wonderful than anything can be.

Angel


Allein? 

Mein Herz ist schwer und ich bin allein.
Meine Seele ist unruhig und meine Gedanken schweifen davon.
Ich bin nicht ich selbst, kleinste Stimmungen vervielfachen sich
zu einem Inferno der Gefühle.

Ich bin innerlich zerrissen 
und weiß nicht wohin mich mein Weg noch führt.
Ich möchte mein Leben teilen und doch auch nicht.
Ich sehe Liebe überall und frage mich 
ob ich weiter bestehen kann.

Aber ist es nicht nur Begehren 
nach dem Leib einer anderen Person
zu zweit ist man nie allein mit seinen Sorgen,
aber man muss auch die Sorgen des Anderen tragen.

Bin ich dazu bereit? 
Eine Hälfte sagt ja, die Andere sagt nein.
Was soll ich tun, wie soll es geschehen?
Allein zu zweien es wird sich ergeben

Angel


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