Gedichtesammlung 49


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Du bist versteckt in deinem Innern, 
hörst dich weinen, klagen, Wimmern. 
Doch keiner will sich kümmern, 
keiner sich erinnern.

Bist ganz schwach und hast kaum Kraft, 
entzogen dir der Lebenssaft. 
Doch keiner hatte das gerafft, 
keiner hat das je verzapft.

Alle sagen, so sei das halt, 
Gefühle sind und bleiben kalt. 
Gefühle sind für sie Gewalt. 
Taub sind sie, wenn ein Schrei hallt.

Drum schreie nur, schreie so laut du kannst, 
auf das du Schmerz aus dir verbannst. 
Und wenn die Hoffnung wieder tanzt, 
der Hass des Dunkel sich verschanzt.

Lass doch die Menschen herzlos sein! 
Denk daran, bist nicht allein! 
Die Liebe und Freude, die sei nun dein, 
Gefühle schreibst du nicht mehr klein.

Und wenn du selbst hast das erkannt, 
hast du den Schmerz in dir verbrannt, 
und wirst allmählich anerkannt, 
von den Menschen die dich "Luft" genannt.

Doch weißt du nun, wer Freunde sind, 
hast es erkannt, ganz schnell geschwind, 
was unterdrückt hast du gelind, 
die Liebe, die so schwer zerrinnt.

Elfe


Nebel

Sie Sonne senkt sich, die Nacht bricht herein. 
Verdrängt nun den schönen Sonnenschein. 
Das Tuch der Nacht sich über uns legt, 
kein Lüftchen sich nunmehr regt. 
Das Nebeltuch uns leicht umfängt, 
den Blick uns somit auch einschränkt. 
Das Tuch auch über Wald und Wiese liegt, 
sie sanft in ruhiges schweigen wiegt. 
Bittet alle nun zur Ruh, sieht uns allen beim schlafen zu. 
Er wacht über uns und lässt uns ruhn, 
hat somit sehr viel zu tun. 
Streckt sich nun wieder ein Sonnenstrahl hervor, 
öffnet sich das Himmelstor. 
Der Nebelschweif nun weichen muß 
und mit unserer Ruhe ist nun Schluß. 
Doch wir wissen des Nachts wird er wiederkehren, 
um uns unsren Schlaf zu bescheren.


Rückwärtsschaun

Was ist der Sinn? Was ist der Grund? 
Warum ist die Welt so bunt? 
Warum auf das Aussehn achten, 
anstatt mal was drin betrachten? 
Warum einen Krieg beginnen, 
anstatt drüber Nachzusinnen, 
um die Kriege zu vereiteln 
und nicht noch die Welt zu scheiteln? 

Warum kümmern nur ums ich, 
lassen andere im Stich? 
Warum ist der Mensch so dumm, 
schaut sich nicht noch einmal um? 
Denkt nicht nach was Morgen ist 
oder was Gerechtigkeit ist? 
Warum denkt er, nur er wär' wichtig? 
Ist das so denn wirklich richtig? 

War das wirklich so geplant, 
dass der Mensch die Welt verarmt? 
Dass der Mensch die Welt zerstört, 
mit ihr alles was dazu gehört? 
War es wirklich so gedacht, 
dass er immer weiter macht? 
Weiter mit dem Tiere morden, weiter mit den Kriegen,
weiter mit der Umweltverschmutzung, weiter bis ... 

Wer weiß das schon? 
Spricht der Mensch dem Leben Hohn? 
Wird er es denn bald erreichen 
und die ganze Welt muß weichen? 
Einer Welt aus Hass und Tod, 
einer Welt ohne ein Stück Brot, 
einer Welt ohne Sonnenschein? 
Ja, so wird das wohl bald sein ... 

Wenn er nicht mal endlich sieht, 
was mit seiner Welt geschieht. 
Nicht mal Rückwärts schaut und erkennt, 
an was er den nun wirklich hängt.

DrizztDoUrden1 (Feuervogel10@web.de)


Der Wald

Am Horizont ein Wald erscheint, 
wer weiß wie viel Jahrhunderte alt. 
Noch erscheint er als Fläche mir, 
doch dann bin ich auch schon hier. 
Erkenne die Farben der Natur, 
genieße ihre Wirkung nur. 

Stehe hier in Mutter Natur, 
schaue ihre Wunder nur. 
Wandel hier im Sonnenlicht, 
welches durch die Blätter bricht, 
hüllt den Wald in sanftes Licht, 
bringt die Geister hier ans Licht. 

Lausche hier den Klängen des Tages, 
höre das Säuseln des Winds. 
Sehe die Geister wandeln hier, 
finde Spuren von vielem Getier. 
Will die Ruhe hier nicht stören, 
das Friedenslied doch noch weiterhören. 

Doch ich weiß ich muss nun fort, 
von diesem Wunderschönen Ort, 
muß nun geh'n 
und meinen eigenen Frieden besehn.

DrizztDoUrden1 (Feuervogel10@web.de)


Der See

Ein See, so still und klar, 
ohne Regung liegt er da. 
Auf dem Wasser bircht das Licht,
er fällt jedem ins Gesicht. 
Fält ein Blatt von einem Baum, 
es ist beinahe wie ein Traum. 
Segelt langsam nun herab, 
landet auf der Oberfläche glatt. 
Zerstört dadurch den ruhenden See, 
ich nun lauter Ringe seh'. 
Die Ringe immer weitertreiben 
und dann irgendwo im Nix verbleiben.

Der See nun wieder glatt,
und wieder fällt ein Blatt. 
Führt den Kreislauf weiter fort 
und ich verlasse diesen Ort. 
Denn jetzt zieht ein Wind herauf, 
wühlt den See erneut wieder auf. 
Lehn mich zurück und nimm ihn auf, 
auch er gehört zu diesem Zeitenlauf. 
Genau wie ich genau wie du 
und nun geb' ich meine Ruh.

DrizztDoUrden1 (Feuervogel10@web.de)


Der Sonne Glanz 

Ein Sonnenstrahl durchs Fenster fällt, 
erhellt dadurch die ganze Welt. 
Zeigt an das Draußen die Sonne lacht, 
vertreibt damit auch schnell die Nacht. 
Trägt alle dunklen Gedanken fort 
und lässt vergessen das schlimmste Wort, 
bringt dafür Sonne mit hinein 
und lässt uns alle Glücklich sein. 

Der Sonne Glanz

Bringt uns Friede, Freude und auch lachen, 
lässt uns lauter verrückte Sachen machen. 
Dann irgendwann die Nacht anklingt, 
das rege Treiben uns abringt. 
Führt uns zurück in unser Haus 
und zieht uns unsre Wachheit raus. 
Da sind wir nun alle Mann 
und fangen schnell zu schlafen an. 
Träumen nun von diesem Tage, 
doch für uns ist keine Frage, 
dass die Sonne wiederkehrt 
und uns mit ihrem schönen Glanz beehrt.

DrizztDoUrden1 (Feuervogel10@web.de)


Was ist mit dir gescheh'n vor einem Jahr, 
als ich dich zum erstenmal sah? 
Wo sind all deine Freunde dort? 
... leise flüstert sie ..."sie sind fort".
"Schau mich an, ich bin die letzte meiner Art, 
nur du bist es, der mich vor dem Tod hat bewahrt." 

Was hab ich getan, was hab ich falsch gemacht? 
Hab ich zu selten an dich gedacht? 
Einst war es hier das Paradies ... 
ich weiß den Namen nicht mehr ... ihn leider vergieß. 
Erzähl mir ... was ist gescheh'n, 
hast du die Zeichen nicht kommen sehn?

Ihr Blick fleht mich an, nimm mich mit in deine Welt, 
denn hier ist es nicht gut um mich bestellt. 
"Bring mich bitte fort ...
weg von diesem dunklem Ort." 
Oh meine süße kleine Fee, 
es macht mich traurig, wenn ich dich so seh.
Mein Herz vermag deine Trauer nicht zu übersetzen ... 
zu tief der Schmerz ... es würde mich zu sehr verletzen.

Was ist mit dir nur passiert? 
Hast du zuviel von deiner Liebe riskiert? 
Die Augen einst so strahlend schön und blau ...
gefüllt mit Tränen fast leblos grau. 
Bemerk erst jetzt die vielen Wunden, 
zum Glück hab ich dich noch gefunden. 
Dein Körper umhüllt von zerfetztem Leinen, 
leise hör ich dein verzweifeltes Weinen. 
Dein Haar vom Sturm zerwühlt ... 
ich war nicht da ... was hast du nur gefühlt? 

Gib nicht auf kleine Fee ... hast es bis hierher geschafft, 
mit allerletzter Kraft dich aufgerafft. 
Du brichst zusammen ... fällst auf die Knie ... 
will dir helfen ... doch weiß nicht wie? 
Ich schau dir ins Gesicht und sag ... bitte stirb mir nicht. Liebstreichelnd dein schwarzes Haar 
und frag mich noch immer, wo ich die ganze Zeit nur war? 
War nicht da, als du mich gebraucht hast ...
ganz allein gekämpft mit dieser großen Last. 

Du schaust mich an ... möchtest einen Kuss ... 
ich halt dich fest, weiß ganz genau es ist dein letzter Gruß. 
Bleib bei mir süße Fee ... ich lass dich nicht geh'n! 
Werden wir uns jemals wieder sehn? 
Du schließt die Augen, dein kleines Herz hört auf zu schlagen. 
Es zerbrach ... konnte den Schmerz nicht länger ertragen. 
Lebwohl meine kleine süße Fee ich vergeß dich nie!

Elfe


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