Gedichtesammlung 35


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DU!!

Weil Du ein zärtlicher Mann bist ... 
hab ich mich in Deinem sanften Blick verloren ... 
weil Du ein zärtlicher Mann bist ... 
fühlst Du die Wärme in mir ... 
Mir geht es gut wenn ich nur Deine Nähe spür ... 
manchmal glaub ich, wurde nur für Dich geboren. 
Geborgenheit fühl ich nur bei Dir!!! 
Spür immer wieder die Wärme die mir Deine Liebe gab,
Du bist so tief in mir ... 
niemand hatte mich lieb ... 
dann kamst Du und gabst nicht auf ... 
tief in mir erscheint das Licht Deiner Zärtlichkeit. 
Tief in mir werd ich nie ohne Hoffnung sein ... 
denn auch in der Nacht 
seh ich Deinen sanften, zärtlichen Schein.
 Du sagtest mir ... "gib dich nicht auf" ... 
denn auch Liebesschmerz gehört in des Lebenslauf. 
Es ist ein furchtbarer Schmerz ... 
denn er zerstörte meine Seele und zerbrach mein Herz.

seeloewin


Die Welt ist gross, die Welt ist grausam. 
Doch das einzige was in unserer Welt noch zählt,
sind die inneren Gefühle. 
Vergesst das bloß nie!!!!!! 

Eure smile


Gedanken!!

Heut ist der Tag, da denk ich über Vergangenes nach. 
Laß Revue passieren das letzte Jahr. 
Lächel leise ... erinnere mich an den ersten Tag ... 
denk daran wie es begann ... wie alles damals war. 
Ich hatte keine Ahnung wie funktioniert der Chat ...
wußte nicht ... das man auch flüstert privat. 

Wartete geduldig, richtete mal an dich das Wort ... 
du schicktest dann nur ein kurzes Wort an mich ... 
manchmal dachte ich du bist schon fort ... 
so machtest du mich neugierig auf dich. 
Ich ahnte nicht was auf mich zu kam ... 
dachte nie daran ... das auch mich mal die Liebe treffen kann.

Fühlte mich so sicher in meinem Schneckenhaus ... 
wollte nie das mich ein Mann in seine Arme nahm. 
Zu oft wurde mir sehr wehgetan! 
Sanft und zärtlich holtest du mich aus meinem Haus. 
Hieltest mich dann auch in deinen Armen ... 
zeigtest mir wie ist das Glück ... 
doch das Schicksal kennt mit mir kein Erbarmen ... 
warf mich immer wieder in die Einsamkeit zurück. 

So gab es Höhen und Tiefen ... 
wie es das Leben real nun mal schreibt. 
Hatte mir gewünscht ... das dieses Glück 
auch bei mir einmal bleibt. 
Dann kam der Tag an den ich nicht denken mag ... 
du sagtest mir ... "ich lieb dich nicht mehr" ... 
"eine neue Liebe ich nun hab"! 

Es starb meine Seele ... zerbrach mir das Herz ... 
Frag mich immer wieder, warum immer ich??? 
Tief in mir sitzt nun ein brennender Schmerz ... 
weiß du kommst nie wieder zu mir her ... 
muß nun leben ohne deine Liebe ... ohne dich! 

Zieh mich wieder zurück in mein Schneckenhaus ... 
der Liebe nie wieder vertraue ... 
komme nie mehr aus meinem Schneckenhaus heraus ... 
meine Schutzmauer nun noch höher als früher baue!!! 
Wir sind nun Freunde ... doch ich frag mich bang 
FÜR WIE LANG?????

SEELOEWIN


Warum musste er sterben?

Warum müssen Menschen sterben? 
Ich kann es nicht verstehn’. 
Den meisten geht es nur ums Erben, doch sie vergessen: 
die Lieben werden wir NIE wieder sehn’.

Man steht am Grab und weint. 
Warum musste er nur gehen? 
Du hoffst, das ihr im Jenseits wieder seid vereint,
und du es endlich kannst verstehn’.

Wenn er doch nur bei mir wär’,
wärst’ du nicht so ganz allein. 
Wieso ist es nur so schwer? 
Es muss wohl so sein.

Warum bist du nicht hier? 
Sondern so weit fort. 
Warum bist du nicht bei mir? 
Nicht an diesem Ort?!

Nun muss ich von dir lassen, 
Du kommst nie wieder zurück ... 
Ich kann es gar nicht fassen! 
Muss dich vergessen, Stück für Stück.

Dich vergessen? Nein! 
Das darf nicht sein! 
Die Erinnerung an dich ist immer hier, 
und meine Gedanken immer sind bei dir.

In meinem Herzen sollst du ewig leben! 
Doch meine Seele wird nach Frieden streben, 
bis sie endlich ist befreit. 
Und wenn der Tod will kommen, dann ich bin bereit!


Hass

Der Raum ist kalt, er ist verlassen. 
Ich will nie wieder hassen. 
So viel hab ich durch Hass zerstört. 
Hat den jemand mein Flehen erhört?

Freundschaften sind vergangen, 
ich bin gefangen, auf der Festung des Hasses. 
Ich kann hier nur hassen, alles andre fällt schwer.

Werd’ ich jemals können entfliehn’? 
Werden sich die dunklen Wolken über mir jemals verziehn?
Ich kann es nicht sagen. Nur hinterfragen.

(c) by Duvessa


Verlangen

Ich wollte bei dir sein, doch war ich allein. 
Als ich bei dir war, wollte ich allein sein. 
Ich wollte deine Blicke auf mich zieh'n,
aber als ich sie hatte, wollte ich mich verstecken. 

Ich wollte deine Nähe spüren, 
doch als ich in deinen Armen lag, 
wollte ich dich wegstoßen.

Wenn dir etwas fehlt, willst du es haben. 
Hast du es, willst du es loswerden.

Der Mensch ist in seinem Verlangen 
und in seiner Gier unersättlich.

(c) by Duvessa


Das folgende reimt sich nicht, 
passt aber zur Lyrik und wurde von mir geschrieben:

Ein Clown spricht zu Dir. 
Du hältst einen Notizblock in Deinen Händen. 
Du bist nicht alleine. 
Stell Dir das Leben wie ein kleines Zimmer 
mit hundert Menschen vor. 
Du bist in einer Ecke. 
Dir gegenüber in einer anderen Ecke steht Dein Freund. 
Zwischen Euch sind viele Leute.
Ein kleiner Zettel, von Hand zu Hand weitergegeben, 
bringt die Worte Deines Freundes zu Dir.
"Ich kann Dir helfen" steht auf dem Zettel. 
Wenn Du einen Wunsch hast, 
dann schreibe ihn auf diesen Notizblock. 
Suche den Freund, der Deinen Wunsch erfüllt.

von Andreas Pabst aus Neuwied


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