Gedichtesammlung 44


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Die Zeit ist gekommen zu sagen:
"Leb’ wohl..."

Die Zeit ist gekommen, da das Gras,
das um Dich wächst, sich gelb verfärbt,
die Sonne am Himmel als Feuerball verkleidet
dennoch Kälte sendet.

Die Zeit ist gekommen, da die Erde aufgebrochen
vor mir klafft,
Blumen um mich ‘rum.
Das Lächeln ist schon längst entflohen
und mache Platz der Tränen.

Die Zeit ist gekommen, den letzten Kuß
des Abschieds zu empfangen,
um auf ewig in die Dunkelheit zu reisen.


Ich fühle mich einsam und leer. 
Doch niemand kann es sehn. 
Meine Kindheit war nicht schön, 
da wollt ich schon mal geh'n. 

Als ich von zuhause ging, 
war es erst wunderschön, 
wurde auch geliebt, doch das verging.
Drei Kinder war das Schönste, was ich so besaß. 

Jetzt sitz ich hier, wie ein Schatten 
und lass mich einfach fallen. 
Der Schmerz weiß nicht woher, das Innere zerrissen.

Ich will nicht mehr. 
Doch werd ich mich zusammenreißen 
und mich durch's Leben beißen. 

Martina.H


Träumerei !!!

Du gehst wieder auf die Reise hin zu ihm, 
in deinen Augen leuchten winzige Sterne. 
Nur diese eine Reise erfüllt noch deinen Sinn, 
träumst dich schon zu ihm in die Ferne. 
Möchtest noch einmal mit ihm lachen, 
ihm tief in seine Augen bis zur Seele sehn. 
Noch einmal soviel schöne Dinge machen, 
bevor du wirst für immer geh'n. 

Du träumst von den Bergen, dem See,
von der Bootsfahrt, von der kleinen Entchenbucht. 
Vom Haus am Wald und den Tieren in seiner Näh, 
wo der Fuchs auch mal das Rehlein besucht. 
Du träumst einen wunderschönen Traum 
schaust aus den Fenstern direkt auf den Wald 
an dir vorbei fließt eine wunderschöne Zeit, 
der Morgen kommt, doch du bemerkst es kaum. 

Du fühlst deine Kraft vergeht sehr bald 
und schaust sehnsüchtig zu des Waldessaum. 
Lächelst wehmütig ... doch in deinem Inneren bist du bereit, 
hast gemacht auch mit dem Bösen deinen Frieden, 
die dir so wehgetan haben, selbst denen hast du vergeben. 
Du spürst, viel Zeit ist dir nicht mehr beschieden, 
doch du wirst bis dahin genießen das schöne Leben. 

Lässt keinem schauen in dein Herz ... 
sie sollen dein Lachen in Erinnerung behalten ... 
wenn dann beginnt der große Schmerz ... 
werden langsam Herz und Seele erkalten. 
Du lächelst ... denn du siehst deinen Traum 
versinkst in ihm und so bemerkst du nicht 
wenn du geholt wirst ... in diesen weiten Raum... 
Du siehst nur ... das warme gleißende Licht.

seeloewin


Shade of pain and then we die, 
maybe thats the way but it don't always live that way. 
Now that I understand 
the beauty of what they've left to hand me down, 
when you need a place to live and no one understands you ...
 and all you want to do is to cry out loud 
but you don't know how, no one understands the hand ... 
the hand that strikes, 
when just a touch of love is all our problem needed, 
when you hurt someone so bad yet they still die loving you, 
a shade of pain and then the memory dies, 
and all you want to do is to cry 
out loud and you don't know how, but you try somehow ...
we will find a way of holding on to the sun, 
and letting our life go by, shade of pain and then we die ...


Die andere Frage

Sollte einmal die Stunde kommen, in der Du Dich fragst, 
ob Du noch leben willst, dann frag` Dich auch, 
ob Du schon sterben willst.

Sollte einmal die Stunde kommen, in der Du Dich fragst, 
ob Du Dir Dein Leben nehmen willst, 
dann frag´ Dich auch, ob Du es behalten willst!!!


Glitzernd leuchtende Sterne am Himmel überall. 
Dort oben in der Ferne im freien lautlosen Fall. 
Ich möchte zu den Sternen fahren 
von den mir auch einer etwas Wärme schenkt.


FÜR ALLE ENGEL

Es gibt Engel, ich weiß es genau.
Sie wandeln auf der Erde umher,  
und einen davon fand ich.

Du bist es, mein Engel!
Du allein machst mich glücklich,
dein Lächeln lässt mich alles vergessen.

Deine Umarmung zerreißt mein Herz vor Sehnsucht nach dir.
Immer nur du!
Tag und Nacht deine Gestalt vor Augen,  
so lebe ich.

Morgens der erste Gedanke gilt dir, meinem Engel.
Tagsüber, jeder Gedanke gilt dir, meinem Engel.
Abends, der letzte Gedanke gilt dir, meinem Engel.
Nachts, jeder Traum gilt nur dir, meinem Engel.

Du bist nicht von dieser Welt.
Deine Augen leuchten, dein Lächeln strahlt ...
Ich halte dich so fest ich kann, in den kleinen Momenten
die Gott mir mit dir schenkt.

Und ich danke ihm für jeden Augenblick.
Bitte, Gott, nimm mir meinen Engel nicht!
Sonst kannst du mich auch haben ...

Willow

 

 


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