Gedichtesammlung 50


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11. September 2001

Ein Turm in Flammen, 
in den anderen rast das nächste Flugzeug rein. 
Die ersten Bilder die ich sah 
und sie brannten sich in die Erinnerung ein. 
Die Welt in Angst und Schrecken. 
Eine Gruppe sieht die Menschen dort auch noch gerne „verrecken“.

Jetzt ist es ein Jahr her, 
aber diese Bilder schmerzen noch sehr. 
So viele Menschen mussten sterben
und nicht alle konnte man bergen. 
Verwandte die nur die Erinnerung haben, 
durften ihre Toten nie begraben. 
Und jetzt macht sich die Angst wieder breit, 
denn Terroristen sind wieder für Anschläge bereit. 
Ich will es nicht glauben – ein schrecklicher Traum. 
Wann nur hört es endlich auf dieses Graun ?

Ina


Wieso? 

Wieso frag ich mich jeden Moment der letzten Tage. 
Wieso ist meine beste Freundin mit dem Mann 
den ich liebe zusammen? 
Wieso tut es so weh? 
Ich wollte nur in Ruhe gelassen werden, 
doch mein passives Dasein hat alles verschlimmert, 
fast hätte ich auch noch meine Freundin verloren. 
Ich will meine Liebe bekämpfen, 
obwohl ich weiß, dass ich es nicht kann. 
Ich will endlich ein Leben in dem es Freude gibt,
nicht nur Glück und Unglück. 
So wie mein Leben ist, ist es kein Leben, 
ich weiß nicht, wie lange ich das aushalten kann und will.

Ich danke all den Menschen an denen ich mich festhalten darf.

Ent


Für meine Eisbärin und alle anderen, die etwas Licht in ihrem Leben brauchen

Lichtpunkte

Ich wünsche Dir: 
Lichtpunkte in der Vergangenheit: 
Schöne Erinnerungen, die Dich ermutigen und Dir Kraft geben. 

Lichtpunkte in der Gegenwart: 
Die Erlebnisse, die Dir zeigen, dass es doch ein lebens- und liebenswertes Leben ist.

Lichtpunkte in der Zukunft: 
Die Verwirklichung Deiner Hoffnungen und Träume für Dein weiteres Leben.

Menschliche Lichtpunkte: 
Die Menschen, die Dir Wärme und Mut zum Weitermachen geben.

Laß mich ein Lichtpunkt in Deinem Leben sein, wie Du es in meinem Leben bist. :o)

Liebe Grüße Sonja


Freundschaft

Meine Freundschaft sei dir wie ein Schwert, 
welches dir Frieden beschert. 
Auf dich acht gibt und dich beschützt
und dir ansonsten auch was nützt.

Meine Freundschaft sei dir wie eine Feder. 
So ungezwungen, leicht und frei 
und nicht etwa wie schweres Blei, 
welches auf der Seele liegt, 
deinen Geist auch mal bekriegt.

Meine Freundschaft sei dir wie ein Licht, 
welches durch die Wolken bricht. 
Dich aus Dunkelheit auch mal befreit, 
so das auf deinen Lippen ein Lächeln strahlt.

Meine Freundschaft sei dir wie ein Geschenk, 
welches mit dem Herzen denkt. 
Dir hoffentlich viel Freunde schenkt
und bei Not auch mal einlenkt.

Meine Freundschaft sei dir wie ein Bund, 
gebe sie dir hiermit kund. 
Bleibe auch sicher immer dabei, 
sage nun mal kurz Goodbye.

Meine Freundschaft, sicher sei,
bleibt dennoch immer mit dabei.


Das schlafende Kind

Die Sonne geht auf. Der Tag beginnt. 
In den Armen der Mutter ein schlafendes Kind.
Ein Nebel zieht auf. Es säuselt der Wind. 
Das Kind in den Armen zu schreien beginnt.

Der Nebel wird dichter. Ein Sturm zieht auf. 
Das Kind hört nicht mehr zu schreien auf.
Die Wolken sind schwer. Der Regen beginnt. 
In den Armen liegt immer noch das weinende Kind.

Der Himmel grollt. Ein Blitz, der zuckt. 
Die Mutter hält sich mit dem Kind geduckt.
Der Wind wird stärker, treibt das Unwetter fort. 
Die Tränen des Kindes sind nun fort.

Ein Sonnenstrahl durch die Wolken dringt. 
Beleuchtet die Mutter mit ihrem Kind. 
Eine wundersame Melodie erklingt.

Die Melodie ist wahrlich rein, 
hüllt Mutter und Kind mit Klängen ein, 
lässt sie wieder ruhig sein
 und das Kind schläft wieder in den Armen ein.

DrizztDoUrden1


Herbst

Die Sonne ward kürzer. Die Schatten wurden lang. 
Nun wusste ein Jeder, der Herbst begann.
Die Blätter wurden bunt. Die Felder waren leer. 
Die Welt wurde zu einem wahren Farbenmeer.

Die Herzen waren offen. Die Stimmen wurden laut.
 Ein Jeder jetzt dem andren traut.
Die Bäume waren schwer. Die Früchte waren prall. 
Die Dirnen pflückten sie in einem wahren Freudenschwall.

Das Feld ward gepflügt. Das Korn eingebracht.
 Dem Bauern hat dies viel Freud gebracht.
Die Vögel sie sangen ihre Weis. 
Die Tiere langsam verschwanden nun. 
Hatten noch so viel zu tun.

Ein liebendes Paar. Ein spielendes Kind. 
Jeder wusste, das Fest beginnt.
Ein jeder tanzte. Ein jeder der Ernte gedachte, 
und jeder seinen Teil einbrachte.

Es wurde getrunken. Es wurde gelacht. 
Dann wurde es dennoch Nacht.
Die Musik hörte auf. Das Lachen erstarb. 
Ein Jeder nun in seinem Bette lag.

Sie schliefen fest. Sie schliefen fein. 
Eine solche Zeit sollt jährlich sein.

DrizztDoUrden1 (bei Anmerkungen dazu: Feuervogel10@web.de)


Das Herz so fest verfroren schien, unnahbar und weit weg. 
Im Schmerz so tief versunken, warf man es in den Dreck.

Aufgehoben zusammen geflickt, machte es zu ihrem eigen.
Verpackte es so sehr geschickt, musst lange nicht mehr leiden.

Doch nun ist es geschehen, die Kälte wurd durchbrochen. 
Man kann es wieder sehen, es beginnt zu pochen.

Doch sinken ihre Flügel wieder, das Glück scheint schon vergangen. Traurig schwer sind ihre Lider, Das Herz erneut gefangen.

Bangen und hoffen machen sich breit, der Kampf beginnt von vorn. Obwohl er nicht begonnen hat, scheint er doch schon verlor'n.

So wird sie wieder aufsteh'n, und kämpfen für ihr Herz. 
Die kleine süße Elfe, fühlt jetzt schon ihren Schmerz.

Elfe


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