Gedichtesammlung 31


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Das kleine Wesen

Ein kleines Wesen wird geboren unschuldig und rein 
verletzlich und zart in eine Welt die es noch nicht kennt. 
Man sollte es beschützen, behüten und lieben. 
Ihm vorsichtig und behutsam den Weg zeigen.

Doch da war noch das BÖSE das über das Wesen herrschte. 
Das BÖSE benutzte das kleine Wesen für seine eigenen grausamen Bedürfnisse. Es musste immer bereit sein nur für ihn und seine schwarzen und dunklen Spiele.

Das kleine Wesen hatte keine Kraft Es war so schwach, 
dass es nicht fertig brachte um Hilfe zu schreien,
Wärme, Geborgenheit, Nähe und vor allem LIEBE, 
die gab es nur dann, wenn es für das BÖSE Vorteil diente. 
Für das kleine Wesen war alles kalt, brutal und erschreckend. 
Das kleine Wesen konnte sich nicht dagegen wehren.

Das Wesen versuchte mit all seinen Mitteln, 
die es zur Verfügung hatte wenigstens ein klein bisschen von der Nähe und Liebe auf dieser Welt zu bekommen. Vergeblich! 
Das Wesen war noch zu klein um sich vor dem BÖSEN zu schützen.

Das kleine Wesen wurde größer, aber es fühlte sich einsam, 
allein und verlassen. So sehr sich das Wesen auch anstrengte, 
es gelang ihm nicht dem BÖSEN zu entkommen. 
Es musste immer bereit sein. Für jedes und alles verfügbar.

Es richtet sein ganzes Leben immer nach dem Bedürfnissen der Anderen. Es strengte sich an alles richtig zu machen. 
Es ließ sich immer mehr einfallen um geliebt zu werden. 
Doch je mehr es tat umso einsamer wurde es.

Das BÖSE hatte das Wesen so in der Hand, 
dass es sich nicht mehr losreißen konnte. 
Es konnte sich gegen das BÖSE nicht wehren. 
Es war gefangen. Die ANGST beherrschte sein Leben.

So fügte sich das Wesen alles und allem, 
was ihm auf diesem Weg begegnete. 
Sein Licht konnte nicht nach außen. 
Nur ein kleiner Funke blitzte hin und wieder auf. 
Aber so schwach, dass selbst das Wesen
 es nicht wahrnehmen konnte.

Der Strom des BÖSEN riß das Wesen immer weiter 
und tiefer mit sich fort. ....jahrelang.
Das Wesen verloren in dieser Welt. 
Es hatte niemanden bei dem es Zuflucht finden konnte.

Eines hatte es gelernt! 
Wie man wenigstens etwas Liebe bekommt. 

Also bemühte es sich, so viel wie möglich davon abzubekommen. 
Es tat alles, was man von ihm verlangte. 
Doch dabei verlor es sich selbst.

Es hatte keine Seele mehr. 
Nichts war mehr da, als die dunklen Schatten des BÖSEN.
Das BÖSE hatte alles weggenommen!

Seit seiner Geburt war das Wesen vom BÖSEN beherrscht. 
Das BÖSE hatte alles weggenommen. Es hatte nicht einmal eine CHANCE gehabt.

Heute ist das Wesen erwachsen. Doch ganz tief innen drin, 
ist es nicht das kleine, verletzliche Wesen.
Weil es nie lernen konnte, erwachsen zu werden.

 

mondkind


Bilder

Nachts wache ich auf, habe Panik. 
Panik vor den Bildern, denen ich nicht entfliehen kann. 
Sie sind da, ganz real, obwohl es schon so lange her ist. 
Es ist vorbei, aber ich zittere, bin verkrampft, 
habe keine Kraft, um mich zu wehren.

Am nächsten Morgen muß ich ganz normal arbeiten, 
muß funktionieren! Keiner ahnt, was mit mir los ist und ich kann nicht jeden Morgen sagen "Schlecht geschlafen!"

Wann hört das endlich auf????

 

mondkind


Warten !!!!

Das Warten auf dich ging sehr langsam vorbei ... 
ganz plötzlich war der Tag da ... 
als ich in deine geliebten Augen sah ... 
du stiegst aus dem Zug ...
es war wunderbar. 

Die wenigen Stunden mit dir, deine Liebe, 
deine Zärtlichkeit und Sanftheit, alles schenktest du mir ... 
dein Lachen erfüllte mich mit wohligen Schauern ... 
gefallen waren alle hoch aufgebauten Mauern. 
Wir ließen uns treiben das war schon vorher klar ... 
wir waren für unsere Liebe erneut bereit. 

Zum Abschied rollten die Tränen, 
schon mußt ich mich wieder trennen von dir, 
alles erinnert mich nun an dich hier. 
Werde mich immer wieder fragen ... 

wie oft muß ich noch diesen Abschied ertragen? 
Es fällt mir jedes Mal schwerer ... 
wäre so gern für immer bei dir ... 
geht es dir auch so ... bitte ... sagst du es mir???

seeloewin


Gedanken

Geheimnisvoll der Regenbogen 
der Himmel blickt mit Wolkenwogen auf mich herab, 
bin ganz allein möcht gern mit dir zusammen sein.


Kreuzweg!!!

Wenn du an des Lebenskreuzweg stehst ... 
und nicht weiter weißt ... 
überlegst welchen Weg du nun gehst ... 
Schaust wie dein neuer Wegweiser heißt! 
Von links die Liebe dir zuwinkt ... 
geradeaus wartet die Einsamkeit ... 
rechts siehst du die Ungewissheit stehn ... 
dein Herz das Lied der Sehnsucht singt ... 
ist fürs Alleinsein noch nicht bereit ... 
du wirst den Weg in die Ungewissheit gehn ... 
denn dort triffst du auch den Schmerz und das Leid!


Die Qual und die Tränen werden dich nun begleiten ...
Alpträume erzählen dir die verdrängte Wahrheit ... 
Dein Schicksal wird dich auf deinem Weg nun leiten ... 
zeigt dir... was du könntest tun ... 
du verschließt vor dem Glück die Augen fest ... 
Wirst an vielen Wegegabelungen ein wenig ausruhn ... 
die Hoffnung nie wieder in deine Seele läßt ... 
Kalt und starr nach vorn ist jetzt dein Blick ... 
Gehst weinend vorwärts und schaust nie mehr zurück. 
Hast dein Schutzschild nun sehr hoch aufgebaut ... 
damit selbst die Sonne nicht mehr hinüber schaut!! 
Dein Herz ist so schwer wie Blei ... 
du bist jetzt allein ... aber endlich frei!!!

seeloewin


Einsames Wesen, bist es zu lange gewesen; 
die Kälte der Gefühllosigkeit giert durch deine Glieder 
und schreit nach schönen Liedern und weint um die vergangene Zeit

Einsames Wesen, kannst in deinem eigenen Buch nicht mehr lesen und suchst nach liebevollen Gesten nach Worten, 
die dir bekannt nach Menschen, die dir verwandt in die Augen sehen und ohne Worte verstehen.

Einsames Wesen, bist dir fremd geworden, hast dich selbst verloren unter deiner Decke der Akzeptanz stehst neben dir und spürst, du kannst dich noch mehr verliern, wenn du weiter tanzt.

Einsames Wesen, hast dir ein Labyrinth gebaut; wagst keinen Schritt wagst keinen Laut, schreist blind in die Nacht aus Alpträumen erwacht suchst Licht und zerbrichst an deiner Angst.

 DestinyZbaby


Gefangene der Liebe

Du gehst einsam deinen Weg, vrbei an vielen Menschen, 
plötzlich hält dich etwas fest ... du schaust erstaunt auf ...
schaust direkt in zwei wunderbare sanfte Knopfaugen ...
Bleibst stehen ... die Augen lächeln dich an ... 
und du versinkst in ihnen ...
Kannst ihnen einfach nicht widerstehen und lächelst zurück.

Dann flüstert eine kehlige Stimme deinen Namen... 
du hörst wie hypnotisiert zu ... du bist in seinen Bann geraten.
Versuchst verzweifelt dich gegen das aufkommende Gefühl zu wehren ... dein Inneres ist wie betäubt ...
und plötzlich spürst du in deinem Bauch 
tausende Schmetterlinge fliegen ... 
Du schaust in den Spiegel und siehst ein leuchtendes Augenpaar ... nun weißt du, dir ist die Liebe begegnet.

Du spürst dieses Sehnen, das auch schmerzt.
Du erlebst nun eine Reise zwischen Wachsein und Träumen,
zwischen Liebe und Einsamkeit. Freud und Leid wechseln sich ab... aber du liebst unbeirrt. 
Fragst nicht wer und was er ist ...
du nimmst ihn so wie er sich gibt.
Zulange warst du in einem Schneckenhaus verkrochen, 
kanntest nicht dieses wunderbare Gefühl 
das nur er dir bereiten konnte ...
durftest Liebe geben und auch nehmen ...
lebtest aber ständig in der Angst ihn zu verlieren.
Willst sein Lachen hören ... 
welches du so sehr liebst und kannst mit ihm so herrlich lachen.

Plötzlich spürst du aber auch Liebe ist sehr verletzbar ...
du leidest sehr darunter und baust dir wieder eine hohe Mauer auf. Doch du machst einen Fehler ... du baust sie zu hoch, 
läßt niemanden über diese Mauer schauen auch nicht den, den du über alles liebst.
Du schlägst zurück ... verletzt nun auch ihn ...
du spürst die brennenden Schmerzen und weil dein Herz weint ...
möchtest du ... auch sein Herz soll weinen.
Du fühlst seine Tränen als wär er in deinen Armen 
und du weinst mit ihm. Jeder für sich und doch zusammen. 
Da gehst du gesenkten Hauptes weiter, 
er soll nicht den Schrei deiner weinenden Seele hören.
Aber du weißt ... Du wirst ihn immer lieben 
und er wird für immer in deinem Herzen sein.

seeloewin


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