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Verzweiflung
Traurig schau ich zu den Sternen auf,
bin allein, verzweifelt, Tränen suchen sich ihren Lauf.
Frage den Mond: "Hey Du,
darf ich nicht auch einmal länger glücklich sein?
Ist das nur für Andere, ich bin genau wie Du, immer allein."
Doch der Mond schaut nur schweigend vom
Himmelszelt,
ihn interessiert nicht wer unglücklich ist auf dieser Welt.
Er hat ja dort droben den Sternenschein,
sie leuchten für ihn so hell und fein.
Meine Seele weint und mein Herz ist so schwer,
bin von der Liebe verlassen, hab keine Freude mehr.
Ich bitte die Hoffnung: "Komm, verlass mich nicht!"
Doch sie wendet sich ab, schickt die Verzweiflung zu mir.
Schaut mich höhnisch an,
sagt lachend: "Lass sie doch einziehen bei Dir,
sei traurig, verzweifelt, das ist nun mal Dein Erdenlos.
Du willst Liebe, ein wenig Glück,
ist Dein Wunsch nicht zu groß?
Geh Deinen Weg, es gibt für Dich kein zurück!"
So gehe ich weinend in die dunkle Nacht,
bin einsam wie immer, frage mich ...
was hab ich nur falsch gemacht?
Ich find keine Antwort auf all meine Fragen.
Ich schau Dir in die Augen, frag leise:
"Bitte ... kannst Du es mir sagen?"
Doch Du wendest den Blick ab ...
und ... entfernst Dich schweigend.
seeloewin
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Ein liebendes Herz ist sehr
empfindsam
und es schnell zerbricht,
wird es Dir geschenkt und Du behütest es nicht.
Ich schenkte Dir mein liebendes Herz,
nahmst es mit Freuden zu dem Deinen.
Doch nicht sorgsam behütet es hast,
nun ist es sehr traurig und kann nur noch weinen.
Die Sehnsucht noch in ihm klingt,
Deine Liebe so sehr vermisst.
Bricht fast zusammen unter der trauernden Last,
schwer nach Atem es ringt.
Es spürt das Du es jeden Tag
mehr vergisst,
würde so gern wieder glücklich sein,
fröhlich neben Deinem Herzen schlagen.
Ein liebendes Herz ist nie gern allein,
es zerbricht einfach, ohne zu klagen.
seeloewin
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Als sie lachte, sagte man ihr, sie sei kindisch.
Also machte sie fortan ein ernstes Gesicht.
Das Kind in ihr blieb, aber es durfte nicht mehr lachen.
Als sie liebte, sagte man ihr, sie sei zu
romantisch.
Also lernte sie, sich realistischer zu zeigen.
Und verdrängte so manche Liebe.
Als sie reden wollte, sagte man ihr, darüber
spreche man nicht.
Also lernte sie zu schweigen.
Die Fragen, die in ihr brannten, blieben ohne Antwort.
Als sie weinte, sagte man ihr, sie sei einfach
zu weich.
Also lernte sie, die Tränen zu unterdrücken.
Sie weinte zwar nicht mehr, doch hart wurde sie nicht.
Als sie schrie, sagte man ihr, sie sei
hysterisch.
Also lernte sie, nur noch zu schreien, wenn niemand es hören konnte,
oder schrie lautlos in sich hinein.
Als sie zu trinken begann, sagte man ihr, das löse
ihre Probleme nicht. Sie solle eine Entziehungskur machen.
Es war ihr egal, weil ihr schon soviel Entzogen worden war.
Als sie wieder draußen war, sagte man ihr, sie
könne von vorne anfangen. Also tat sie, als begänne sie ein neues
Leben.
Aber wirklich leben konnte sie nicht mehr, sie hatte es verlernt.
Was man so sagt als sie ein Jahr später sich
versteckt zu Tode gefixt hatte, sagte man gar nichts mehr.
Und jeder für sich versucht, leise das Unbehagen mit den Blumen ins
Grab zu werfen. |

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Ein Herz das kannst Du nicht
kaufen,
es wird Dir nur mit der Liebe geschenkt.
Darfst es aber nie verletzen und ängstlich weglaufen,
es dafür immer sehnsüchtig an Dich denkt.
Es schenkt Dir viel Freude und
Glück
und bist Du mal allein und traurig,
erfüllt es Dich mit Hoffnung
und bringt Deine Wünsche zurück.
Du trägst mein Herz immer bei
Dir,
es liegt gleich neben Deinem und fühlt ...
wenn Du weinst und einsam bist.
Es Dir sehr treu immer ist
und wird tauschen mit keinem,
bist Du auch fern ...
Du wirst so vermisst.
seeloewin |
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Verliere nie die Hoffnung bei allem Deinem Tun.
Sie gibt Dir immer ein Zeichen.
Verliere nie den Mut und kämpfe.
Kein Kampf ist so aussichtslos
wie es im Moment auch aussehen mag.
Du darfst nur nicht verzagen
egal wie schwer es Dir auch fällt.
Es gibt immer einen Ausweg
und am Ende des Weges
findest Du auch die Lösung.
Es gibt immer einen Menschen der Dir die Hand
reicht,
Du musst sie nur ergreifen.
Du kannst Dein Los leichter ertragen,
wenn Du jemanden an Deiner Seite hast
der Dir helfen möchte.
Allein und einsam quälst Du Dich nur
und verfällst trüben Gedanken.
Kopf hoch und ... durch.
seeloewin
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Wie sieht der Tod aus?!
Was ist, wenn ich tot bin?!
Was ist dann?!
Ich liege in meinem Bett
und stelle mir diese Fragen.
Ich hätte den Mut, es zu tun,
ich würde es machen.
Doch ich möchte nicht.
Mein Leben ist mir zu kurz
gewesen,
um jetzt schon zu sterben.
Ich möchte noch so viel erleben, bevor ich sterbe.
Loewe |
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Ich möchte sterben, einfach nur tot sein,
nicht mehr auf dieser Welt.
Weg von allem hier, von dem Schmerz,
der sich immer weiter ausbreitet.
Es ist mir egal ... alles ist mir egal ...
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