Gedichtesammlung 47


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Hab mich zulange festgehalten  
an der Illusion, an der Seifenblase.
Sie ist gewachsen in mir, immer größer geworden.
Bis sie ALLES für mich war. 

Aber irgendwann ist sie geplatzt,
meine Seifenblase, meine liebe kleine Seifenblase.
Mein Ein und Alles ist auf einmal weg
und hat nichts zurückgelassen als Leere.

Ich fühl nichts mehr, 
mein Traum ist zerplatzt für immer,
ich werde nie mehr Seifenblasen machen,
nie mehr träumen, nie mehr wünschen,
nur noch weinen, nur noch misstrauen,
mich vergraben in meiner kleinen Höhle für immer.

(kleines gefallenes Engelchen)


Seit nicht traurig macht euch froh. 
Lebt im Leben, lebt nicht so. 
Lebt auch ohne Sinn im Herzen drin.

Doch lebt, wenn's geht vergesst die Suche nach dem Sinn, 
denn der Sinn ist in euch drin. 
Macht euch Mut und fühlt euch gut. 

Fühlt euch klasse habt nur Mut
find euch alle wie ihr seid 
so find ich euch als Mensch hier gut.

(war n kleines Gedicht von angel kam mir grad so in den Sinn)


ZERSTÖRUNG

Blinde Wut Zerstörungssucht überfällt die Welt.
Auch meine kleine Welt bleibt nicht verschont.
Wieso auch?

Für immer eingenistet hat sich der Hass.
Nicht mehr jeder hat ein Herz.
Nicht mehr jeder kann fühlen,
wie du wie ich.

Denn ich fühle die Zerstörung bis ins Mark.
Wo soll das enden?
Nur mit Liebe
kann man Hass entgegenwirken!

(das kleine gefallene Engelchen)


Ich suche einen Menschen

Ich suche einen Menschen, dem ich alles geben und sagen kann
und der mir gibt, was ich brauche. 
Einen Menschen, der mich versteht und der mich liebt 
und den ich lieben kann. 
Oh, ich warte so sehr auf ihn. 

Irgendwo und irgendwann werden wir uns treffen, 
und wir werden uns nie wieder trennen.
Er wird mich beschützen und mir geben, was ich brauche:
Liebe und das Gefühl, dass es einen Menschen gibt,
der mir meine Fehler verzeiht.

Karla Hinze (eingeschickt von Ina)


Es geht um einen Drachen, der meine Gefühle wiederspiegeln soll ...

Absturz

Elfengleich und doch majestätisch, 
herrschend geschmeidig seine Bewegungen.
Sein Flug herausfordernd, atemberaubend.
Wenn er seine Schwingen ausbreitet, 
sich hoch in die Lüfte erhebt, wie ein Adler gleich. 

So jagt er seine Schatten wie wilde Hunde vor sich her. 
Spielt mit den Wolken, sein Blick, aus Feuer gar; 
Wer ihn je gesehen, dies nie vergisst. 
Krallen wie Schwerte; silbern glänzend, scharf wie Diamant.

Er stürzt sich hinab in endlosen tiefen Schlund.
Taucht ab in unbekannte Welten, 
die nur er allein zu ergründen vermag.
Ein reines Herz ohne jegliche Schuld und Sünd'
wurde ihm zur Seite gestellt, um dieses Abenteuer zu bestehen.

Sein Ruf wie tausend Trompeten schallt über das Land; 
Verkündet seine Ankunft, zeigt seine ungebändigte Macht.
Er zieht seine Kreise immer enger, will zur Landung ansetzen.
Dunkle Wolken ziehen auf, wissend, dies zu verhindern. 

Angst einflößend und doch so vertraut.
Blitze nehmen ihren Lauf spalten Steine, so stark.
Wind weht welkes Laub hinfort, als wolle er vertreiben, 
die letzten Erinnerungen an die dunkle Vergangenheit von diesem Ort.

Ein dumpfer Aufschlag; ein Donnern!
Die Erde bebt, die Luft erzittert kreischend,
erheben Unheil verkündend sich die Raben; 
Als wollten sie flüchten, vor des Todes Schrecken. 

Jetzt Stille; leeres Nichts, kein Windhauch mehr. 
Die Zeit scheint still zu stehen. 

Reglos liegt sein Körper auf dem nackten Fels.
All das Feuer in ihm ist nun erloschen.
Die letzten Funken des Lebens sind entwichen.

Der Himmel teilt sich.
Ein Engelschor steigt herab aus diesem Spalt.
Sie sinken hernieder um den reglosen Körper hier.
Wandeln auf einem Strahl von gleißendem Licht. 
Harfen spielen Klagelieder.

Wie von Geisterhand getragen schwebt er nun gen Himmel,
um dort zu finden seinen ewigen Frieden.

phönix


Schau mich nicht an, den ich hab nichts getan, 
verurteile mich nicht, den ich war's nicht, 
ich leb nur auf dieser Welt, 
auch wenn mich hier nichts hält. 

Will eigentlich auch nur mein Glück, 
wenn auch nur ein kleines Stück. 
Möchte meine Träume sehen, in Wirklichkeit. 
Ob das wohl wird gehen? Glaub's kaum.

Denn du nahmst mir einen Traum; und jetzt?
Weißt du das du mir nen Tritt versetzt.
Ich bin ahnungslos, zugleich hoffnungslos.
Hoffnungslos auf dieser Welt,
auf der mich eigentlich nichts hält. 

Doch davon weißt du nichts ...
Ich seh' mich nicht im Schein des Lichts, 
sondern in der Dunkelheit, seh' mich nur als Schatten, 
denn ich bin da, doch man nimmt mich nur selten wahr. 
Mein Leben ist zerstört, ob das jemand stört? 
Ganz sicher nicht, den ich stehe nicht im Licht ...

von lucky


Fantasie

Es braucht nur einen Punkt der Ruhe, 
um in Räume und Zeiten einzutauchen. 
Ich fliege zwischen ihnen umher, 
ohne an Grenzen zu stoßen. 

Die Übergänge zerfließen und verschwimmen. 
Wichtig ist hier alles und nichts. 
Dort wo ich eintauche, sehe ich Wesen
verschiedenster Gestalt und Charaktere. 

Sie leben hier in ihrer eigenen Welt. 
Ich beobachte sie und träume mich in diese Welt - 
sie ist so schön. 
Und ich habe sie geschaffen. 

Sie existieren nur durch meine Fantasie. 
Sie leben nach meinem Wunsch. 
Ich bin Schöpfer und Beobachter zugleich. 
Wo ist die Tür in diese Welt, die ich geschaffen? 

Ich brauche nur einen Punkt der Ruhe und eine Tür, 
um in Räume und Zeiten der Fantasie einzutauchen 
um nie wieder daraus hervorzugehen.
Ich wünschte, ich könnte ewig in dieses Welten leben,
denn in der realen Welt fürchte ich mich.

(Fluffy)


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