Gedichtesammlung 43


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Warmer Kerzen heimeliges Licht
Weißer Wände kalter Strahl 
Weicher Decke Geborgenheit 
Blasser Farbe krankes Antlitz

Weißer Decke Geborgenheit 
Dunklen Lichtes warmer Glanz 
Vergnügtes Lachen ferner Zeit 
Stärkenden Wissens bergender Kranz

Müdigkeit durchfließt meine Glieder 
Warm und weich und schön 
Zufrieden streckt der Vogel sein Gefieder 
Meine Seele ich verwöhn

Ich lasse sie schwelgen, baden, entspannen 
Im bergenden Ozean wärmender Schwere 
Vergessen die Dinge über die meine Gedanken sannen 
Nur diese riefen herbei übermächtige Heere

Ich rief sie selber 
Ließ sie Niederrennen mein Reich 
Immer wieder brannten die Felder 
Immer wieder ertrank ich im bodenlosen, schwarzen Teich

 


Drache

Hast Du jemals einen Drachen weinen sehn?
Seine Augen so klar, die Seele so fein.
Die goldenen Flügel, wehen im Wind,
er sieht Dich an, mit glänzenden Augen ...

Hör seiner Seele traurige Lieder ...
Eine Träne rinnt seine Wange hinunter,
sie ist rot, blutrot ...

Er kommt auf Dich zu ...
Er schwingt seine Flügel um Dich, ganz sanft, 
als Du aufschaust, siehst Du Deinen Drachen auf Erden.

Du siehst in sein Gesicht, Träne für Träne weinte er ... 
Du stellst Dir die Frage, wieso weinte mein Drache, 
weinte er um mich? 

Dann drehte er sich um, breitete die Flügel aus
und wollte davonfliegen, er probierte es,
immer und immer wieder.

Er wollte fort ...
doch der Drache, Dein Drache, war zu schwach,
er konnte nicht mehr fliegen, er war nicht mehr glücklich,
denn sein Herz wurde ihm gebrochen ...

Er stürzte auf die Erde ab,
seine Flügel waren gebrochen ...
Du liefst zu ihm hin, Deinem Drachen,
er sah Dich an, mit Tränen auf den Wangen ...
nur noch einmal spürst du seine warme Hand,
auf Deinem Herzen, er sah Dich an, sagte nichts ...

Konnte nichts mehr sagen, 
denn im nächsten Moment, schlossen sich seine Augen ...
Du sahst ein Drachen weinen, 
sahst, wie er Träne um Träne weinte ...

Du sahst Deinen Drache, der um Dich weinte, 
und der in Deinen Armen seine Augen für immer schloss ...

(Scream, die dieses Gedicht liebt)


Rückblick

Sehe ich zurück, 
sehe ich die Gewalt der Menschen, 
die ich einst liebte. 
Wenn man es Liebe nennen kann. 
Ich sehe Hass, Gewalt und gespielte Liebe!
Ich sehe Schläge, Schreie und Missbrauch!

Was ich nicht sehe, sind Liebe, Zuneigung 
oder ein schönes - zufriedenes Leben, 
in dem man glücklich sein kann. 
Ein Kinderleben wurde zerstört, 
und das Kinderleben wird immer zerstört bleiben. 
Und schuld daran sind Menschen, die ich einst liebte!!!!!!!!!

von einem traurigen Engel auf Erden, der LEIDER den Weg zum Himmel noch nicht gefunden hat. 

(Melanie)


Der Tod er kommt immer näher, 
du bleibst nur einmal steh'n und er überfällt dich.

Was kann man nur dagegen tun, wie kann man ihn vertreiben? 
Ihn wenigstens anhalten wie wie können wir das schaffen!?!?

Jeden Tag stirbt ein anderer Mensch,
der Tod macht keine Pause und keine Ausnahme!!!!!

Wie wä'r das Leben schön ohne Tod, 
man kann es sich nicht vorstellen,
den es war noch nie und wird nie sein .

Und eines Tages vielleicht 
nicht heute und morgen, aber irgendwann 
sterbe ich und davor habe ich keine Angst!


WO BIST DU???

Wo bist du, wenn ich hier sitze und weine?
Was machst du, wenn ich abends im Bett liege,
im Arm den Teddy, die Decke bis zur Nase,
den Kopf im weichen, tränennassen Kissen?
Tief vergraben, tief versunken - fast schon tot.

Lachst du, wenn ich schluchze?
Schweigst du, wenn ich schreie?
Bist du glücklich, wenn ich hasse?
Wütest du, wenn es mir gut geht?
Liebst du, während ich allein bin?

Was bist du nur für ein Mensch?
Wieso bist du nie da, wenn ich dich brauche?
Wieso nimmst du mich in den Arm, wenn ich weine?
Weil es dich nicht einmal gibt ... glaube ich.
Und wenn, bist du zu weit entfernt,
als dass ich dich jemals erreichen könnte.

Ist das die Strafe?
Aber ich habe doch nichts getan!
Wieso nur strafst du mich?

willow


Wieso??

Meine Welt zerbrochen Stück um Stück, 
mein Leben ist doch nichts mehr wert. 
Wollte nur Liebe und Geborgenheit, 
wollte doch nie Streit und Hass, 
wollte nur Leben wie andere ohne irgendwelche Last.

Wieso lasst ihr mich nicht endlich geh'n, 
den Regenbogen von nahem sehn, 
meine Freiheit genießen, frei sein wie der Wind, 
kein Spielball mehr für andere, 
kein Vogel im Käfig der sein Lied in Moll nur noch singt. 

Aber alle sagen nur "Nein, du darfst das nicht tun. 
Denk an die Kinder, es wird alles gut." 
Ich will nicht mehr, glaub nicht mehr dran,
könnt ihr mich nicht versteh'n? 

Meine Narben die schmerzen, gehen ständig wieder auf, 
verletze Seele, Leiden pur. 
Ich denke an die Vergangenheit.
Wie schön es mal war, die Tränen laufen wieder, 
wieso zerstörtet ihr mich nur?

Ina


Narben 
(triggert vielleicht)

Schau an Dir herunter! Sieh Dich an! 
Sieh Dich ganz genau an! Was siehst Du dann?

Einen Körper voll mit Narben! 
Darf ich keinen anderen haben?
In der Haut sind tiefe Schnitte! 
Schenk mir einen anderen, bitte!

Schaue nun in Dich hinein! 
Ganz tief nach innen musst Du blicken! 
Tiefer, viel tiefer! Was siehst du dann?

Eine Seele voll mit Narben! 
Darf ich keine andere haben? 
Ich sehe auch noch tiefe Schnitte! 
Schenk mir eine andere, bitte!

Schnitte werden Narben, 
Narben werden blasser. 
Lass es sein Tu es nie wieder!

Neh'm Dich an! Leb Dein Leben! 
Und vor allem: Lerne es, Dir selber zu vergeben!

(von Scream)


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