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Du kamst in mein Zimmer, das Licht war gedämmt,
die Möbel warfen dunkle Schatten auf den grauen Teppich.
Du kamst mir näher, lächelnd mit einem
ruhigen Blick.
Dieser Blick, voller Ruhe, Ruhe, beängstigende Ruhe,
Ruhe, eine leere Menge voller Unruhe.
NEIN, ich will das nicht! Sind meine einzigen
Worte!
Nebenan Stimmen, laute Stimmen, Stimmen die
durch dein albernes Kichern in den Hintergrund gestellt werden.
Du klangst wie ein kleines Kind das gerade einen Lolli stibitzt hatte
und nun schelmisch daran lutscht.
Ich zittere, ich schwitze, flehe innerlich
du würdest doch gehen, doch du bleibst - nein schlimmer,
du kommst immer näher. Beugst dich vor,
streichst mit deinen schmutzigen Fingern über meine Lippen
"Psst, sei ruhig mein Kind"
Ich schrie, schrie so laut ich konnte,
aber es kam kein Ton aus mir heraus.
Nebenan ein lautes Gespräch ich weiß nicht
wer,
warum gehst du du nicht zu ihnen rüber?
Gib mir doch diesen einen Moment, in dem du weg bist,
gib mir nur diesen Moment um meine Ruhe zu finden.
Gib ihn mir, gib ihn mir diesen einen klitzekleinen Moment
um dich und deinen Schmutz für immer von mir zu wischen
und hinauf - weit weg von dir - in mein Glück zu schweben.
Aber du bleibst.
NEIN, ich will das nicht! Sind meine einzigen
Worte!
Spüre deine Hand, diesen Schmutz, möchte ihn
wegwischen.
- Zwecklos! Spüre deine Finger, belangend meine kleinen Brüste.
Werde hysterisch, atme schneller die angsterfüllte Luft
aus mir heraus, schlage um mich, erwische deine Lippen,
drücke so doll ich kann zu.
Höre dich fluchen, höre dich sagen:
"Warum hast du Angst, ICH bin es doch!"
Doch im nächsten Moment höre ich es, das
klatschen -
den Aufprall deiner Handfläche auf meiner Wange.
Die Tränen kann ich schon lange nicht mehr zurück halten,
weine einfach immer mehr.
Vielleicht, habe ich Glück und ertrinke,
bevor noch mehr passiert, in meinen Tränen.
Ich will es nicht, HÖR AUF,
dies sind die einzigen Worte die ich raus bekomme.
Spüre deine Hand an meinem Hals, spüre einen
leichten Druck.
Deine andere Hand reißt grob mein Shirt und meinen BH weg.
Deine Finger lassen spielend rote Striemen auf meinem Oberkörper zurück.
Dann nimmst du meine Hand, drückst sie auf
deinen Bauch,
führst sie zu deiner offenen Hose,
lässt mich dein steifes Glied spüren.
Oh Gott ich ertrag das nicht, will weg, versteh
es doch
NEIN NEIN NEIN ! Du hörst einfach weg ...
Ich könnte kotzen, kotzen durch den Schmutz
von dem ich umgeben bin und kotzen von deinem Anblick.
Kneife die Augen fest zu, denke mich an einen schönen Ort,
in ein Kornfeld, welches in des Mondeslicht getaucht ist
und ein lauer Sommerwind der mir durch die Haare streicht.
Abrupt werde ich aus dem Traum gerissen.
Es war der Ruck meiner Hose,
die DU mir keuchend vom Leib risst,
welcher mich in die wahre Situation zurück holte.
Scheiße, bitte, lass mich, bitte lass mich
doch,
ICH WILL ES NICHT, bitte ...
Deine Hand drückt fester auf meinen Hals.
Tu es doch, ja tu es - erwürg mich!
Mach es doch, drück fester,
nur mache nicht dass was du vorhast weiter.
Und doch, tust du es nicht, erwürgst mich nicht ...!
Stattdessen spüre ich einen Schmerz,
einen Schmerz als dein Becken hart gegen meines traf.
Aber es war jedoch nicht der Schmerz meines Unterleibes
der mich zu ersticken drohte.
Es war mein Herz, zerbrochen durch deine kalte Art,
deine Lieblosigkeit, DEINEN HASS!
Und es war meine Seele,
gespalten von einem Blitz der sie durchzuckte,
und sie in ein tiefes Loch der Verzweiflung riss.
Bitte, ich flehe dich an, bitte lass mich los,
bitte lass mich los ... los ... los.
Höre meine eigenen Worte hart von dir abprallen
und zu mir zurück schallen.
Tränen flossen, du hast sie weggewischt mit
den Worten:
"Nana, meine Kleine brauchst doch nicht traurig zu sein."
Alles in einer Tonart die eine neue Welle Angst
in mir auslöst, gefolgt von Panik.
Du beginnst zu stöhnen,
jedem deiner laute folgt im Takt ein harter Schlag,
ein Schlag auf meinem hilflos zitternden Körper.
Ein letztes mal noch stößt du zu, stößt zu
und lässt deine Hand
noch einmal mit voller Wucht an mir aufprallen.
Und dann, lässt du meinen Hals los,
gierig sauge ich die Luft in mich hinein.
Nun lächelst du mich wieder an, diesmal sehr
zufrieden.
Ziehst mir meine Sachen wieder an, deckst mich zu.
Ich liege nur da, das Gesicht voller Tränen,
angstverzerrt und wutentbrannt.
Die letzten Worte die ich von dir höre:
"Ach kleines, eines Tages wirst du verstehen!"
dann drehtest du dich um und gingst leise zur Türe hinaus.
Ich liege geschockt in meinem Bett,
höre wie du ins Wohnzimmer gehst.
Unterhältst dich mit meinem Bruder,
als wäre nie etwas gewesen.
Ich kann nicht aufhören zu weinen.
Ich werde ewig weiter zittern müssen.
Ich kann nicht aufhören zu weinen.
Tränen voller Schmerz kullern meine Wangen hinab
und tropfen links und rechts in das Bett
in dem ich mich nie wieder entspannen kann.
Aber ich habe es nun verstanden, wie du
sagtest, "eines Tages".
Ja jetzt weiß ich es, jetzt weiß ich was für ein Arsch du bist,
jetzt weiß ich WAS du GETAN HAST.
ICH HASSE DICH!
Hasse dich dafür, dass du mich zerstört hast, hasse dich dafür,
dass du mich zu dem gemacht hast was ich nun bin.
Ein nichts, ein erbärmliches Etwas, ein Wesen das durchs Leben
schleicht wie ein geprügelter Hund.
Und ICH HASSE DICH dafür,
dass ich mich nie wieder sauber fühlen werde
und nie wieder jemanden wirklich vertrauen werde/kann.
ICH HASSE DICH ! ! !
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