Gedichtesammlung 30


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Finde mich

Mir ist so kalt!
Niemand, der mich wärmt, 
der mich in die Arme nimmt und küsst.
Niemand, der mir zeigt, dass er mich mag.
Ich sehne mich nach Wärme und Geborgenheit.
Ich habe Angst, allein zu bleiben.
Wo bist Du?
Ich brauche Dich!
Finde mich!

(Fluffy)


Ich hab von dir geträumt.
 Ich hab die ganze Zeit von dir geträumt.
 Tage und Nächte lang und hab es nicht gemerkt.
 Wollte die Träume nicht erkennen.
 Habe so viel von dir geredet.
 Und hab nicht gemerkt, was es bedeutet.
 Nichts habe ich gemerkt.

 Die Sterne gesehen, die Sonne genossen.
 Immer dein Gesicht vor mir.
 Ich hatte dich einmal, ich hatte dich zweimal.
 Ganz für mich allein.
 Das erste Mal konnte ich dich gehen lassen.
Das zweite Mal wollte ich dich nie wieder los lassen


Ich sitze auf einem Baum, höher als alle anderen.
Ich schreie, hoffe, dass mich jemand hören kann,
doch der Weg ist zu weit, zu weit zu deinem Ohr.
Zu weit, dass du es hörst und dass sich etwas ändert.
Es tut gut, einfach zu schreien.
Den Schmerz, die Wut im Bauch einfach rausschreien.
Alles was die Seele belastet ausdrücken.
Mit all meiner Kraft rufe ich aus, was niemand hören will.
Mit all meiner Kraft, die sich angesammelt hat.
Weil ich jahrelang nicht geschrieen hab.
WARUM HÖRST DU MEINE RUFE NICHT?!


Hast du mal überlegt, woher Sonne, Mond und Sterne,
Pflanzen, Tiere und Menschen kommen?
Hast du mal überlegt, warum der Tag die Nacht,
und der Sommer den Winter ablöst?

Das alles sind Sachen,
die wir Menschen niemals verstehen,
verstehe du nur eines.
Das Trauer nie das Glück und Angst
 nie die Hoffnung vertreibt.

Ein Engel, ganz klein da oben, allein.
Wieso, Warum?
Waren wir zu dumm?
Zu dumm zu merken, was dort passiert?
Wir haben alle und alles ignoriert.

Von dort oben schaust du uns an,
haben wir Schuld daran?
Daran, das ein kleiner Engel dort oben sitzt,
getrennt vom Leben, getrennt von sich?

Ich schau auf den Stern, ich schau auf dich.
Hast du vergessen, wie wichtig du bist?
Hast du vergessen, wie wir dich liebten?
Wir wollen dich nicht verlieren,
wir wollen dich wieder sehen.

Als Engel lieben, als Engel verzeihen.
Du warst im Traum bei mir, oder dachte ich nur?
Du warst dort, und doch so fern,
Wieso bleibst du nicht bei mir?

Dieses "Tier", das dich mir wegnahm,
dich mit fortnahm, fort von mir, fort von dir.
Für immer fort.

Mein Engel, verzeih mir, das ich nichts sah,
verzeih mir das ich nicht wusste was geschah.
Dein Mund blieb verschlossen, nun auch für immer.
Werden wir Menschen immer dümmer?

Dümmer zu sehen, was um uns geschieht,
um zu merken, was hier vor sich geht?
Mein Engel verzeih mir, du bleibst nun für immer bei mir.

by kleineTräne


Zu sehen ... 
nicht einmal berühren ist mir vergönnt
Ich habe keine Augen ...
noch Hände, noch Beine ...
Nichts!

Ich wich keinen Augenblick von deiner Seite
und kämpfte mit dir.
Und trotzdem sahen deine Augen durch mich hindurch.

Zu einem fernen Punkt weit weit weg.
An einen fernen Ort, irgendwohin
Bei jemand anderem als mir!!

(Loewe)


Fragst du mich jemals, was mir wichtiger ist ...
du oder mein Leben.

So werde ich dir antworten: "Mein Leben"

Und dann wirst du mich verlassen ...
ohne zu wissen, dass DU mein Leben bist ...

(Loewe)


War es ein Fehler, deine Hand je zu berühren?!
Nein, ein Fehler war es nicht.

Doch ich weiß, wie sehr es mir wehtun wird,
sie eines Tages wieder loslassen zu müssen ...

(Loewe)


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