Gedichtesammlung 5


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Zu guter Letzt

Als Kind wusste ich:
Jeder Schmetterling
den ich rette und jede Mücke, 
jeder Ohrwurm und jeder Regenwurm 
wird kommen und weinen wenn ich begraben werde.

Einmal von mir gerettet, muss keines mehr sterben
Alle werden sie kommen zu meinem Begräbnis.

Als ich dann groß wurde erkannte ich:
Das ist Unsinn,
keines wird kommen, ich überlebe sie alle.

Jetzt im Alter frage ich: 
Wenn ich sie aber rette bis ganz zuletzt 
kommen doch vielleicht zwei oder drei?  


Wieso ist für manche Menschen ein Leben wertlos? 

Warum gibt es Menschen, die für Geld alles tun würden? 
Warum gibt es Menschen, die ihr eigenes Leben 
und das 1.000 wenn nicht sogar 10.000 Menschen opfern,
um die USA einzuschüchtern, die versucht zu helfen???

Warum ist die Welt so verdammt grausam???


Hoffnung. Nur ein Moment.

Manchmal liegt müder Sonnenstaub über der Stadt und Wirklichkeit ertrinkt im blauen Frühlingshimmel. 

Wenn Traum in grüne Augen fällt und matte Schatten 
an den bleichen Hauswänden hängen, 
dann ist Hoffnung in den Gesichtern der Menschen. 

Masken fallen klirrend zu Boden und nur für einen Moment 
sind diese sonst so grauen Gesichter nackt, 
bis sie den Glanz der Hoffnung aus den von Sonne glitzernden Fensterscheiben annehmen. 

Die Eile scheint zu schwinden, das sonst so tote Leben
fängt an zu glühen in all dem Sonnenstaub. 
Menschen laufen träumend, die Augen halb geschlossen. 
Keine Angst um die Mundwinkel, 
keine Kälte in den klammen Händen. 

Freiheit ist nur die Frühlings-Illusion. 
Doch Hoffnung ist gegenwärtig, Hoffnung. 
Nur einen Moment!

gefunden im Net. Gruß Husky


Ständige Sehnsucht nach dem hellen Sonnenschein 
führt mich durch den Tag. 

© MissLu


Zu den Steinen hat einer gesagt:
seid menschlich

Die Steine haben gesagt:
wir sind noch nicht hart genug

...


Sie versucht zu schreien aber ihre Stimme verstummt.
Sie versucht sich zu wehren aber ihre Kräfte lassen nach.

Sie versucht zu fliehen aber ihre Beine gehorchen nicht.
Sie versucht zu weinen aber Tränen gibt es nicht.

Ein Kampf, den damals ER bestimmte.
Ein Kampf, der sie prägte.
Ein Kampf, ohne Gerechtigkeit.
Ein Kampf, Runde für Runde.
Ein Kampf, den sie verlor.
Ein Kampf, der sie aber auch stärkte.
Ein Kampf, den sie heute wieder aufnahm.
Ein Kampf, diesmal nach ihren Regeln

flora


Es gibt eine Welt

Eine Welt in weiter Ferne.
Eine Welt die mich vergessen lässt. 

Eine Welt die mich nicht fühlen lässt.
Eine Welt die keine Kälte zeigt. 

Eine Welt die mir keine Angst macht. 
Eine Welt die keine Tränen hat. 

Eine Welt die keine Worte sagt. 
Eine Welt in der es kein Licht gibt. 

Eine Welt wo die Uhren stehen bleiben.
Es ist eine Welt, die es nicht geben darf.

Es ist der Tod!

flora


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